Tönnemann unterstützt über 40. Mal

Coesfeld, 10.10.18 (PM). Alt bekannte wie auch neue Aussteller sind mit dabei, wenn am Sonntag, dem 4. November 2018, die “Kinderhilfe Tschernobyl Coesfeld” für ihre diesjährige Herbst- und Adventsausstellung die Pforten öffnet. In der Zeit von 10.00 bis 17.30 Uhr präsentieren sie in den Räumen des Autohauses Tönnemann im Gewerbegebiet Dreischkamp in Coesfeld eine vielseitige Auswahl an handgearbeiteten Artikel.

Über 40 Mal stellte das Autohaus Tönnemann bisher seine Hallen für die Ausstellungen der Coesfelder Initiative zur Verfügung – und bietet auch in diesem Herbst wieder ein Forum für mehr als 55 Hobbykünstler aus dem ganzen Münsterland.

Eine gute Gelegenheit neue Dekorationen für Haus und Garten zu finden und sich ein wenig auf die Vorweihnachtszeit einzustimmen.

Jedoch nicht nur herbst- und weihnachtlicher Schmuck wird geboten. Die vielseitigen Produkte aus Hobbyhand bieten für jeden Geschmack etwas, das über das Jahr gefragt ist. Die Palette umfasst zum Beispiel Dekorationen aus Glas, Holz, Keramik und Stoff, Aquarell-, Acryl- und Porzellanmalerei, Blech- und Papiergestaltung, Foto- und Grußkarten, Puppen, Filzarbeiten, ausgefallene Erwachsenen-, Kinder- und Puppenkleidung so-wie Taschen und vieles mehr.

Stärken können sich Besucher und Aussteller mit Kuchen, Kaffee, Glühwein und Grillwürstchen. Verantwortlich für die Verpflegung zeichnet das Team der “Kinderhilfe Tschernobyl”. Der Erlös aus dem Verkauf von Speisen und Getränken sowie die Standgebühren der Aussteller tragen zur Finanzierung der Aktionen der Coesfelder Initiative bei.

Um möglichst vielen Gästen den Besuch der Ausstellung zu ermöglichen, ist der Eintritt frei.

Projektgruppe am Berufskolleg Liebfrauenschule organisierte Hilfsaktion für Leukämiekranke

Coesfeld, 30.09.18 (PM). „Auch DU kannst Leben retten“ steht auf den Flyern, mit denen die Schüler am Berufskolleg Liebfrauenschule in Coesfeld zur Typisierung bei der Stefan-Morsch-Stiftung, Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke, aufriefen. 160 Schüler, Lehrer und Eltern haben eine Speichelprobe abgegeben, um irgendwann einem Leukämiepatienten mit einer Stammzellspende Hoffnung auf Leben geben zu können.
„Als Berufskolleg des Bistums Münster ist es uns wichtig, den Schülern soziale Kompetenzen zu vermitteln und sie dafür zu sensibilisieren, sich auch für andere Menschen zu engagieren“, erklärt Petra Gövert, Lehrerin für Gesundheit/Pflege und Biologie. „2016 haben wir bereits bei einem ähnlichen Projekt mit der Stiftung zusammengearbeitet. Da damals alles so perfekt funktioniert hat, habe ich einfach gefragt, ob sie uns wieder unterstützt.“
Susanne Morsch, Vorstandsvorsitzende der gemeinnützigen Stiftung, freut sich über das Engagement der Schüler: „Die Kooperation mit Schulen hat bei uns einen hohen Stellenwert. Hier treffen wir auf junge Menschen, die mit einer Typisierung Lebenschancen schenken. Gleichzeitig bieten wir als Unterrichtsergänzung Fachvorträge an, aber auch hauseigene Führungen und Workshops.“
Und was passiert jetzt mit den 160 Speichelproben? „Die werden im Labor der Stiftung, im rheinland-pfälzischen Birkenfeld, auf die transplantationsrelevanten HLA-Gewebemerkmale analysiert und in der Datei gespeichert“, so eine Sprecherin der Spenderdatei. Kommt man als Spender für einen Leukämiepatienten in Frage, nimmt die Stefan-Morsch-Stiftung Kontakt auf. Stammzellen spenden kann man auf zwei Arten: Bei der klassischen Methode der Knochenmarkentnahme wird durch eine Punktion des Beckenkamms das Knochenmark entnommen. Dieser Eingriff dauert zirka eine Stunde. Die zweite Methode – und die weitaus häufigste – ist die Entnahme peripherer Blutstammzellen aus dem Blut – ähnlich wie bei einer Dialyse. Dazu wird dem Spender vorher ein körpereigener Botenstoff verabreicht, der die Stammzellen aus dem Knochenmark in das Blut übergehen lässt.
Auf der Homepage der Stefan-Morsch-Stiftung kann man Näheres über die Leukämie- und Tumorhilfe erfahren und sich auch online als Lebensretter registrieren. Auch über die gebührenfreie Hotline 08 00 – 766 77 24 ist die Stefan-Morsch-Stiftung erreichbar, ebenso via Facebook.

Freundschaftliche Kontakte mit dem Sozialausschuss der Stadt

Coesfeld, 26.09.18 (PM). Mitglieder des Sozialausschusses der Stadt und Vertreter des städtischen Sozialbereichs besuchten gemeinsam mit der Maria-Droste-Wohngruppe die Feuerwache am Rottkamp. Freundschaftliche Kontakte zur Wohngruppe Maria-Droste unterhält der Coesfelder Stadtrat seit 2014 – zuvor Jahrzehnte zur damaligen Josefs-Gruppe von Haus Hall. Es finden regelmäßig Treffen und Begegnungen statt: In der Wohngruppe an der Laurentiusstraße oder auf Einladung des Sozialausschusses – wie nunmehr zur Feuerwache. Leiter der Feuerwehr, Richard Schulze-Holthausen, und hauptamtlicher Feuerwehrmann Michael Peirick führten über das Gelände und erläuterten die Gerätschaften sowie die Aufgaben der Feuerwehr. In diesem Jahr musste die Wehr bereits zu 374 Einsätzen ausrücken.
Besonderes Interesse bei den Besuchern fanden die neue Drehleiter, die Rüstwagen sowie die automatische Schlauchpflege. Beim gemütlichen Beisammensein brachte Bürgermeister Heinz Öhmann gemeinschaftsbezogene Geschenke für die Wohngruppe an der Laurentiusstraße mit. Die Ratsmitglieder verzichten seit vielen Jahren auf eine Aufwandsentschädigung zugunsten des freundschaftlichen Kontakts zu den Bewohnern der Haus Hall-Gruppe.

90 Heriburgschüler sichern beim Radrennen die Straßen

Coesfeld, 26.09.18 (hlm). Als Aufwandsentschädigung klingeln 90 Mal 25 Euro in die Kasse für die Abiturfeier, wenn sich Schülerinnen und Schüler des städtischen Heriburg-Gymnasiums am 03. Oktober an verschiedenen Positionen auf die Straße stellen absichern. Gut sichtbar, mit einer Sicherheitsweste und einem blauen T-Shirt, auf dem eine 18 prangert. Die Zahl steht nicht für das Alter, sondern für das Jahr 2018, an dem der 13. Sparkassen Münsterland Giro ausgetragen wird. Die Aufgabe für die Abiturienten ist einfach, an der eine hohe Verantwortung haftet: Für die Sicherheit sorgen. Wenn die Profiradfahrer mit bis zum 60 Kilometer pro Stunde über die Straßen jagen, darf sich dort kein Hindernis in den Weg stellen. Deshalb sind Straßensperrungen eingerichtet und an Gefahrenpunkten, wie zum Beispiel Verkehrsinseln, warnen Streckenposten mit gelber Fahne und Trillerpfeife die Rennfahrer.

Münster/Coesfeld, 25.09.18 (PM). Der Verein ServiceWelten e.V.hat einen neuen Vorsitzenden. Die Versammlung wählte mehrheitlich den Coesfelder Unternehmer Günter Büscher ins Amt. Er folgt damit Markus Massmann auf den Vorsitz. Büscher, der sich zur Kandidatur entschieden hat, steht auch dem Ortsverein in Coesfeld vor. Ihm stehen Prof. Dr. Frank Riemenschneider von der Fachhochschule Münster als 2. Vorsitzenden und Thomas Harten von der Handwerkskammer als Schatzmeister zur Seite. ServiceWelten e.V. geht auf eine Initiative der Handwerkskammer Münster zurück und soll Handwerker und Dienstleister in Netzwerken zusammen bringen. Im Kammerbezirk Münster hat der Verein derzeit 108 Mitglieder, überwiegend Unternehmen, Kreishandwerkerschaften und Verbände.

Bürgerstiftung finanziert Mini-Computer für Informatik-Unterricht am Nepomucenum

Coesfeld, 19.09.18 (PM). Fasziniert blicken die Schüler der 8. Klasse während des Informatik-Unterrichts auf ihre Monitore. Waren sie bislang reine Technikkonsumenten, werden sie nun zu Programmierern geschult. Mithilfe von kreditkartengroßen Mini-Computern, den sogenannten Raspberry Pi, lernen die informatikinteressierten Schüler des Nepomucenums Aufbau und Funktionsweise sowie das Betriebssystem eines Rechners kennen. Die Bürgerstiftung Coesfeld hat die Anschaffung von zunächst 42 Geräten finanziell aus Mitteln einer von ihr verwalteten Treuhandstiftung, deren Stifter zu Lebzeiten anonym bleiben möchte, unterstützt. So verfügt jeder Kursteilnehmer über einen eigenen Rechner und kann diesen auch zu Hause nutzen.

„Die Schüler können mit dem Einplatinen-Computer gefahrlos experimentieren. Als Administratoren installieren sie Software und setzen eigenständige Projekte um“, erklärt Lehrer Achim Willenbring, „so lernen sie die vielen Informatiksysteme besser zu verstehen.“Im Gegensatz zu den geschlossenen Systemen wie den hochintegrierten Smartphones und Tablets oder den abgesicherten Schulrechnern bietet der Mini-Computer alle Freiheiten, das Betriebssystem zu gestalten, Systemkomponenten und Programme hinzufügen oder die Raspberry Pi zu einem Netzwerk verbinden.

„Im digitalen Zeitalter ist eine qualifizierte Informatik-Ausbildung unverzichtbar. Uns ist es wichtig, dass unsere Schüler nicht nur Technik konsumieren, sondern den verantwortungsvollen Umgang mit Computern lernen“, betont Schulleiterin Angela Bülo. Von einer gemeinnützigen Institution entwickelt, lässt sich der Raspberry Pi an jeden beliebigen Monitor oder Fernseher anschließen, verbraucht kaum Strom und läuft komplett mit Open-Source-Software. „Ich finde es spannend, nicht nur mit der bereits installierten Software zu arbeiten, sondern selbst zu programmieren“, meint Schüler David Walczak. „Der Raspberry Pi vermittelt auf motivierende Weise, wie Computer funktionieren. Diesen kreativen Zugang der Jugendlichen zu digitalen Medien möchten wir fördern“, begründet Vorstandsmitglied Edwin Kraft das Engagement der Bürgerstiftung, die auch für das nächste Jahr die Finanzierung weiterer Geräte zugesagt hat.

Ein Haus zur Schulung und Weiterbildung

Coesfeld, 28.08.18 (PM). „Wir sind froh, dass wir nicht weiter abgewartet haben und uns für die Durchführung der Baumaßnahme entschieden haben“, erklärte der Präsident des DRK-Kreisverbandes Konrad Püning anlässlich des Richtfestes an der Bahnhofstraße in Coesfeld. Mittlerweile litten viele Bauherren unter erheblichen Kostensteigerungen. Ulrich Bock vom gleichnamigen Architekturbüro bestätigte, dass es bislang gelungen sei, die Gesamtkosten im Rahmen der geplanten Kosten zu halten. Er stellte eine Fertigstellung der neuen DRK-Büro- und Schulungsräume für Anfang Mai des kommenden Jahres in Aussicht.

DRK-Präsident Konrad Püning ist froh, mit dem Beginn der Baumaßnahmen begonnen zu haben. (Foto DRK)

Püning und der Vorstand des DRK-Kreisverbandes Christoph Schlütermann bedankten sich im Rahmen einer Feierstunde bei den Nachbarn für deren Geduld und bei den Bauhandwerkern für die gute und reibungslose Arbeit. Der Erweiterungsbau trage der vom starken Wachstum geprägten Arbeit des DRK im Kreis Coesfeld Rechnung, betonte Püning. Zukünftig könnten für Ehrenamtliche und Hauptamtliche bessere Schulungs- und Ausbildungsmöglichkeiten angeboten werden. Zusammen mit seinen Ortsvereinen beschäftigt das DRK kreisweit rund 840 hauptamtliche Kräfte. Die Entwicklungen im Kita-Bereich, im Rettungsdienst und in den sozialen Diensten seien von starkem Wachstum geprägt. Mit dem Neubau werde man auch räumlich die Voraussetzungen für ein zukünftiges Wachstum schaffen, so Schlütermann.

Henrichmann besucht Caritasverband

Kreis Coesfeld, 20.08.18 (PM/kcv). Für Johannes Böcker war es der letzte Termin als Vorstandsvorsitzender des Caritasverbandes für den Kreis Coesfeld: Der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann war zu Gast beim Caritasverband, begleitet vom CDU-Kreistagsmitglied Valentin Merschhemke. An dem Gespräch nahm auch Johannes Böckers zukünftiger Nachfolger, Christian Germing, teil.

Die Diskussion um einen Pflichtdienst, der soziale Wohnungsbau und das Aktionsprogramm Pflege waren die zentralen Themen des Austausches. Für junge Erwachsene sei es sinnvoll, soziale Aufgaben zu übernehmen, so der Tenor der Beteiligten. 900 Plätze stellt die Caritas im Bistum für Freiwilligendienste bereit. „Wir sind dankbar für die sehr motivierten jungen Leute, die zu uns kommen“, erklärte Germing. Der CDU-Politiker hielt die Diskussion um einen Pflichtdienst für wichtig. „Wir müssen Verständnis dafür wecken, dass es neben Rechten auch Pflichten gibt, der Gesellschaft etwas zurückzugeben“, betonte Henrichmann.

Drei Wohnheime für Menschen mit geistiger Behinderung betreibt die Caritas in Ascheberg, Lüdinghausen und Olfen. Der Kreis Coesfeld sei „der am besten mit stationären Plätzen versorgte Kreis in Deutschland“, betonte Germing. Vorrang genießen daher ambulante Wohnformen. „Dafür brauchen wir eine Initiative für sozialen Wohnungsbau“, meinte deshalb Böcker. So eine Initiative sei auf dem Weg, erklärte Henrichmann. Auf 3,5 Milliarden Euro habe die Bundesregierung die Mittel für den sozialen Wohnungsbau für die Jahre 2019 bis 2021 erhöht.

„Handlungsdruck“ sieht Germing in der Pflege. Hier verwies der Abgeordnete auf das Sofortprogramm des Bundesgesundheitsministeriums. Dieses sieht neben mehr Stellen auch eine höhere Vergütung vor. Wenig attraktiv seien Pflegeberufe aus Sicht der Caritas-Vertreter allerdings vor allem wegen der vielen Teilzeitstellen im ambulanten Bereich und nicht aufgrund der Vergütung. Hier zahle der Caritasverband mit seinem Tarif bereits gut.

Auch um künftige Aktivitäten der Caritas ging es in dem Gespräch. Tagespflegeangebote, die bereits in Ascheberg, Coesfeld, Havixbeck, Nottuln, Olfen und Südkirchen sehr gut angenommen werden, soll es künftig auch in Lüdinghausen und Senden geben. Senden ist auch der gewünschte Standort für einen neuen, in Gründung befindlichen Inklusionsbetrieb. Dieser wird Dienstleistungen rund um Haus und Garten anbieten.

Angebote für Familien standen im Fokus des Gesprächs

Coesfeld, 21.07.18 (pbm/mek). Regierungspräsidentin Dorothee Feller besuchte Donnerstagnachmittag, 19. Juli, die Kolping-Bildungsstätte Coesfeld. In angenehmer Atmosphäre fand der Austausch statt, um sich über die Bildungsarbeit der Einrichtung zu informieren. Einen Schwerpunkt bildete das Anliegen der Regierungspräsidentin, Familien, die mit Langzeitarbeitslosigkeit umgehen müssen, zu stärken und auch präventiv tätig zu sein. Hierbei spielten Lernangebote unterschiedlichster Art eine wichtige Rolle. „Die Eltern machen sich viele Gedanken, wie sie ihre Kinder erziehen. Wir begleiten sie gern beispielsweise bei unseren Familienwochenenden zu diesen Fragen“, informierte Maria Meiring-Kühnel, die für die Familienbildung zuständig ist.

Der Vertreter des Kolpingwerk Diözesanverband Münster, Jürgen van Deenen, berichtete von den Erfahrungen der Schulsozialarbeit und der Übermittagsbetreuung. „Die Anforderungen an Familien, Beruf und gemeinsamen Alltag zusammen zu bekommen, sind gestiegen“, berichtete er. Vor diesem Hintergrund wurden auch zahlreiche Aspekte mit der Perspektive besprochen, weitere Angebote für Familien insbesondere in prekären Situationen zu schaffen.

Auch die Bedeutung der kulturellen Bildung für die persönliche und soziale Entwicklung, wie sie durch Musik- und Theaterprojekte möglich ist, waren ein Thema. Familien mit ihren vielfältigen Aufgaben und Facetten zu unterstützen, die von der Kindererziehung bis hin zur Pflege von älteren Familienangehörigen reicht, sei immer auch eine Frage der Finanzierung und der personellen Ressourcen. Darauf wies Petra van Husen, pädagogische Leiterin der Kolping- Bildungsstätte, hin.

Begleitet wurde die Regierungspräsidentin von Kulturdezernent Georg Veit. Feller versprach, die Ideen und Anliegen mit nach Münster zu nehmen. Ebenso wies sie darauf hin, dass vielen Familien oft nicht bekannt sei, dass es für ihre aktuellen Fragen Angebote in Bildungseinrichtungen wie der Kolping-Bildungsstätte gebe.

Bürgerstiftung Coesfeld setzt Erfolgsgeschichte fort

COESFELD, 16.07.18 (PM). „Das Kapital der Bürgerstiftung einschließlich ihrer Treuhandstiftungen ist inzwischen auf rund 1,5 Millionen Euro angewachsen.“ Mit dieser Erfolgsmeldung konnte Vorstandsmitglied Edwin Kraft bei der jüngsten Stiftungsratssitzung aufwarten. Die Millionengrenze sei insbesondere durch eine weitere, anonyme Treuhandstiftung mit einem Kapital von 465.000 Euro überschritten worden. Als „sehr erfreuliches Ergebnis“ der engagierten Arbeit des siebenköpfigen Vorstands würdigte Stiftungsratsvorsitzender Michael Lukas diese positive Bilanz. „Das ist ein eindrucksvoller Beweis für das Vertrauen in die Arbeit der Bürgerstiftung, die ein hohes Ansehen in Coesfeld genießt“, kommentierte Lukas.

Im vergangenen Jahr unterstützte die Stiftung vielfältige Projekte vor Ort mit einer Fördersumme von rund 21.000 Euro. Hierzu gehörten unter anderem die Projekte „Starkes Ich, nettes Du, unschlagbares Wir“, Selbstbehauptungskurse für Frauen „Coole Mütter – taffe Töchter“ und „Abenteuer hoch 2 – Aktionsnachmittag für Zwillings- und Mehrlingseltern“.

„Die Bürgerstiftung verfügt derzeit über liquide Mittel in Höhe von rund 46.000 Euro. Unsere solide Finanzlage eröffnet uns einerseits neue Möglichkeiten, macht aber andererseits eine strategische Orientierung der Stiftung erforderlich“, betonte Vorsitzender Johannes Evers. Deshalb habe sich der Vorstand zu Perspektiven und neuen Herausforderungen in der Stiftungsarbeit im Rahmen einer Klausurtagung professionell beraten lassen. Die Idee, einen gemeinsamen Workshop von Stiftungsrat und Vorstand zu organisieren, um eine Neuausrichtung vorzubereiten, stieß auf breite Zustimmung.

Um die Unterstützung der Bürgerstiftung in Anspruch zu nehmen, können gemeinnützige Institutionen und Vereine Förderanträge stellen. Diese stehen auf der Internetseite zum Download bereit. „Wir fördern vor Ort und leisten somit einen nachhaltigen Beitrag für unsere Stadt – von Coesfeldern für Coesfelder“, versprach Johannes Evers finanzielle Unterstützung für Projekte, die dem Stiftungszweck entsprechen.