Nadine Grams und Christian Rohloff wagen Baltic Sea Circle Abenteuer

Coesfeld, 11.06.18 (hlm). “Für meinen Mann ist das nichts, deshalb bleibt er mit unserem Sohn zu Hause”, schmunzelt Nadine Grams. Zwischen ihr wuseln in der Coesfelder “KiTa klitzeklein” fünf Kinder herum. Die werden ebenfalls “Urlaub” machen, wenn sich die Tagesmutter mit ihrem besten Freund, Christian Rohloff, ihren Tram erfüllt und sich ins Abenteuer stürzt. 7500 Kilometer durch die baltischen Staaten – mit einem Auto, das mindestens 20 Jahre alt sein muss. Das Rallyeteam Charityfriends hatte sich einen Toyota Supra, Baujahr 1989, ausgesucht, den Namen Evîn gegeben und Geld investiert, um den Youngtimer für die Tour flottzukriegen. Leider schaffte er die begehrte TÜV-Plakette nicht. Noch mehr Finanzmittel in Ersatzteile stecken, ging nicht. Denn steigt der Fahrzeugwert über 2500 Euro, sind je 1000 Euro Mehrwert 100 Euro zusätzlich an eine Hilfsorganisation zu spenden. Grundvoraussetzung, sich an die Startlinie in Hamburg mit einzureihen, ist das Sammeln einer Spende von mindestens 750 Euro, die direkt an Hilfsorganisationen geht. “Wir haben uns für das Kinderhospiz Königskinder Münster und der Hospizbewegung Westmünsterland in Velen entschieden”, so die selbstständige Tagesmutter. Da es mit dem Toyota nicht funktioniert, steigen die Abenteuerlustigen kurzfristig auf einen Volvo 850, Baujahr 1994 um. Doch eigentlich ist ihr die Automarke sekundär wichtig. Sie sucht mit Rohloff beim Baltic Sea Circle die Herausforderung: “Jeden Tag im Alltagstrott, da braucht es mal Abstand, um neue Gedanken zu fassen.” Dabei noch Gutes zu tun, ist das i-Tüpfelchen.

Jetzt fehlen noch 200 Euro Spendengelder, damit die Rallye am kommenden Samstag losgehen kann. Ohne viel Luxus und Technik. Navis und GPS-Geräte sind nicht erlaubt. “Wir schlafen ganz einfach im Zelt”, freut sich die Naturverbundene auf die Tour durch den Norden Europas, die mit Überraschungsaufgaben verbunden ist. Welche das sind, weiß sie erst, wenn die Startpapiere ausgehängt werden.

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