Großzügige Spende fürs Deutsche Rote Kreuz

Coesfeld, 29.05.19 (PM/te). Die zweite Auflage des DRK Benefizturniers mit 64 Teilnehmern war für Schirmherr Dr. Moses Dimoh wieder ein voller Erfolg. Neben starken Golfschlägen freute sich der DRK Ortsverein, in Vertretung von Bürgermeister und 1. Vorsitzenden Heinz Öhmann, über eine großzügige Spende vom Golf- und Landclub Coesfeld und dessen Mitglieder.

Lars Kallwitz und Thorsten Gröning bewiesen einmal mehr, dass sie sich auf einer Golfrunde perfekt ergänzen können. Im „Chapman-Vierer“ zeigten sie der Konkurrenz mit starken 33 Bruttopunkten nur die Rücklichter. In den Nettowertungen wurde ebenfalls stark gescored. Dabei gelang Gerhard Strozyk und Klaus Bronstering mit 44 Punkten die stärkste Leistung des Tages. Klaus Bronstering freute sich gleich doppelt, gewann er nebenbei auch noch den „Nearest to the pin“ an der Bahn 17.
Den Wanderpokal gewannen dieses Jahr die Erstplatzierten der Nettoklasse A Ina und Albert Hirsch mit 42 Nettopunkten.
Bei der anschließenden Siegerehrung gab es, wie im Vorjahr, über 100 Tombola-Preise, die ebenso stark zur Spendenkasse beigetragen haben. Dr. Moses Dimoh hat sich bei allen Spendern persönlich bedankt.
Herrn Detlef Brox aus Dülmen ist dabei besonders zu danken. Detlef Brox hat mit seinen geleisteten Fahrradkilometern 350 Euro zusammen geradelt. Immer wieder bewundernswert wie der Dülmener dies schafft.

Doch Brox war nicht allein. Dr. Dimoh bedankte sich bei weiteren großzügigen Spendern.

Der Dank geht an die Firma Thesing Sonnenschutztechnik, die Buchbinderei Terbeck, das Brauhaus Stephanus, das Hotel Restaurant Haselhoff, das Weinhaus Dieninghoff, die Pizzeria Paradiso, das Hotel Restaurant Burghof, Frau Kornelia Strozyk, Frau Annemarie Dimoh, Herr Edwin Reinhard und Herr Markus Kleyer aus der Clubgastronomie.

Präsident Werner Bünker und Moses Dimoh konnten Herrn Öhmann, 1. Vorsitzenden vom DRK Ortsverein Coesfeld e.V., einen Scheck im Gesamtwert von 2.114 Euro übergeben.

Die Ergebnisse

Bruttowertung:
1. Lars Kallwitz / Thorsten Gröning (33 Bruttopunkte)
2. Johannes Duve / Hubert Tenbrinck (26 Bruttopunkte)
3. Hanna Tekath / Carlos Ewertz (26 Bruttopunkte)
Nettowertung A:
1. Ina Hirsch / Albert Hirsch (42 Nettopunkte)
2. Christopher McLean / Werner Bünker (40 Nettopuntke)
Nettowertung B:
1. Gerhard Strozyk / Klaus Bronstering (44 Nettopunkte)
2. Bastian Knapp / Mike Burgard (43 Nettopunkte)

Bildunterschrift:

Ausstellung über „Wege aus der Depression“

Coesfeld/Billerbeck, 11.04.19 (PM). Seit 2011 reisen 20 Bilder aus drei Kreativwettbewerben der Stiftung Deutsche Depressionshilfe quer durch Deutschland. Am 05.05.19, 11 Uhr, eröffnet Dr. Wilhelm Oelenberg, Chefarzt der Klinik am Schlossgarten Dülmen die Ausstellung „Wege aus der Depression“ im Billerbecker Bahnhof. Die Werke bleiben dort bis zum 31.05.19 für die Öffentlichkeit zu sehen.

Die Künstler – oftmals selbst Betroffene oder Angehörige – teilen mit ihren Werken ihre eigenen Erfahrungen und Perspektiven auf die Erkrankung. Gleichzeitig machen sie mit den selbstgeschriebenen Begleittexten auch anderen Mut, sich auf ihren eigenen Weg aus der Depression zu machen.

Seit 2011 schreibt die Stiftung Deutsche Depressionshilfe alle zwei Jahre im Rahmen des Deutschen Patientenkongresses Depression einen Foto- und Kreativwettbewerb aus. Ausgezeichnet wurden Bilder von Betroffenen und Angehörigen, die „Wege aus der Depression“ aufzeigen. Aufgrund des großen Zuspruchs, wurden 2011 erstmals einige Bilder der Wettbewerbe in einer Ausstellung gezeigt.

Depression kann jeden treffen

Insgesamt erkranken in Deutschland jedes Jahr ca. 5,3 Mio. Menschen an einer behandlungsbedürftigen Depression. Der Fördervereinsvorsitzende Valentin Merschhemke erklärt dazu: „Eine Depression im medizinischen Sinn muss deutlich unterschieden werden von depressiven Verstimmungen, die jeder kennt und die zum Leben dazu gehören. Um von einer echten Depression zu sprechen, müssen mehrere Krankheitszeichen über mindestens zwei Wochen vorliegen. Dazu zählen eine gedrückte Stimmung, Interessen- und Freudlosigkeit, ein permanentes Erschöpfungsgefühl, die Neigung zu Schuldgefühlen, hartnäckige Schlaf- und Appetitstörungen und das Gefühl der Ausweglosigkeit. Depression ist jedoch mit ärztlicher Hilfe gut behandelbar. Grundsätzlich ist der Hausarzt der erste Ansprechpartner“.

Information und Hilfe für Betroffene und Angehörige

 deutschlandweites Info-Telefon Depression: 0800 33 44 5 33
 Sozialpsychiatrische Dienste bei den Gesundheitsämtern
 Den Hausarzt konsultieren oder im akuten Notfall im Krankenhaus vorstellen
 ein Selbsttest, Wissen und Adressen rund um das Thema Depression auf www.deutsche-depressionshilfe.de
 Online-Forum: Erfahrungsaustausch für Betroffene und Angehörige unter www.diskussionsforum-depression.de
 Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker www.bapk.de

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Ziel der 2008 gegründeten Stiftung Deutsche Depressionshilfe ist es, einen wesentlichen Beitrag zur besseren Versorgung depressiv erkrankter Menschen und zur Reduktion der Zahl der Suizide in Deutschland zu leisten. Vorstandsvorsitzender und Initiator ist Prof. Dr. Ulrich Hegerl. Die Schirmherrschaft hat der Entertainer und Schauspieler Harald Schmidt übernommen. Neben Forschungsaktivitäten bietet die Stiftung Betroffenen und Angehörigen vielfältige Informations- und Hilfsangebote wie das Diskussionsforum Depression und das deutschlandweite Info-Telefon Depression (0800 33 44 5 33). Unter dem Dach der Stiftung Deutsche Depressionshilfe koordiniert das Deutsche Bündnis gegen Depression zahlreiche lokale Maßnahmen: In über 80 Städten und Kommunen haben sich Bündnisse gebildet, die auf lokaler Ebene Aufklärung über die Erkrankung leisten. Seit 2014 kooperiert die Stiftung Deutsche Depressionshilfe mit der Deutsche Bahn Stiftung gGmbH beim Aufbau des Forschungszentrums Depression und weiteren versorgungsnahen Projekten.

Deutscher Gewerkschaftsbund besorgt wegen Aberkennung der Gemeinnützigkeit

Münsterland/NRW, 27.03.19 (PM). Die Gewerkschaften im Münsterland haben mit Bestürzung von der Androhung mehrerer Finanzämter aus NRW erfahren, dass der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – dem Bund der Antifaschisten“ (VVN-BdA) rückwirkend die Gemeinnützigkeit entzogen werden soll.

Dieses Vorgehen sei weder politisch noch rechtlich nachvollziehbar und haltbar. Die reine Erwähnung in einem Verfassungsschutzbericht in Bayern begründet nach Auffassung der Gewerkschaften noch lange keinen Entzug der Gemeinnützigkeit. Die Landesregierung in NRW beschreite mit ihrem Vorgehen einen unnötigen und nicht nachvollziehbaren Alleingang.
Die VVN-BdA NRW e.V. kann auf mehr als 70 Jahre der kontinuierlich geleisteten demokratischen Erinnerungs- und Gedenkarbeit sowie der Sozialarbeit für die Opfer des Faschismus zurückblicken. Die Vereinigung wurde 1947 von den Überlebenden der Konzentrationslager und Mitgliedern des Widerstandes gegen Faschismus und Krieg, von Verfolgten und Holocaustüberlebenden, ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern und aus der Emigration Heimgekehrten gegründet.

Wie notwendig diese Erinnerungs- und Gedenkarbeit gerade aktuell sei, zeigen die Äußerungen eines MdBs, der den Holocaust als „Vogelschiss“ in der Geschichte bezeichnet oder von anderen, die ihn gar ganz leugnen. Deshalb braucht die antifaschistische Aufklärungs- und Bildungsarbeit eher mehr Geld, als belastende finanzpolitische Maßnahmen. Ebenso nachdenklich stimmt die Gewerkschaften die weiteren Gerichtsentscheidungen des Bundesfinanzhofes gegen Attac und den Vorstößen aus der Bundesregierung der Deutschen Umwelthilfe und campact ebenfalls die Gemeinnützigkeit zu entziehen. Diese Entscheidungen seien im Zusammenhang zu sehen. Sie verhindere zivilgesellschaftliches Engagement sowie demokratische Partizipationsprozesse und verhänge damit quasi einen Maulkorb für Kritik an politischen Entscheidungen.

Eine Weiterentwicklung der Gesellschaft, die den sozialen, ökologischen und ökonomischen Anforderungen unserer Zeit gewachsen ist, geht nach Auffassung der Gewerkschaften nur im kritischen Diskurs. Deshalb fordern die Gewerkschaften im Münsterland die Landesregierung auf, sich für den Erhalt der Gemeinnützigkeit des VVN-BdA einzusetzen und über den Bundesrat dahingehend zu wirken, dass auch alle anderen o.g. Verbände und Organisationen ebenfalls gemeinnützig bleiben, damit sich die Demokratie in der kritischen politischen Auseinandersetzung weiterentwickeln kann.

Bisherige Vorsitzende zieht sich zurück

Coesfeld, 14.03.19 (PM). Auf der Mitgliederversammlung am vergangenen Mittwochabend verabschiedete sich die Mitbegründerin des Bürgerbusvereins Coesfeld, Sigrid Blumenthal, aus dem Vorstand. Aber nicht bevor sie stolz eine sehr positive Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres in den Räumen der Stadtwerke zog.

Seit Bestehen des Vereins im Jahr 2015 überschritt die Fahrgastzahl 2018 die 9000-Marke, ein zehn prozentiger Anstieg im Vergleich zu 2017. Gerade erst vor fünf Wochen begrüßte mit einem Blumenstrauß das Bürgerbus-Team Doris Drawert als 30000 Fahrgast seit der ersten Bustour vor vier Jahren. Einmal um die ganze Erde fuhr das Fahrerteam während dieser Zeit. Genauer gesagt 1232 Fahrten mit einer Strecke von 43839 Kilometer. Eine durchschnittliche monatliche Fahrleistung von 3658 Kilometer.

Auch finanziell steht der Verein gut da. Im Jahr 2017 verblieb nach Abzug der Betriebskosten ein Betrag in Höhe von ca. 1745 Euro zu Gunsten der Stadt Coesfeld. Für 2018 wird ein leicht verbessertes Ergebnis erwartet. Die genaue Abrechnung erfolgt von Seiten des RVM allerdings erst im Mai 2019. Die Vorsitzende dankte allen Aktiven des Fahrdienstes für ihre stets pünktliche, gewissenhafte und verantwortungsvolle ehrenamtliche Arbeit und dem gesamten Vorstand für die kollegiale Zusammenarbeit.

Ein Schwerpunkt der Versammlung war die Wahl des neuen Vorstandes. Mit einem Präsentkorb und Blumen verabschiedete die Versammlung Sigrid Blumenthal. Aus privaten Gründen tritt sie nach langjähriger erfolgreicher Vereinsarbeit nicht mehr zur Wiederwahl an. Als Nachfolger gewählt wurde der bisherige erste Stellvertreter Dietmar Hille. Sein Amt übernimmt fortan Hermann Fleige, der auch für die Fahrzeugtechnik zuständig ist. Zweiter Stellvertreter bleibt Dr. Ulrich Müller. Ebenfalls im Amt bestätigt wurde durch Wiederwahl Jürgen Rabe als Geschäftsführer.

Neben der Pflicht gibt es aber auch zahlreiche entspannende Aktionen. So finden regelmäßige
Fahrerstammtische, ein Sommerfest mit Angehörigen und eine Tagesfahrerexkursion viel Anklang. Zurzeit besteht das Fahrerteam aus 29 aktiven Fahrern. Ein großer Wunsch des Vereins: “Mehr Menschen für diese ehrenamtliche Tätigkeit begeistern.” Die notwendigen Kosten für den Fahrgastbeförderungsschein und die Gesundheitsuntersuchung übernimmt der Verein. Wer sich für diese sinnvolle ehrenamtliche Aufgabe interessiert, findet die Informationen auf der Homepage des Vereins.

Vorbereitungen zum für das Jubiläumsjahr 2019

Kreis Coesfeld, 05.03.19 (PM). Bei seiner ersten Sitzung stösst der Diözesanvorstand erstmal mit Sektgläsern auf das Jubiläumsjahr 2019 zum 160-jährigen Bestehen des Kolpingwerkes Diözesanverband Münster an. In einem etwas ungewöhnlichem Umfeld. Sie stehen inmitten von 160 Paar gebrauchten Schuhen. Der Vorstand und Mitarbeitende der Geschäftsstelle sammelten diese für die bundesweite Kolping-Aktion „Mein Schuh tut gut“. Ungewöhnlich passt ebenso zum Jubiläum, denn wer feiert schon 160 Jahre anstatt das übliche Viertel-Jahrhundert?

„Die Kirche kann und darf sich von der sozialen Frage nicht zurückziehen!“ ist ein Zitat Adolph Kolpings. Es war Intention, nicht bis zum 175 Jubiläumstag zu warten. Gerade jetzt, in der Zeit vieler Umbrüchen in Familien, Kirchen, Gesellschaftsstrukturen, Wertewandel, Weltklima, Weltpolitik oder gewandelten Denkweisen mit den einher gehenden Veränderungen ehrenamtlich-sozialen Engagements, wollte der Finger gehoben werden.

Und so steht das Kolpingjahr 2019 ganz in dem Zeichen, auf gesellschaftliche Veränderungsprozesse durch Bewusstseinsbildung und aktive Mitwirkung zu reagieren. „Sich einer starken Gemeinschaft wie dem Kolpingwerk zu versichern, Erlebnisse und Gespräche miteinander zu teilen und Freude am gemeinsamen Tun zu erleben, sind nicht der schlechtesten Wege, sein Umfeld lebenswert zu gestalten“, nennt Diözesanvorsitzender Harold Ries die Absichten des Vorstandes.

Doch zurück zu den Schuhen: Dies war der symbolische Start des Diözesanvorstandes für die Mitmachaktion „160 mal X – mitmachen, mitmischen, miteinander“. Hierbei sind Kolpingsfamilien aufgerufen, über’s Jubiläumsjahr soziale Aktionen mit der Jubiläumszahl 160 zu verbinden. Egal ob 160 km Sponsoren-Lauf oder radeln oder mit 160 Leuten singen, 160 Kindern vorlesen, für 160 Senioren einen Nachmittag gestalten…. der Vorstand ist sich sicher: Kolpingsfamilien hatten schon immer kreative und pfiffige Ideen, wenn es um’s „mitmachen, mitmischen, miteinander“ gehen soll. Diese über’s gesamte Jubiläumsjahr laufende „160 mal X“ – Aktion ist eine von vielen Veranstaltungen und Angeboten, mit denen der Diözesanverband Münster im vorderen Sinne sein 160-jähriges Bestehen feiert.

Infos und Termine zu den Jubiläumsveranstaltungen gibt es unter diesem Link.

Große Resonanz beim Projekt „Vielfalt am Wegesrand – Kreis Coesfeld blüht auf”

Kreis Coesfeld, 24.01.19 (PM). Von der Resonanz war Corinna Becke vom Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld mehr als überrascht. Informierten sich doch am Mittwochabend gut 40 Naturinteressierte bei der Auftaktveranstaltung für die Kartiersaison 2019 im Alten Hof Schoppmann.

Die Landschaftsökologin berichtete über den aktuellen Stand des Projektes und stellte das weitere Vorgehen für die geplante Suche nach artenreichen Wegrändern im Kreis Coesfeld vor. Hier sollen durch ehrenamtliche Unterstützung die noch vorhandenen typischen Pflanzengesellschaften unserer Säume entdeckt und langfristig durch richtige Pflege erhalten werden. Auch für die nachhaltige Wiederanreicherung artenarmer Standorte sind sie von großer Bedeutung. Ihre Samen können auf verarmte Flächen aufgebracht werden.

Das große Interesse am Projekt wurde durch die zahlreichen Fragen der Teilnehmer deutlich. Auch Kartiergebiete konnten bereits vergeben werden, sodass in 2019 an die Datenerhebung der vergangenen Jahre angeknüpft werden kann. Ziel ist die Erstellung eines kreisweiten Wegrandverzeichnisses, das als Grundlage für Pflegekonzepte und Mahdgutübertragungen dienen soll.

Die praktische Einführung im Gelände erfolgt für die neuen Kartierer im Mai, der Termin wird noch bekannt gegeben. Interessierte können sich gerne im Naturschutzzentrum melden (Ansprechpartnerin: Corinna Becke, 02502 – 90 143 84, corinna.becke@naturschutzzentrum-coesfeld.de).

Sternsinger sammelten im Kreisdekanat abermals Rekordergebnis

Kreisdekanat Coesfeld (pbm/mek). Darauf können die knapp 2800 Sternsingerinnen und Sternsinger im Kreisdekanat Coesfeld mächtig stolz sein. In diesem Jahr haben sie wieder das Vorjahresergebnis getoppt. 384.769,07 Euro landeten in ihren Spendendosen. 2018 waren es 366.574,84 Euro. So schafften die kleinen Königinnen und  Könige eine abermalige Steigerung von fünf Prozent. Dank ihres Engagements kamen im Dekanat Coesfeld 95.970,43 Euro, im Dekanat Dülmen 91.649,19 Euro, im Dekanat Lüdinghausen 118.619,39 Euro und im Dekanat Werne 78.530,06 Euro zusammen.

Rund um den 6. Januar haben sich die Mädchen und Jungen auf den Weg gemacht, um den Menschen den Segen für das neue Jahr zu bringen. Zudem sammelten sie in den 20 Pfarreien des Kreisdekanats Coesfeld von Rosendahl bis Lünen, von Dülmen bis Ascheberg für notleidende Kinder. In diesem Jahr steht die Aktion des Kindermissionswerk unter dem Motto „Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“ und nimmt vor allem Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in dem südamerikanischen Land in den Blick.

Begleitet wurden die kleinen Könige von zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die Fahr- und Verpflegungsdienste übernommen hatten. „Ich bin jedes Jahr erneut sehr angerührt, wenn ich erlebe, wie begeistert die Jungen und Mädchen als Sternsinger unterwegs sind und dem Wetter trotzen. Sie wollen anderen Kindern zu helfen, denen es nicht so gut geht wie ihnen. Die weltweit größte Aktion von Kindern für Kinder! Ich freue mich über dieses tolle Ergebnis im Kreisdekanat Coesfeld und danke allen Kindern, Helferinnen und Helfern“, freut sich Kreisdechant Johannes Arntz über das Engagement.

Bischof Genn lädt zum Tag der Pfarreiräte ein

Kreis Coesfeld, 23.01.19 (pbm/gun). Das Angebot ist so vielfältig wie die Aufgaben derjenigen, für die es bestimmt ist: Münsters Bischof Dr. Felix Genn lädt am Samstag, 9. März, zu einem „Tag der Pfarreiräte“ in die Domstadt ein. Von 9 bis 17 Uhr können sich die ehrenamtlichen Mitglieder der Pfarreiräte im Bistum informieren, austauschen – sowie Ideen und Hilfen für ihr Gemeindeleben vor Ort mit nach Hause nehmen. Die Veranstaltung findet in der Halle Münsterland statt.

An diesem Tag wird es um die Entwicklung und Perspektiven der Pfarreien im Bistum Münster gehen, aber auch um aktuelle Herausforderungen. Die Ehrenamtlichen können an Workshops teilnehmen, die sich mit unterschiedlichen Themen beschäftigen: Zukunft des freiwilligen Engagements, Schöpfungsbewahrung und ökofaire Gemeinde, Umgang mit Konflikten und Spannungen, Experimente wagen, Nachrangigkeiten entwickeln sowie Pastoralplan umsetzen und weiterdenken. Den Inhalt vier weiterer Workshops legen die Teilnehmer zu Beginn des Tages selbst fest. Dabei kann auch über das Thema sexueller Missbrauch in der Kirche und die Konsequenzen daraus gesprochen und diskutiert werden.

Den ganzen Tag über ist zudem ein „Servicepoint“ als Anlaufstelle für Fragen und Anregungen der Pfarreiratsmitglieder besetzt. Ansprechpartner aus den Fachabteilungen des Bischöflichen Generalvikariates werden Auskünfte geben.
Eingerahmt wird der „Tag der Pfarreiräte“ in ein musikalisches Begleitprogramm mit spirituellen Impulsen.

Anmeldungen sind bis zum 17. Februar ausschließlich online möglich.

Vorschläge bis zum 27.01.19 einreichen

Coesfeld, 04.12.18 (PM). Sie kennen jemanden aus Ihrem Verein oder Ihrer Nachbarschaft, einen Kollegen oder Mitstreiter, der sich schon lange freiwillig und ehrenamtlich in Coesfeld oder Lette engagiert? Dann melden Sie sich doch bei der Stadt und schlagen die Person für den Ehrenamtspreis 2019 vor. Der Internationale Tag der Freiwilligen am 5. Dezember ist eine gute Gelegenheit, auf einen solchen Menschen hinzuweisen. Bürgermeister Heinz Öhmann ruft dazu auf, Kandidaten vorzuschlagen: „Wir wollen auch 2019 gerade die Personen in unserer Stadt wieder offiziell ehren, die sonst bescheiden im Hintergrund bleiben.“

Jede Form bürgerschaftlichen Engagements kann mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichnet werden. Entscheidend ist, dass es sich durch Freiwilligkeit, Orientierung am Gemeinwohl und fehlende persönliche materielle Gewinnabsicht auszeichnet: In den Bereichen Kultur, Soziales, Sport, Schule oder Umwelt, ob im Verein, einem Verband, der Kirche, der Nachbarschaft oder in bestimmten Aktionen. Besonders angesprochen sind auch wieder junge Menschen, die ehrenamtlich tätig werden. Für sie wird ein Jugend-Ehrenamtspreis vergeben.

Neben einer Urkunde erhalten die Preisträger eine kleine Skulptur, die Jutta Meyer zu Riemsloh, Leiterin des Kunstvereins Münsterland e.V., entworfen hat. Die Auszeichnung wird finanziell unterstützt durch die Sparkasse Westmünsterland. Überreicht werden die Preise für 2019 im Rahmen des Stadtempfangs am 18. März 2019 in der Bürgerhalle.

Vorschläge für zu ehrende Einzelpersonen können bis zum 27. Januar 2019 schriftlich und mit einer kurzen Begründung und den Personalien bei Anne Gerdemann, Tel. (02541) 939-1107 oder per E-Mail an anne.gerdemann@coesfeld.de eingereicht werden. Anonyme Vorschläge können nicht berücksichtigt werden. Außerdem besagen die Verleihungskriterien, dass Vorschläge aus dem direkten familiären Umfeld der Kandidaten keine Berücksichtigung finden sollen und das Engagement in Coesfeld bzw. im Ortsteil Lette stattfinden muss.

Bei der Entscheidung, wer den Ehrenamtspreis 2019 bzw. den Jugend-Ehrenamtspreis erhalten soll, wird der Bürgermeister von einer Jury unterstützt. Diesem Gremium gehören die Coesfelder Silke Florijn, Margret Goß, Dechant Johannes Hammans, Pfarrerin Birgit Henke-Ostermann, Norbert Klein, Josef Kortüm und Clemens Lembeck an.

Zum Thema

Seit 2006 ehrt der Bürgermeister im Rahmen des alljährlichen Stadtempfangs Ehrenamtliche, die sich in besonderer Weise verdient gemacht haben und deren bürgerschaftliches Engagement geprägt ist durch Freiwilligkeit, fehlende persönliche Gewinnabsicht und Orientierung am Gemeinwohl.

Die Viten der Preisträger von 2018 können Sie hier nachlesen.

„Geschichtenerzähler“ krankheitsbedingt ausgefallen.

Coesfeld, 22.11.18 (PM). Bald ist es wieder soweit! Der Coesfelder Weihnachtsmarkt öffnet am 06.12.2018 seine Pforten. Wie in den letzten Jahren dauert der Weihnachtsmarkt vier Tage. Leider ist in diesem Jahr der „Geschichtenerzähler“ krankheitsbedingt ausgefallen. Deshalb sucht das Organisations-Team noch jemanden, der Spaß am Vorlesen für Kinder hat. Der „Schaffensbereich“ wäre ein von Peter Weber selbst gebauter großer Holzsessel, natürlich eingemummelt in Decken und überdacht mitten im „Weihnachtswald“ auf dem Marktplatz. Geplant war die Geschichtenzeit von Donnerstag bis Sonntag in der Zeit von 15.30 – 18.30 Uhr. Wenn man sich auch nicht für jeden Tag die Zeit nehmen möchte, so kann man sich gerne auch nur für einen Tag oder ein paar Stunden melden. Die Organisatoren sind dankbar für jede Mithilfe! Anmeldungen „Vorlesen“: 0170 – 3170080.

Des Weiteren können sich nach wie vor gerne Vereine mit z. B. Tanz- oder Musikdarbietungen melden, die die Bühne vom Weihnachtsmarkt gerne nutzen möchten. Eine tolle Plattform, um sich und seine Gruppe zu präsentieren. Das Publikum ist garantiert! Anmeldungen „Weihnachtsmarktprogramm“: 0151-42454500