Bebauungsplan aus den 1980er Jahren soll ersetzt werden

Coesfeld, 17.10.18 (PM). Die Stadtverwaltung informiert im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung am Dienstag (23.10.) über den Bebauungsplan Nr. 150/2 „Innenstadt – Bereich Letter Straße“. Zu der Veranstaltung, die um 18.00 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses beginnt, sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen.
Der neue Plan soll die alten Bebauungspläne aus den 1980er Jahren dort ersetzen und das Plangebiet unter Berücksichtigung der heutigen Gegebenheiten und Zielvorstellungen fortentwickeln.
Weitere Informationen zum Bebauungsplan Nr. 150/2 „Innenstadt – Bereich Letter Straße“ auch online unter www.coesfeld.de/planung.

Coesfelder Ursulawochenende vom 26. bis 28. Oktober 2018

Coesfeld, 12.10.18 (PM). Seit Jahrhunderten zieht der Ursulamarkt in Coesfeld Menschen aus der gesamten Region an. Sie nutzen die Gelegenheit, sich vor dem Winter mit Gütern und Lebensmitteln einzudecken. In der Nachkriegszeit bis weit in die neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts gab es kostenlosen Kohl seitens der Stadt. Heute ist das Ursulawochenende, das immer Ende Oktober – nach dem Festtag der heiligen Ursula am 21. Oktober – stattfindet, ein Mix aus “Verkaufsoffenem Sonntag” und einem Fest für die gesamte Familie. Aufgrund des Lokalkolorits konnte das Wochenende zum Glück seinen ursprünglichen Charme bewahren.

Krammarkt mit zahlreichen Verkaufsständen und einem Korn aus dem Zinnlöffel

Wie jedes Jahr beginnt das Ursulawochenende mit dem Krammarkt am Freitag (26.10.). Um 10 Uhr begehen die Kiepenkerle den Markt aus alter Tradition. Ferdinand und Karsten Bröckerhoff kredenzen Korn aus dem Zinnlöffel. Aber auch dieses Jahr bleiben die Kiepenkerle nicht allein: Zu ihnen gesellen sich zehn Damen und Herren von Heimatverein und zwei Herrschaften aus der Kolpingspielschar. In Münsterländer Tracht reichen sie Korn und Ochsenblut.
Die Marktstände selbst öffnen um 8 Uhr. Anders als die übrigen Krammärkte hat der Ursulamarkt bis 17 Uhr geöffnet. Auf die Besucher warten frische Marktwaren, Blumen und Feinkost, zusätzlich auch Leder- und Dekorationsartikel, Haushaltswaren, Schmuck, Textilien, selbstgenähte Kleinkindtextilien und Korbwaren. Leckere Grillwurst, Backfisch und Pommes Frites, Waffeln und Crepes garantieren, dass die Küche daheim getrost einen Urlaubstag einlegen kann.
Wer sich mit frischem Fleisch, Geflügel oder Fisch, mit Obst, Bioprodukten, Blumen, Honig und holländischem Lakritz eindecken will, kann das am Ursulawochenende nicht nur vor- sondern auch nachmittags.

Verkaufsoffener Sonntag (28.10.18) ab 11.00 Uhr

Am Sonntag sind die geöffneten Geschäfte der Anziehungspunkt. In der Zeit von 13 bis 18 Uhr haben die Kunden Gelegenheit zum Bummeln. In den Fachmärkten und Boutiquen stellen die Einzelhändler ihre Herbstkollektionen vor. Es locken attraktive Angebote und tolle Schnäppchen. „Eine gute Gelegenheit, sich auch schon mit Geschenkideen für den Gabentisch inspirieren zu lassen“, sagt Udo Hoppe, Geschäftsführer des Stadtmarketing Verein Coesfeld & Partner e.V.
„Van Toeten noch Bloazen“ aus dem benachbarten Holland sorgt in gewohnter Manier für gelöste Stimmung – vom ersten Ton an! „Die Straßenband hat einen richtiggehenden Fanclub in Coesfeld“, sagt Katja Koch, Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle von Coesfeld & Partner e.V. Ein weiteres Highlight ist der von Kindern umschwärmte Ballonkünstler „Ballooni“.

Um 11 Uhr öffnen die Fahrgeschäfte und Buden, um 13 Uhr die Geschäfte.
Viel Lokalkolorit mit Coesfelder Betrieben und Einrichtungen wie Bauen und Leben oder den Servicewelten
Das Lokalkolorit bringen Coesfelder Betriebe und Einrichtungen ein. Sie informieren auf dem Marktplatz über ihre Produkte und Angebote. Erneut sind Wintergärten Bökenkröger und Lameko Sonnen- und Lichtschutztechnik mit Ausstellungen vertreten.
Natürlich wird auch die Kinder-Schmink-Aktion des Liebfrauen-Kindergartens wieder viele Kinder zu Elfen, Schmetterlingen und Löwen verwandeln.
Ein ganz besonderes Highlight des Ursulamarktes wird wieder der Verkauf des „Coesfelder Adventskalenders“ der Bürgerstiftung Coesfeld sein. Nach dem großen Erfolg des letzten Jahres möchte die Bürgerstiftung dort anknüpfen. Der Erlös der Aktion dient der Unterstützung verschiedener Fördermaßnahmen wie „Soziales Lernen“, „Pferdestärken“ sowie zahlreicher weiterer Projekte. Sobald die Ziehung der Gewinner Ende November beginnt, finden Sie auf der Homepage der Bürgerstiftung die Gewinnnummern und die zugehörigen, zahlreichen Gewinne. Außerdem wird die Coesfelder Allgemeine Zeitung die Gewinner täglich bekannt geben.
Wer den Garten bereits jetzt für das Frühjahr frisch machen möchte, kann sich in diesem Jahr mit reichlich Blumenzwiebeln eindecken. Die Allgemeine Zeitung und auch die IKK Classic wird über ihr Angebot informieren. Neu dabei ist in diesem Jahr die KTG Kamintechnik. Sie bieten Kamineinsätze nach Maß an, was für Altbausanierungen immer wieder ein großes Thema ist. Natürlich werden auch Bier und Säfte verköstigt sowie Waffeln, Eis, Pommes & Co., Bastel- und Dekorationsartikel angeboten. Holländischer Lakritz von Herrn Rooseboom aus Enschede darf natürlich nicht fehlen sowie Feinkost der Firma Rmadan und Reibekuchen in verschiedenen Varianten!
Und egal, ob Sie erst zum Bummeln in die Innenstadt oder zum Zuschauen der zahlreichen Attraktionen wie z.B. dem Kinderkarussel an der Lamberti-Kirche streben: Ein Ausflug vom 26. bis 28. Oktober in die Kreisstadt lohnt allemal!

Besondere Projektwoche an der Freiherr-vom-Stein-Realschule

Coesfeld, 13.1018 (PM). BO-I … diese Buchstaben wird man sich an der Freiherr-vom-Stein Realschule merken. Sie stehen für: Berufsorientierung-Inklusion und für eine Projektwoche voller Erfahrungen mit verschiedenen Berufen. Da kamen Köche, Bäcker, Gärtner und eine Tischlerin direkt in die Schule und stellten Schülerinnen und Schülern der Klassen 8 und 9 ihre Berufe „hautnah“ vor.
Schulsozialarbeiter Niklas Dapper hatte diese neue Projekt-Idee vorbereitet. Er sagt: „Ein Jahr lang liefen die Vorplanungen, der Ideenaustausch und die Suche nach den passenden Handwerksbetrieben, die insbesondere auch für Inklusionsschüler geeignet sind.“ Er findet: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen.“
Am ersten Tag erschienen mit Mark Huth (Brauhaus) und Benedikt Freiberger (Restaurant Freiberger) zwei Köche aus Coesfeld in der Schulküche. Zusammen mit den Schülerinnen und Schülern wurden tolle Gerichte gezaubert. Muskatkürbissuppe mit Ingwer-Sorbet oder selbstgemachte Ravioli mit Spinat-Ricotta-Füllung waren nur einige der Highlights. Neben dem Ergebnis zählte natürlich auch der Arbeitsprozess. Hier lernten die Schülerinnen und Schüler eine Menge über den Beruf des Kochs, stellten viele Fragen und bekamen ebenso viele Antworten.
Am zweiten Tag kamen Florian Deiters und Gerrit Ebbing von der Gärterei Borgert. In zwei Gruppen ging es direkt an die Arbeit. Auch der einsetzende Regen konnte nicht von der Arbeit abhalten. Eine Gruppe beschäftigte sich mit Pflasterarbeiten im Schulgarten, während die andere Gruppe Pflanzarbeiten im Innenhof vornahm; beides Tätigkeiten eines Garten- und Landschaftsbauers. Denn um diesen Beruf ging es heute. Am Ende des Tages waren alle etwas durchnässt, aber stolz auf die Ergebnisse.
Donnerstag kam der Bäcker Lars Riering (Essmann) in die Schule. Neben Brot und Brötchen wurden auch Hefezöpfe, Puddingteilchen und sogar Stutenkerle gefertigt. Dabei erlebten die Schülerinnen und Schüler den Weg vom Mischen und Kneten der Zutaten bis zum fertigen Produkt. Begleitet von fachlichen Hinweisen und vielen Tipps auch für zuhause. Lars Riering war sichtlich angetan vom Ergebnis. „Das könnte auch so in den Verkauf gehen.“ Zufrieden probierten alle ihre Produkte und nahmen neben Erfahrungen in diesem Berufsfeld auch einige Produkte mit nach Hause.
Zum Abschluss am Freitag erschien mit Carolin Roters (Tischlerei Heribert Roters) eine Tischlerin. Sehr zur Freude des Teams war es gelungen eine junge Frau in diesem doch eher männertypischen Beruf zu finden. Das spiegelte sich dann auch in der Teilnahme wider. Die Gruppe der Mädchen war etwas größer als die Gruppe der Jungen. Zuerst gab es eine Präsentation zu den Tätigkeiten und zur Ausbildung des Tischlers. Im Nebenraum konnten dann auch die entsprechenden Großmaschinen kurz erklärt werden. Danach ging es zum praktischen Teil über. Jeweils eine Gruppe erstellte eine kleine Bank für den Schulhof. Hierbei wurden Tätigkeiten wie Messen, Sägen, Bohren und Schleifen ausprobiert. Die Erfahrungen in diesem Berufsfeld fanden alle „einfach cool“.
Sowohl die Planer, als auch die „Profis“, Schülerinnen und Schüler, waren sich einig: „Das muss wiederholt werden!“ Deshalb werden die Buchstaben BO-I wahrscheinlich ab jetzt jährlich im Kalender der Freiherr-vom-Stein Realschule auftauchen.

Projektinfos

Das Projekt BO-I wird finanziert aus Mitteln der Inklusionspauschale.
Es nehmen 5 Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf teil. Diese sind an jedem Tag, in jedem Beruf dabei. Zusätzlich konnten noch Realschüler teilnehmen, so dass es eine maximale Gruppengröße von 12 Personen gab. Je nach Tag und Beruf waren zwischen 9 und 12 Teilnehmer dabei. Teilweise hatten noch mehr Schüler Interesse, schrieben aber an diesem Tag eine Klassenarbeit, so dass eine Teilnahme nicht möglich war.
Dieser erste Durchgang wandte sich an die Klassen 8 und 9.
Organisiert wurde die BO-I von Niklas Dapper (Schulsozialarbeiter) und Bernd Rengshausen (Sonderpädagoge) an der Freiherr-vom-Stein Realschule. Unterstützung gab es seitens der Schulleitung reichlich, was sich schon daran zeigte, dass der Rücken freigehalten wurde oder noch benötigte Werkzeuge unproblematisch beschafft wurden.
Die Evaluationsbögen für die Teilnehmer werden in der nächsten Woche verteilt und anschließend ausgewertet.

Straßensperrungen und Umleitungen in der Innenstadt / Markgarage geschlossen

Coesfeld, 12.10.18 (PM). Beim City-Lauf der DJK Coesfeld am Samstag (13.10.) ist zwischen 10 und 18 Uhr mit Behinderungen entlang der Laufstrecke zu rechnen.
Wegen der Bauarbeiten ist die Bernhard-von-Galen-Straße in diesem Jahr weiterhin nicht Teil der Laufstrecke: Der 1000-m-Kurs wird stattdessen vom Marktplatz über die Schüppenstraße, Süringstraße, Gerichtsring, Kupferstraße, Schüppenstraße und zurück zum Marktplatz geführt.
Die Laufstrecke der 5000- und 10000-Meter-Läufer bleibt unverändert. Die Läufe starten zeitversetzt ebenfalls auf dem Marktplatz. Die Strecke verläuft dann über die Süringstraße, weiter neben dem Gerichtsring, dann über Kupferstraße, Letter Straße, Südwall, Schützenwall, Loddeallee, Mühlenstraße, Große und Kleine Viehstraße und abschließend zurück zum Marktplatz.
Der Gerichtsring bleibt wie im Vorjahr offen für den Durchgangsverkehr, weil die Läuferinnen und Läufer über den parallel verlaufenden Geh- und Radweg geführt werden.
An der Münsterstraße wird für Autofahrer in Höhe der Promenade eine gesicherte Querungsstelle eingerichtet, damit dort im Notfall zum Beispiel das Krankenhaus erreichbar bleibt.
Die Marktgarage an der Bernhard-von-Galen-Straße bleibt während des gesamten Veranstaltungstags geschlossen. Für die Anlieger der Kuchenstraße bleibt die Zuwegung über die Bernhard-von-Galen-Straße durchgehend frei. Die Süringstraße ist aufgrund der Einbindung in die Laufstrecke während der Veranstaltung ebenfalls für den Kraftverkehr gesperrt.

Kolping-Kreisverband Coesfeld schreibt Bundestagsabgeordneten zur Dieselproblematik

Kreis Coesfeld / Coesfeld, 11.10.18 (PM). Die Diskussion um die Zukunft der Fahrzeuge mit Dieselmotoren und dem eventuellen Fahrverbot verunsichert private Fahrzeughalter, aber auch mittelständische Unternehmen und Handwerksbetriebe. Wenn auch zurzeit keine Fahrverbote im Kreis Coesfeld zu erwarten sind, belastet die Frage die wirtschaftliche Planung der Betriebe und deren Zukunftsperspektive.

Kaum ein Handwerksbetrieb wird in der Lage sein, seine Fahrzeugflotte aus dem Betriebsvermögen heraus auf andere Kraftstoffe (Benzin oder Gas) umzustellen. Ebenso würde der sehr aufwändige und teure Einbau von Katalysatoren die Existenz der Betriebe massiv gefährden, heißt es in der Presseinformation weiter. In einem Brief an die Abgeordneten für die Kreise Coesfeld und Unna im Deutschen Bundestag fordert der Vorsitzende des Kreisverbandes, Gerhard Schmitz (Nottuln) die gewählten Vertreter auf, sich im Bundestag und seinen Ausschüssen nachdrücklich der Sorgen der heimischen, mittelständischen Unternehmen anzunehmen, „weil sie seit vielen Jahren nachweislich der Motor der Wirtschaft und der nahezu Vollbeschäftigung im Kreis Coesfeld sind“, so Schmitz.
Der Kolping-Kreisverband ist sich natürlich der Verpflichtung zum Schutz unserer Umwelt bewusst und verkennt nicht die Notwendigkeit einer Energiewende auch im Automobilsektor. Es müssen aber grundsätzlich von der Automobilindustrie bezahlte Nachrüstungen Vorrang vor Neuanschaffungen haben, selbst wenn diese mit “Umtauschprämien” schmackhaft gemacht werden.

Der Kolping-Kreisverband Coesfeld mit seinen annähernd 7000 Mitgliedern versteht sich auch in dieser Thematik als Anwalt der mittelständischen Handwerksbetriebe. Gerhard Schmitz: „Wir erwarten von den gewählten Abgeordneten für die Kreise Coesfeld und die Kommunen des Kreises Unna, die zum Kreisverband Coesfeld gehören, eine entsprechende Positionierung und eine ebensolche Entscheidung der Bundesregierung.“

Start des Münsterland Giro auf dem Marktplatz

Coesfeld, 30.09.18 (PM). Heute starten in Coesfeld die Radsport-Profis des Sparkassen Münsterland Giro. Zusätzlich findet der GIRO inklusiv statt. Zahlreiche Straßen sind deshalb gesperrt. Die Stadt hat eine Hotline geschaltet für betroffene Anlieger geschaltet. Wer Probleme hat, kann ab 8 Uhr anrufen unter Tel. (02541) 939-2421 oder -2422.
Der Startschuss für die Profis fällt um 11.30 Uhr auf dem Marktplatz, um 11.45 Uhr starten dort dann die Teilnehmer des GIRO inklusiv. Das Rahmenprogramm auf der Bühne beginnt bereits um 9 Uhr. Dort sorgt ein Moderator für Stimmung und bietet Informationen über die Rennen. Gegen 14.00 Uhr passieren die Profis Coesfeld zum zweiten Mal, von Westen aus geht es wiederum durch die Innenstadt und über den Marktplatz. Gut zuschauen lässt es sich auch am Coesfelder Berg. Am Gipfel bei der Gaststätte ist für die Profis um etwa 14.05 Uhr eine Bergwertung.
Auch an der Strecke des GIRO inklusiv gibt es viel zu sehen: Gefahren wird mit Zwei- und Dreirädern, Tandems, Rollfiets und anderen Spezialfahrrädern. Gute Sicht haben Zuschauer an der Kreuzung Holtwicker Straße/Osterwicker Straße und am Anstieg an der Wetmarstraße.
Die Straßensperrungen werden am Nachmittag aufgehoben ab etwa 15 Uhr. Dann fahren auch die Busse wieder.
Alle Infos zum Streckenverlauf und zu den Zeiten auch online.

<h2>Bundesminister Carsten Linnemann zu Gast beim MIT-Kreisverband</h2>

Dülmen/Coesfeld, 01.1018 (PM). Ob das geplante Einwanderungsgesetz, Fachkräftemangel im ländlichen Raum oder die Integration von Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt, derBundesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT), Dr. Carsten Linnemann MdB, präsentierte auf Einladung des MIT-Kreisverbandes Coesfeld in einem pointierten politischen Rundumschlag Aktuelles aus Berlin. Im Ausstellungsraum „il bagno“ der Firma Elting in Dülmen diskutierte der promovierte Diplom-Volkswirt anschließend mit rund 50 Unternehmern und Dienstleistern, CDU-Mitgliedern und interessierten Bürgern aus dem gesamten Kreisgebiet.

„Die Wirtschaftslage ist sehr gut, aber dennoch ist die Unsicherheit in der Bevölkerung so groß wie nie zuvor“, bringt der Paderborner Bundestagsabgeordnete die aktuelle Gemütslage auf den Punkt. Die Themen Migration, Sicherheit und Kriminalität beschäftigen die Öffentlichkeit. „Die Menschen wollen keinen Rechtsruck, sondern Rechtsstaatlichkeit.“ Das setze voraus, dass sich auch der Staat an die von ihm selbst gesetzten Regeln halte. „Wir müssen das Vertrauen der Menschen zurückgewinnen und ihnen Halt geben.“ Deshalb brauche die Union wieder mehr Profil und einen „politischen Kompass“, um die Zukunft der Volkspartei zu sichern. „Auch als Fraktion müssen wir uns wieder selbstbewusst und unabhängig vom Regierungshandeln präsentieren“, fordert der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Offensiv müsse sich die Union mit den Fragen der Zukunft beschäftigen: Europa und die Klärung, wofür die EU und wofür die Nationalstaaten zuständig sind, die Integration von Flüchtlingen, die Außen- und Sicherheitspolitik, die Digitalisierung und der Islam. „Der politische Islam muss von der Mitte der Gesellschaft aus bekämpft werden. Wir müssen genau zuhören, was die Imame hier predigen. Jeder, der in Deutschland predigt, sollte unsere Sprache sprechen.“ Das geplante Einwanderungsgesetz berücksichtige den steigenden Bedarf an Fachkräften und regele die Erwerbsmigration transparent. „Mit der sogenannten 3-plus-2-Regelung erlauben wir schon jetzt Flüchtlingen, die bereits eine Ausbildung in Deutschland begonnen haben, diese abzuschließen und eine Anschlussbeschäftigung auszuüben.“

Vehement setzte sich Linnemann auch für den Abbau von Bürokratie und die Vereinfachung des Steuersystems ein. Zudem kündigte er an, den Mittelstand in den Vordergrund zu stellen. „Es sind gerade die kleinen und mittleren Betriebe, die in Deutschland für Arbeits- und Ausbildungsplätze sorgen. Indem wir wieder stärker den Mittelstand und die dort Beschäftigten in den Blick nehmen, stärken wir gleichzeitig all jene, die dieses Land am Laufen halten.“ Die vielen Denkanstöße aus der lebhaften Diskussionsrunde nehme er mit nach Berlin, kündigte der MIT-Bundesvorsitzende an, um sich dort auch weiterhin für einen starken Mittelstand und den Erhalt der wirtschaftlichen Prosperität der Region einzusetzen.

CDU-Veranstaltung mit Bestseller-Autor Ahmad Mansour in Coesfeld

Coesfeld, 01.10.18 (PM). Weltweite Flüchtlingsströme, verursacht durch kriegerische Konflikte und Naturkatastrophen, stellen Europa und Deutschland vor große Aufgaben. Deshalb sucht die CDU auch von den Bürgern Antworten auf die Frage: „Integration und Einwanderung – in welcher Gesellschaft wollen wir leben?“. Unter diesem Motto werden am Freitag, 5. Oktober, um 19.30 Uhr im „WBK – Wissen, Kultur, Bildung“ in Coesfeld der Islam-Experte und Bestseller-Autor Ahmad Mansour (Bild) sowie Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen erwartet. Auch der CDU-Stadtverband Coesfeld freut sich auf interessierte Bürger, die mit ihren Meinungen und Erfahrungen an diesem Abend zu Wort kommen sollen. Der deutsch-israelische Psychologe Mansour ist aktuell dank seines neuen Buches „Klartext zur Integration“ ein gefragter Gesprächspartner. Kufen war vor seiner Wahl zum Oberbürgermeister im Jahr 2015 als Landtagsabgeordneter migrationspolitischer Sprecher der CDU Landtagsfraktion NRW. Angesichts der beherrschenden Bilder aus Chemnitz und dem auch darüber hinaus zunehmenden Rechtspopulismus möchte die CDU wieder mehr in den Blick rücken, wie viele Menschen sich ganz praktisch mit Integration beschäftigen und sich aktiv um diejenigen kümmern, die in Deutschland eine neue Heimat finden wollen.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich für die Veranstaltung im WBK Coesfeld, Osterwicker Straße 29, in der CDU- Kreisgeschäftsstelle (Mail: info@cdu-coe.de oder Telefon: 02541 9377 174) noch anmelden.

Montag (01.10.) keine Sprechstunde

Coesfeld, 26.09.18 (PM). Die Bürgermeistersprechstunde am kommenden Montag (01.10.) fällt aus. Die nächste Sprechstunde bei Bürgermeister Heinz Öhmann findet am Montag (15.10.) statt – ausnahmsweise trotz der Ferienzeit.
Regulär wird die Bürgermeistersprechstunde am ersten und dritten Montag im Monat außerhalb der Schulferien angeboten. Jeder kann ohne Termin von 15.30 bis 17 Uhr mit dem Bürgermeister persönliche Anliegen besprechen.
Wer kurzfristig ein Anliegen vortragen möchte, kann sich an das Sekretariat im Rathaus wenden, Sylvia Hohmann, Tel. (02541) 939-1110 oder Julia Winking, Tel. (02541) 939-1112.

Freundschaftliche Kontakte mit dem Sozialausschuss der Stadt

Coesfeld, 26.09.18 (PM). Mitglieder des Sozialausschusses der Stadt und Vertreter des städtischen Sozialbereichs besuchten gemeinsam mit der Maria-Droste-Wohngruppe die Feuerwache am Rottkamp. Freundschaftliche Kontakte zur Wohngruppe Maria-Droste unterhält der Coesfelder Stadtrat seit 2014 – zuvor Jahrzehnte zur damaligen Josefs-Gruppe von Haus Hall. Es finden regelmäßig Treffen und Begegnungen statt: In der Wohngruppe an der Laurentiusstraße oder auf Einladung des Sozialausschusses – wie nunmehr zur Feuerwache. Leiter der Feuerwehr, Richard Schulze-Holthausen, und hauptamtlicher Feuerwehrmann Michael Peirick führten über das Gelände und erläuterten die Gerätschaften sowie die Aufgaben der Feuerwehr. In diesem Jahr musste die Wehr bereits zu 374 Einsätzen ausrücken.
Besonderes Interesse bei den Besuchern fanden die neue Drehleiter, die Rüstwagen sowie die automatische Schlauchpflege. Beim gemütlichen Beisammensein brachte Bürgermeister Heinz Öhmann gemeinschaftsbezogene Geschenke für die Wohngruppe an der Laurentiusstraße mit. Die Ratsmitglieder verzichten seit vielen Jahren auf eine Aufwandsentschädigung zugunsten des freundschaftlichen Kontakts zu den Bewohnern der Haus Hall-Gruppe.