Vortrag am 30. Oktober 2018 in Coesfeld

Kreis Coesfeld, 22.10.18 (PM/kid). Kurz zum Shoppen in die Niederlande oder bequem über Amazon aus dem EU-Ausland bestellen – für viele sind die Europäische Union und die mit ihr verbundenen Vorteile ganz selbstverständlich. Aber seit der Finanzkrise läuft die EU im Krisenmodus. Prof. Dr. Eckart Stratenschulte, der 24 Jahre lang die Europäische Akademie Berlin leitete, wird am Dienstag, 30. Oktober 2018, um 18:00 Uhr im Trend-Center der Parador GmbH in Coesfeld einen spannenden Vortrag über die Zukunft der EU halten.

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen; ihre Meinung zur Zukunft Europas ist ebenfalls gefragt: Sie können per Mobiltelefon abstimmen oder auch direkt mit Prof. Dr. Stratenschulte diskutieren. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung wird bis zum 25. Oktober 2018 erbeten unter https://europa-im-trend.eventbrite.de oder per E-Mail an: post@eu-direct.info

Diese Veranstaltung wird vom Kreis Coesfeld in Zusammenarbeit mit dem europe direct-Büro Steinfurt sowie der wfc Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Coesfeld gmbH organisiert. Die Moderation übernimmt Kreismitarbeiterin Marina Kallerhoff.

Besondere Projektwoche an der Freiherr-vom-Stein-Realschule

Coesfeld, 13.1018 (PM). BO-I … diese Buchstaben wird man sich an der Freiherr-vom-Stein Realschule merken. Sie stehen für: Berufsorientierung-Inklusion und für eine Projektwoche voller Erfahrungen mit verschiedenen Berufen. Da kamen Köche, Bäcker, Gärtner und eine Tischlerin direkt in die Schule und stellten Schülerinnen und Schülern der Klassen 8 und 9 ihre Berufe „hautnah“ vor.
Schulsozialarbeiter Niklas Dapper hatte diese neue Projekt-Idee vorbereitet. Er sagt: „Ein Jahr lang liefen die Vorplanungen, der Ideenaustausch und die Suche nach den passenden Handwerksbetrieben, die insbesondere auch für Inklusionsschüler geeignet sind.“ Er findet: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen.“
Am ersten Tag erschienen mit Mark Huth (Brauhaus) und Benedikt Freiberger (Restaurant Freiberger) zwei Köche aus Coesfeld in der Schulküche. Zusammen mit den Schülerinnen und Schülern wurden tolle Gerichte gezaubert. Muskatkürbissuppe mit Ingwer-Sorbet oder selbstgemachte Ravioli mit Spinat-Ricotta-Füllung waren nur einige der Highlights. Neben dem Ergebnis zählte natürlich auch der Arbeitsprozess. Hier lernten die Schülerinnen und Schüler eine Menge über den Beruf des Kochs, stellten viele Fragen und bekamen ebenso viele Antworten.
Am zweiten Tag kamen Florian Deiters und Gerrit Ebbing von der Gärterei Borgert. In zwei Gruppen ging es direkt an die Arbeit. Auch der einsetzende Regen konnte nicht von der Arbeit abhalten. Eine Gruppe beschäftigte sich mit Pflasterarbeiten im Schulgarten, während die andere Gruppe Pflanzarbeiten im Innenhof vornahm; beides Tätigkeiten eines Garten- und Landschaftsbauers. Denn um diesen Beruf ging es heute. Am Ende des Tages waren alle etwas durchnässt, aber stolz auf die Ergebnisse.
Donnerstag kam der Bäcker Lars Riering (Essmann) in die Schule. Neben Brot und Brötchen wurden auch Hefezöpfe, Puddingteilchen und sogar Stutenkerle gefertigt. Dabei erlebten die Schülerinnen und Schüler den Weg vom Mischen und Kneten der Zutaten bis zum fertigen Produkt. Begleitet von fachlichen Hinweisen und vielen Tipps auch für zuhause. Lars Riering war sichtlich angetan vom Ergebnis. „Das könnte auch so in den Verkauf gehen.“ Zufrieden probierten alle ihre Produkte und nahmen neben Erfahrungen in diesem Berufsfeld auch einige Produkte mit nach Hause.
Zum Abschluss am Freitag erschien mit Carolin Roters (Tischlerei Heribert Roters) eine Tischlerin. Sehr zur Freude des Teams war es gelungen eine junge Frau in diesem doch eher männertypischen Beruf zu finden. Das spiegelte sich dann auch in der Teilnahme wider. Die Gruppe der Mädchen war etwas größer als die Gruppe der Jungen. Zuerst gab es eine Präsentation zu den Tätigkeiten und zur Ausbildung des Tischlers. Im Nebenraum konnten dann auch die entsprechenden Großmaschinen kurz erklärt werden. Danach ging es zum praktischen Teil über. Jeweils eine Gruppe erstellte eine kleine Bank für den Schulhof. Hierbei wurden Tätigkeiten wie Messen, Sägen, Bohren und Schleifen ausprobiert. Die Erfahrungen in diesem Berufsfeld fanden alle „einfach cool“.
Sowohl die Planer, als auch die „Profis“, Schülerinnen und Schüler, waren sich einig: „Das muss wiederholt werden!“ Deshalb werden die Buchstaben BO-I wahrscheinlich ab jetzt jährlich im Kalender der Freiherr-vom-Stein Realschule auftauchen.

Projektinfos

Das Projekt BO-I wird finanziert aus Mitteln der Inklusionspauschale.
Es nehmen 5 Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf teil. Diese sind an jedem Tag, in jedem Beruf dabei. Zusätzlich konnten noch Realschüler teilnehmen, so dass es eine maximale Gruppengröße von 12 Personen gab. Je nach Tag und Beruf waren zwischen 9 und 12 Teilnehmer dabei. Teilweise hatten noch mehr Schüler Interesse, schrieben aber an diesem Tag eine Klassenarbeit, so dass eine Teilnahme nicht möglich war.
Dieser erste Durchgang wandte sich an die Klassen 8 und 9.
Organisiert wurde die BO-I von Niklas Dapper (Schulsozialarbeiter) und Bernd Rengshausen (Sonderpädagoge) an der Freiherr-vom-Stein Realschule. Unterstützung gab es seitens der Schulleitung reichlich, was sich schon daran zeigte, dass der Rücken freigehalten wurde oder noch benötigte Werkzeuge unproblematisch beschafft wurden.
Die Evaluationsbögen für die Teilnehmer werden in der nächsten Woche verteilt und anschließend ausgewertet.

Coesfelder Schulen aktiv gegen Cannabis-Konsum

Kreis Coesfeld / Coesfeld, 11.10.18 (PM/kcv). Der Konsum von Cannabis an Schulen ist flächendeckend ein Thema. Das zeigt das große Interesse seitens der Schulen an einer Infoveranstaltung der trägerübergreifenden Fachgruppe des „Arbeitskreises Prävention“.

„Es handelt sich beim Konsum von Cannabis nicht um ein Thema einzelner Schulen oder Schulformen, sondern es geht um ein gesellschaftliches Problem, das alle weiterführenden Schulen betrifft“, stellte Schulleiter Marc-André Thews vom Oswald-von-Nell Breuning Berufskolleg in Coesfeld in seiner Begrüßungsrede fest. Wegschauen sei keine Lösung. Daher ergriffen Fachleute der Suchthilfe von AWO und Caritasverband zusammen mit der Polizei im Kreis Coesfeld, dem Oswald-Nell-Breuning Berufskolleg und der Schulsozialarbeit der Kreuzschule Coesfeld die Initiative luden im September zu einer weiteren Veranstaltung ein. Ziel der Veranstaltung war es, zu mehr Handlungssicherheit beim Thema Cannabisprävention an Schulen beizutragen.

„Wir hatten 30 Anmeldungen von Beratungslehrern, Schulleitungen und Schulsozialarbeit. Dass schließlich 40 Personen kamen, zeigt das aufkommende Interesse der Schulen“, so Dr. Gerhard Pohl, Leiter der Fachstelle Suchtprävention des Caritasverbandes. Zu Beginn stellte Andreas Nitz vom Kommissariat Vorbeugung die aktuelle Situation im Kreis Coesfeld aus polizeilicher Sicht vor. Lioba Krüger von der AWO Sucht und Drogenberatung und Petra Nachbar von der Caritasfachstelle Suchtprävention vervollständigten das Lagebild aus Sicht ihres direkten Kontaktes mit Jugendlichen und Konsumenten. Hier zeigte sich, dass eine hohe Dunkelziffer wahrscheinlich ist. Zudem erzeugen widersprüchliche Haltungen allgemein zum Thema Cannabis eine schwierige Situation für Schulen und erschweren so eine glaubwürdige Prävention.

Die Polizei empfiehlt den Schulen, bei Vergehen mit Cannabis zunächst mit Vertretern der Suchtberatung oder Suchtprävention abzustimmen, was zu tun sei. Die Polizei müsse laut Erlasslage nicht in jedem Fall eingeschaltet werden. Hier bieten die Suchtberatungs- und Präventionsstellen von AWO und Caritas schnelle Unterstützung, sowohl im Einzelfall als auch zur generellen Cannabisprävention. Den teilnehmenden Beratungslehrern und Schulsozialarbeitern wurden verschiedene Angebote und Maßnahmen vorgestellt, sowie der von der Arbeitsgruppe entwickelte Handlungsleitfaden erläutert und ausgehändigt.

Die Präventionskräfte kommen in die Schulen, um den Handlungsleitfaden und Aspekte der Cannabisprävention im Kollegium vorzustellen. Anfragen nimmt Petra Nachbar von der Caritasfachstelle Suchtprävention entgegen. Tel.: 02594-9504104 oder E-Mail: nachbar@caritas-coesfeld.de

Mitglieder des Arbeitskreises Prävention stellten die Drogenproblematik an Schulen dar und gaben Informationen zur Prävention: Christoph Rupprecht, Lioba Krüger-Rosenke, Dr. Gerhard Pohl, Andreas Nitz, Petra Nachbar, Marc-André Tews, (v.l.n.r.)
Foto: Christoph Rupprecht

Sechs Coesfelder Firmen schicken Kandidaten ins Rennen

Coesfeld, 11.10.18 (PM). Vier Auszubildende der Firma Parador hatten jetzt die Nase vorn bei der Ausbildungsolympiade, die auf Initiative des Stadtmarketing Vereins Coesfeld und Partner veranstaltet wird. Auch je zwei Azubis der J.W. Ostendorf und der Stadtwerke Coesfeld GmbH und ein Azubi der Firma Hupfer-Metallwerke hatten Grund zur Freude bei der Siegerehrung im Gebäude der Stadtwerke Coesfeld: Sie gehören zu den besten Azubis ihres Ausbildungsgangs und erhielten dafür Gutscheine im Wert von 200 Euro.

Die Ausbildungsolympiade wird seit 1996 in Coesfeld veranstaltet und geht auf eine Idee aus dem Arbeitskreis Wirtschaft im Stadtmarketing Verein Coesfeld und Partner zurück. Mit dabei sind sechs Coesfelder Firmen:
• H. Klostermann GmbH & Co. KG,
• REMONDIS Münsterland GmbH & Co. KG,
• J.W. Ostendorf GmbH & Co. KG (JWO),
• Stadtwerke Coesfeld GmbH,
• Parador GmbH und
• HUPFER Metallwerke GmbH & Co. KG.

Prämiert werden die Leistungen der besten drei Auszubildenden aus jedem Ausbildungsgang, jeder Sieger erhält einen Einkaufsgutschein (Stadtmarketing u.a.). Seit 2014 hat die Ausbildungsolympiade ein eigenes Logo, entworfen von Schülern des Pictorius-Berufskollegs (LK Gestaltungstechnik). Die Preisverleihung für die Ausbildungsgänge Winter 2017 und Sommer 2018 fand jetzt in den Räumen der Stadtwerke statt.

Die Preisträger im Überblick

Winter 2017
1. Yannick Parthe von JWO
2. Frederick Kock von den Stadtwerken Coesfeld
3. Fabienne Albert von JWO, Johannes Schulenborg von Parador, Christopher Demes von Parador, Anna Wesseler von Parador (mit jeweils gleicher Punktzahl)

Sommer 2018
1. Andreas Bunge von den Stadtwerken
2. Alexander Bargen von Parador
3. Odai Al Mawarde von Hupfer

Liebfrauenschule plant Ausstellung mit Feldpost der beiden Weltkriege

Coesfeld, 04.10.18 (pbm/mek). Mit einer Ausstellung will die Liebfrauenschule in Coesfeld ein Zeichen gegen Krieg und für den Frieden setzen. Dafür plant Klaudia Dederichs gemeinsam mit ihrem Kollegen Christian Laing sowie Schülerinnen und Schülern des bischöflichen Berufskollegs den Ersten und Zweiten Weltkrieg in den Blick zu nehmen. Für ihr Vorhaben suchen sie Feldpost und Erinnerungsgegenstände aus den beiden Weltkriegen. „Wir möchten mit der Ausstellung, die wir im nächsten Jahr am Aschermittwoch eröffnen wollen, einen Beitrag für eine Erinnerungskultur leisten, damit das Geschehen nie vergessen wird“, erklärt die Schulseelsorgerin. Zugleich wollen die Organisatoren Zeugnisse der Sehnsucht nach Harmonie und für den Wunsch nach Frieden dem Vergessen entreißen.
Die Feldpost war im Ersten und Zweiten Weltkrieg das bedeutendste Kommunikationsmittel für die Menschen. Millionen rasch beförderte Briefe und Postkarten waren meist die einzige Möglichkeit, Kontakte aufrecht zu erhalten. Die Feldpostbriefe waren etwas Individuelles und Persönliches in all dem erlebten anonymen Chaos. Die Organisation des Postverkehrs der vielen Millionen Soldaten und ihren Angehörigen in Deutschland stellte die Institution vor enorme logistische Herausforderungen. Mittlerweile ist die Briefkultur weitgehend der weltweiten Kommunikation im Netz gewichen.
„Für unsere Ausstellung sind wir auf die Unterstützung der Menschen vor Ort angewiesen. Vielleicht finden sich noch Erinnerungsgegenstände, Briefe oder Postkarten aus dieser Zeit“, ruft Dederichs zum Mitmachen ein. Diese können bis zum 30. November jeden Dienstag in der Zeit von 11.30 Uhr bis 12.15 Uhr in der Kuchenstraße 15 – außer in den Ferien – abgegeben werden. „Es wäre schön, wenn Sie eine kurze Biographie des Menschen dazu legen würden, der sie geschrieben hat oder an den sie adressiert war“, wünscht sich die Seelsorgerin und verspricht: „Ihre wertvollen Dokumente erhalten Sie selbstverständlich nach Ablauf der Ausstellung zurück.“
Die öffentliche Ausstellung wird am Aschermittwoch 6. März in der Kuchenstraße 15 eröffnet und endet am 12. April.

323 Eltern haben Post aus dem Rathaus erhalten, zentrale Anmeldung

Coesfeld, 26.09.18 (PM). 323 Eltern von Schulanfängern haben Post aus dem Rathaus erhalten. “Wir wenden uns an Mütter und Väter, deren Kinder im kommenden Jahr schulpflichtig werden”, erläutert Beigeordneter Dr. Thomas Robers. Das sind Kinder, die in der Zeit vom 1. Oktober 2012 bis zum 30. September 2013 geboren wurden. „Wir informieren über das Einschulungsverfahren, um den Eltern alle Möglichkeiten aufzeigen zu können.“ Die Anmeldungen erfolgen wieder zentral über die Stadt Coesfeld. Schulbezirke, die früher die Zuordnung von Wohngebieten oder Ortsteilen zu einzelnen Grundschulen regelten, gibt es schon seit Jahren nicht mehr. „Die Wahlfreiheit der Eltern wird nur begrenzt durch die Aufnahmekapazität der Schulen. Das heißt, dass bei einem Anmeldeüberhang ggf. den Kindern, für die es sich um die nächstgelegene Schule handelt, Vorrang eingeräumt werden muss“, erläutert Dr. Robers.
In Coesfeld stehen sechs städtische Grundschulen – fünf katholische und eine evangelische – sowie die Maria Montessori Grundschule als Gemeinschaftsgrundschule zur Wahl. Wer sich nicht für die nächstgelegene Grundschule entscheidet, sollte vorsorglich eine weitere Grundschule als Zweitwunsch angeben. „Bisher konnten wir jedoch die Wünsche der Eltern berücksichtigen“, blickt Dr. Robers auf die letzten Jahre ohne Schulbezirke zurück. Bis zum 12. Oktober können Eltern die Anmeldung persönlich im Team Bildung, per E-Mail an janina.poepping@coesfeld.de oder schriftlich vornehmen. Ein Anmeldebogen liegt dem Brief bei. Das Formular kann auch der Internetseite der Stadt www.coesfeld.de entnommen werden. „Die Anmeldebögen sind grundsätzlich bei der Stadt einzureichen, es sei denn, das Kind soll an der Maria Montessori Grundschule angemeldet werden. In diesem Fall ist das Formular direkt bei der Maria Montessori Grundschule abzugeben“, stellt Dorothee Heitz, Leiterin des städtischen Fachbereiches Jugend, Familie, Bildung, Freizeit, dar. Erst zu einem späteren Zeitpunkt werden die Kinder und Eltern durch die Grundschulen eingeladen. Dann sind auch die Geburtsurkunde oder das Familienstammbuch als Nachweis erforderlich. Und bei diesem Gespräch werden die Schulfähigkeit und der Sprachstand des Kindes geprüft.
Der Brief enthält auch Informationen zur Schulart, den Schülerbeförderungskosten, Rechtsgrundlagen und der Offenen Ganztagsgrundschule mit Förder-, Betreuungs- und Freizeitangeboten. „In der Regel wird eine Betreuung bis 16 Uhr sichergestellt“, sagt Dorothee Heitz. Ausgenommen sind nur drei Wochen in den Sommerferien und eine Woche in den Weihnachtsferien. Im Angebot, das an allen Coesfelder Grundschulen gilt, ist auch ein warmes Mittagessen enthalten, das gesondert abgerechnet wird. Die Stadt kooperiert bei den Ganztagsangeboten an ihren Grundschulen mit der Arbeiterwohlfahrt Münsterland-Recklinghausen (Laurentiusschule, Ludgerischule, Kardinal-von-Galen-Schule Lette) und dem Diakonischen Werk des Evangelischen Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken (Lambertischule, Maria-Frieden-Schule, Martin-Luther-Schule).
Fragen zum Anmeldeverfahren beantworten die Mitarbeiter im Fachbereich Jugend, Familie, Bildung, Freizeit, Christian Fleige, Tel. (02541) 939–2315 und Janina Pöpping, Tel. (02541) 939–2317.

Städtische Grundschulen in Coesfeld

Katholische Grundschulen

Lambertischule
Katthagen 10, 48653 Coesfeld
Telefon 02541/4708, Telefax 02541/88429

Laurentiusschule
Overhagenweg 11, 48653 Coesfeld
Telefon 02541/3142, Telefax 02541/980543

Ludgerischule
Loburger Straße 50, 48653 Coesfeld
Telefon 02541/3707, Telefax 02541/982080

Maria-Frieden-Schule
Kleine Heide 38, 48653 Coesfeld
Telefon 02541/2750, Telefax 02541/980449

Kardinal-von-Galen-Schule Lette
Am Haus Lette 5, 48653 Coesfeld
Telefon 02546/98203, Telefax 02546/98204

Evangelische Grundschule

Martin-Luther-Schule
Köbbinghof 1, 48653 Coesfeld
Telefon 02541/4362, Telefax 02541/980542

Nicht städtische Gemeinschaftsgrundschule in Coesfeld

Maria-Montessori-Grundschule
Seminarstraße 13, 48653 Coesfeld
Telefon 02541 8012838, Telefax 02541/8012838

Bürgerstiftung finanziert Mini-Computer für Informatik-Unterricht am Nepomucenum

Coesfeld, 19.09.18 (PM). Fasziniert blicken die Schüler der 8. Klasse während des Informatik-Unterrichts auf ihre Monitore. Waren sie bislang reine Technikkonsumenten, werden sie nun zu Programmierern geschult. Mithilfe von kreditkartengroßen Mini-Computern, den sogenannten Raspberry Pi, lernen die informatikinteressierten Schüler des Nepomucenums Aufbau und Funktionsweise sowie das Betriebssystem eines Rechners kennen. Die Bürgerstiftung Coesfeld hat die Anschaffung von zunächst 42 Geräten finanziell aus Mitteln einer von ihr verwalteten Treuhandstiftung, deren Stifter zu Lebzeiten anonym bleiben möchte, unterstützt. So verfügt jeder Kursteilnehmer über einen eigenen Rechner und kann diesen auch zu Hause nutzen.

„Die Schüler können mit dem Einplatinen-Computer gefahrlos experimentieren. Als Administratoren installieren sie Software und setzen eigenständige Projekte um“, erklärt Lehrer Achim Willenbring, „so lernen sie die vielen Informatiksysteme besser zu verstehen.“Im Gegensatz zu den geschlossenen Systemen wie den hochintegrierten Smartphones und Tablets oder den abgesicherten Schulrechnern bietet der Mini-Computer alle Freiheiten, das Betriebssystem zu gestalten, Systemkomponenten und Programme hinzufügen oder die Raspberry Pi zu einem Netzwerk verbinden.

„Im digitalen Zeitalter ist eine qualifizierte Informatik-Ausbildung unverzichtbar. Uns ist es wichtig, dass unsere Schüler nicht nur Technik konsumieren, sondern den verantwortungsvollen Umgang mit Computern lernen“, betont Schulleiterin Angela Bülo. Von einer gemeinnützigen Institution entwickelt, lässt sich der Raspberry Pi an jeden beliebigen Monitor oder Fernseher anschließen, verbraucht kaum Strom und läuft komplett mit Open-Source-Software. „Ich finde es spannend, nicht nur mit der bereits installierten Software zu arbeiten, sondern selbst zu programmieren“, meint Schüler David Walczak. „Der Raspberry Pi vermittelt auf motivierende Weise, wie Computer funktionieren. Diesen kreativen Zugang der Jugendlichen zu digitalen Medien möchten wir fördern“, begründet Vorstandsmitglied Edwin Kraft das Engagement der Bürgerstiftung, die auch für das nächste Jahr die Finanzierung weiterer Geräte zugesagt hat.

Neubau mit Außenanlage am Jugenhaus Stellwerk eröffnet

Coesfeld, 14.09.18 (hlm). Während die Regionalbahnen den Bahnhof in Coesfeld verlassen, springen Jugendliche mit Eleganz von Betonschwelle zu Betonschwelle, hangeln sich an Eisenstangen entlang und überwinden akrobatisch Mauern. Völlig legal, ohne mecker – auf dem Parcours am Lokschuppen.

„Wir suchten einen Schuppen für das Spielmobil des Jugendhauses Stellwerk“, blickt bei der Eröffnungsfeier Coesfelds Dezernent, Dr. Thomas Robers, auf den Ursprungsgedanken des Projekts im Jahr 2013. Auf der buckeligen Wiese, in direkter Nachbarschaft des Jugendhaus Stellwerk, steht nun der Brückenschlag zwischen einem überdachten Stellplatz und dem Angebot der pädagogischen Jugendarbeit in der Anmutung eines Lokschuppens. Während vom Bahnweg der Neubau wie eine hohe Garage wirkt, eröffnet sich auf der zweiten Ebene Spiel und Spaß für Kinder und Jugendliche. Der Architekt Lars Thier hat sich bei der Planung des Gebäudes von der Bezeichnung leiten lassen. Der Charakter eines Lokschuppens sollte sichtbar werden. Das erreicht er durch eine schlichte, unaufdringliche Architektur, die sich in das Umfeld einfügt. Eine abgewinkelte Seitenwand führt als Wegweiser zu den Plätzen ins “Amphitheater”. Von diesen kreisförmig angeordneten Sitzplätzen aus öffnet sich der Blick auf eine Aktionsfläche. Dabei dient die Holzwand, als Teil der Rückwand des Lokschuppens, als Präsentationsfläche und erinnert als Artefakt an einen Schuppen. Der Lokschuppen ist integraler Bestandteil einer Spiel- und Spaßfläche für Kinder und Jugendliche, die Grünkonzept Deppe modellierte.

Bürgermeister Heinz Öhmann betont in seiner Eröffnungsrede, dass der Lokschuppen mit dem Jugendhaus Stellwerk Treffpunkt und Anlaufstelle für Jugendliche ist, bei dem ein respektvoller Umgang miteinander hohe Priorität hat. Eine Leistung, die das Team des Jugendhauses vollbringt. Diese Grundregel findet sich in dem Projekt wieder. Bei der Planung sind Kinder und Jugendliche beteiligt gewesen. Als Vertreter sind bei der Eröffnungsfeier Dominik, Pascal und Lynn. Neben einem Minifußballfeld setzten sich Lynn als Ideengeberin für den Parcours ein, der dem Lokschuppen als Außengelände auf der dritten Ebene – auf dem Niveau der Bahngleise – folgt. So ist eine optische Achse zum Bahnhofsgelände geschaffen. Öhmann hofft, dass der Lokschuppen für andere Kommunen eine Blaupause ist.

350000 Euro investierte die Stadtverwaltung in das Projekt. Es fügt sich in das Integrierte Handlungskonzept Innenstadt und dem Regionale 2016-Projekt Bahn.Land.Lust. Damit konnte eine Förderung von 50 Prozent seitens des Landes NRW gesichert werden. Das sei gut investiertes Geld zur Steigerung der Attraktivität und der Schaffung eines einfachen Zugangs für die offene Jugendarbeit, wie Dr. Robers zusammenfasst.

Rund um die Uhr ist das Gelände nicht zu betreten. Es ist von einem hohen Zaun umgeben. Parallel zu den Öffnungszeiten des Jugendhauses ist der Zugang möglich. “Stadt und Stellwerk sind für das Gelände verantwortlich. Durch die Öffnungszeiten ist uns eine Betreuung möglich”, erklärt Michael Walter. Aufgeschlossen ist der Teamleiter des Stellwerks gegenüber Anfragen zur Nutzung durch andere Vereine.

Öffnungszeiten

Di. bis Do.: 15 bis 20 Uhr
Fr. 16 bis 20 Uhr

Letzter gemeinsamer Arbeitskreis am Mittwoch (19.09.)

Coesfeld, 13.09.18 (PM) .Am Mittwoch (19.09.) findet um 18.30 Uhr der letzte gemeinsame Arbeitskreis in Sachen Dorfinnenentwicklungskonzept DIEK Lette statt, und zwar im Foyer der Kardinal-von-Galen-Grundschule in Lette.

Dabei werden die erstellten Projektportfolios noch einmal besprochen. Welche Priorität bekommen die einzelnen Projekte? Wie können die angestoßenen Ideen verstetigt werden? Das sind Fragen, die an diesem Abend geklärt werden sollen, bevor das Konzept zum DIEK in den Fachausschüssen und im Rat behandelt wird.

Weitere Termine

Donnerstag (04.10.) Vorberatungen im Bezirksausschuss Lette und

Mittwoch (10.10.) im Ausschuss für Umwelt, Planen und Bauen;

Donnerstag (08.11.) Beschluss im Rat der Stadt Coesfeld.

Alle Ergebnisse werden außerdem der Öffentlichkeit vorgestellt in einer großen Abschlusspräsentation zum Dorfinnenentwicklungskonzept DIEK am Dienstag (06.11.).

Zum Thema DIEK Dorfinnenentwicklungskonzept Lette

Insgesamt 19 konkrete Ideen sind zusammengekommen, seitdem das DIEK, das Dorfinnenentwicklungskonzept für Lette, im vergangenen Frühling angestoßen worden ist. Viele Interessierte aus ganz unterschiedlichen Bereichen haben daran mitgewirkt. Gesammelt wurden die Projektideen in drei Arbeitskreisen zu verschiedenen Themenschwerpunkten: Dorfentwicklung, Verkehr, Tourismus, Mobilität und Umwelt.

Hier eine Auswahl der Projektideen für Lette

o  Errichtung eines Dorfgemeinschaftshauses,
o  Aufwertung verschiedener Plätze: Alter Kirchplatz, Gemeindeplatz
o  Umgestaltung Heimathaus
o  Umgestaltung des Teiches am Philosophenweg
o  Schaffung von Wohnmobilstellplätzen
o  Verkehrssicherheit in Lette auf verschiedene Aspekte prüfen
o  Förderung des Austausches zu technischen Neuerungen
o  Naturlehrpfad

Kultur- und Ausflugsprogramm für Grundschüler

Coesfeld, 11.09.18 (PM). Das Kulturprojekt „Kulturstrolche“ geht mit Beginn des neuen Schuljahres in die siebte Runde: 330 Zweitklässler von allen sieben Coesfelder Grundschulen sind jetzt dazugekommen. Sie machen als „Kulturstrolche“ drei Jahre lang Entdeckungstouren durch kulturelle Einrichtungen unserer Stadt und besuchen verschiedene Kultur-Orte:  die Freilichtbühne, das Konzerttheater, die Stadtbücherei, das Museum, die Volkshochschule, die Musikschule, die Tanzschule Falk, die Allgemeine Zeitung und viele andere. Gut zu erkennen sind die Klassen bei ihren Ausflügen dabei an den knall-orangefarbenen Kappen. Sylvia Wolter vom Fachbereich Kultur und Weiterbildung begleitet das Projekt und versorgte die neuen Zweitklässler jetzt mit den bunten Käppis.

Die Kulturstrolche sind ein Förderprogramm des Kultursekretariats NRW Gütersloh und dem Land NRW. Die Projektleitung obliegt bei der Stadt Coesfeld.