Coesfelder „Originale“ im Bürgerbüro

Coesfeld, 28.11.18 (PM) Ein kleines Stück Coesfeld zu Weihnachten verschenken? Eine schöne Idee, die ab sofort umsetzbar ist! Aber was ist typisch für Coesfeld? Natürlich die bunten Ochsen, die überall in Coesfeld ein Stück Stadtgeschichte erzählen. Und auch die Badende, die in verschiedenen Orten entlang der Berkel, und auch in Coesfeld, zum Sprung ins Wasser ansetzt. Das männliche Pendant nicht zu vergessen!

Passend zur Weihnachtszeit können ab sofort die Coesfelder „Originale“ in handlicher Form im Bürgerbüro erworben werden. Lange Zeit gab es den Ochsen nur aus schwerem Steinmaterial – neuerdings hat der Kunstverein Münsterland e.V. unser städtisches Markenzeichen auch in verschiedenen kleineren Formaten und Farben in Kooperation mit dem IBP entwickelt und umgesetzt. Ob Ochsen oder die beiden Badenden, alle Figuren können natürlich passend zum Thema auch in Kombination mit einer Stadtführung, wie z. B. der Ochsentour oder der Berkelführung verschenkt werden.

Die zwei Badenden kosten 9,90 Euro und sind knapp 10 cm groß. Die Ochsen sind in verschiedenen Größen und Farben erhältlich. Die kleine Variante liegt bei 6,50 Euro (ca. 7 cm), die mittlere bei 11,50 Euro (12 cm) und die großen Ochsen kosten 39,00 Euro (17 cm). Besonders schön sind auch die großen Ochsen mit einem hochwertigen Buchensockel zum Preis von 49,00 Euro. Der Erlös des Ochsenverkaufs kommt Projekten der Kunstschule des Kunstverein Münsterland e.V. zugute.

Erhältlich sind die Souvenirs ab sofort im Bürgerbüro des Rathauses. Geöffnet: montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 12 Uhr. Die passenden Stadtführungen sind über den Stadtmarketing Verein Coesfeld & Partner buchbar zum Gruppenpreis von 50,00 € unter 02541 – 939 1017 oder info@coesfeld.de

Coesfeld erfüllt die Kriterien

Coesfeld, 27.11.18 (PM). Die Stadt Coesfeld erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und darf den Titel „Fairtrade-Stadt“ für weitere zwei Jahre tragen. Das teilte jetzt die TransFair e.V. Geschäftsführung mit und übersandte eine Urkunde mit der Titel-Erneuerung.
Bürgermeister Heinz Öhmann über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Coesfeld. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng zusammen für das gemeinsame Ziel. Ich bin stolz, dass Coesfeld dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns ebenso wie auch unsere niederländische Partnerstadt De Bilt angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel hier vor Ort zu fördern.“

Coesfeld erhielt die Auszeichnung „Fairtrade-Stadt“ für ihr Engagement zum weltweit fairen Handel erstmals 2014, nachdem sie nachweislich fünf Kriterien erfüllt hatte. Der Rat hatte dazu im Dezember 2013 einen Ratsbeschluss gefasst. Seitdem bieten Coesfelder Geschäfte und Gastronomen Produkte aus fairem Handel an, im Rat und in der Stadtverwaltung werden fair gehandelter Kaffee und Tee ausgeschenkt; mehrere Schulen und gemeinnützige Organisationen bringen sich ein. Eine Steuerungsgruppe im Stadtmarketing Verein koordiniert die Aktivitäten und organisiert Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit.

Zum Thema

Coesfeld ist eine von über 535 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon.

Die Fairtrade-Towns Kampagne bietet der Stadt Coesfeld auch konkrete Handlungsoptionen zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nation (Sustainable Development Goals – SDG´s), die 2015 verabschiedet wurden. Unter dem Motto „global denken, lokal handeln“ leistet die Stadt mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag.
Weitere Informationen finden Sie auf Fairtrade-Towns.

Termine für das Jahr 2019 stehen fest

Coesfeld, 19.11.18 (PM). Am Freitag (23.11.) findet der letzte Krammarkt in diesem Jahr statt. Eine Vielzahl von Händlern wird in der Fußgängerzone und auf dem Marktplatz ihre Waren anbieten. Besonders nachgefragt werden sicher warme Socken, Handschuhe, Schals und Unterwäsche für die kalte Jahreszeit. Auch Deko-Ideen für die Advents- und Weihnachtszeit und Geschenke für den Gabentisch haben die Händler im Angebot. Haushalts- und Kurzwaren, Textilien und Blumen runden den Krammarkt ab. Auch die regulären Wochenmarkthändler sind am Freitag mit dabei, von 8 bis 13 Uhr, auf dem Marktplatz und in der Fußgängerzone.

Krammarkttermine in 2019

Freitag, 01.03.2019
Freitag, 03.05.2019
Freitag, 07.06.2019
Freitag, 02.08.2019
Freitag, 06.09.2019
Freitag, 25.10.2019 – Ursula-Markt (bis 17.00 Uhr)
Freitag, 29.11.2019

Präsentation und Preisverleihung

Coesfeld, 07.11.18 (PM). Am Mittwoch (14.11.18) wird das Integrierte Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzept der Stadt Coesfeld, das in den vergangenen Monaten mit großer Beteiligung der Bürgerschaft erarbeitet worden ist, der Öffentlichkeit präsentiert. Bürgermeister Heinz Öhmann lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger dazu ein. Die Vorstellung beginnt um 18.00 Uhr im Pädagogischen Zentrum an der Holtwicker Straße.
Nach einer kurzen Einführung beginnt der Abend mit einem Vortrag zum Thema „Nachhaltige Mobilität“, den Prof. Prof. h.c. Dr.-Ing. Martin Robert Lühder von der FH Münster halten wird. Im Anschluss geht es um die Klimaziele der Stadt Coesfeld und die im Konzept ausgearbeiteten Maßnahmen. Sie werden von Jenny Kamp (energielenker Beratungs-GmbH) vorgestellt. Welche Möglichkeiten es für eine Kommune in der Umsetzungsphase gibt, darüber berichtet der Klimamanager der Gemeinde Saerbeck, Guido Wallraven.

Zum Abschluss werden die Preise des Schülerwettbewerbs verliehen: Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen konnten Ideen für ein Coesfelder Klimaschutz-Logo erarbeiten. Insgesamt 50 Entwürfe sind eingereicht worden, fünf Entwürfe werden nun prämiert und die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler können sich über ein Preisgeld von insgesamt 550 Euro freuen.

Zum Thema: Integriertes Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzept

Am 31. Januar fiel der Startschuss für die Erstellung des Integrierten Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzeptes. Etwa 50 Interessierte hatten sich dazu im Pädagogischen Zentrum eingefunden. Die Energieberatungsfirma „energielenker“ gab eine thematische Einführung und wies auf, welche Ziele und Bausteine das Integrierte Klimaschutzkonzept beinhaltet und bezog sich mit einer aktuellen Klimabilanz auf die Stadt Coesfeld. In drei Impuls-Vorträgen stellten engagierte Coesfelder ihre schon umgesetzten Projekte vor.
Im Frühling fanden dann insgesamt fünf Workshops zum Klimaschutz statt. Auch hier konnte sich die interessierte Öffentlichkeit mit Ideen und Vorschlägen einbringen.

Die Themen der Workshops

Workshop „Wohngebäude / private Haushalte“

13. März 2018, 18.00 – 20.00 Uhr, Vorlesungssaal der Fachhochschule Münster, Stadtschloss, 2. OG, Bernhard-von-Galen-Straße 10, Coesfeld
Der Sektor der privaten Haushalte birgt große Einsparpotenziale im Bereich des Energieverbrauchs. Ob durch suffiziente Verhaltensweisen (Energievermeidung), der Einsparung von Energie (Energieeffizienz) oder dem Ausbau erneuerbarer Energien – der Einzelne kann durch einen bewussten Umgang mit Energie erheblich zu den Klimaschutzanstrengungen der Stadt Coesfeld beitragen und selbst die eigenen Energiekosten erheblich reduzieren. Welche Potenziale hierbei bestehen, beispielsweise in den Bereichen Neubau und Sanierung von Gebäuden, Energiesparen im Haushalt oder auch Ernährung und Konsum, soll im Rahmen des Workshops mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden.

Workshop „Klimafreundliche Mobilität“

20. März 2018, 18.00 – 20.00 Uhr, Großer Sitzungssaal, Rathaus, Markt 8, Coesfeld
Mit einem Anteil von 23 % trägt der Sektor Verkehr erheblich zum Treibhausgasausstoß in der Stadt Coesfeld bei. Um diese Emissionen zu senken und vor allem den motorisierten Individualverkehr einzuschränken, sollen im Workshop u.a. die Potenziale des ÖPNVs/ SPNVs, Fuß- und Radverkehrs, Car- und Bike-Sharings sowie der Elektromobilität bzw. alternativen Mobilität erörtert werden.

Workshop „Öffentlichkeitsarbeit und Bildung“

10. April 2018, 18.00 – 20.00 Uhr, Großer Sitzungssaal, Rathaus, Markt 8, Coesfeld
Klimaschutz und Bildung hängen eng zusammen und können im Zusammenspiel eine nachhaltige Entwicklung unterstützen. Um sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch die Privatwirtschaft für das Thema Klimaschutz zu sensibilisieren und zu motivieren müssen zielgruppenspezifische Informations- und Beratungsangebote geschaffen werden. Welche Möglichkeiten hierfür in der Stadt Coesfeld für die einzelnen Akteursgruppen –wie beispielsweise Kindertagesstätten, Schulen, Vereine oder Unternehmen– existieren, wollen wir gerne gemeinsam mit Ihnen erarbeiten.

Workshop „Wirtschaft“

24. April 2018, 18.00 – 20.00 Uhr, Großer Sitzungssaal, Rathaus, Markt 8, Coesfeld
Neben einer optimierten Nutzung der zur Verfügung stehenden Ressourcen und der energetischen Optimierung der Wärme übertragenden Gebäudehülle ist die Verbesserung der Anlagentechnik ein wesentlicher Baustein eines aktiven Klimaschutzes.
Wesentlicher Inhalt dieses Handlungsfeldes ist eine Verbesserung der Information betrieblicher Optimierungsmaßnahmen zu gewährleisten, um nachfolgend die Realisierung konkreter Maßnahmen zu forcieren.
Der Sektor Wirtschaft kann schnell positive Effekte mit minimalem Aufwand im Bereich der betrieblichen Energieeffizienz, z. B. durch Einführung eines betrieblichen Energiemanagements, Optimierung der betrieblichen Stoff- und Energieströme, verbesserte Regelung und Steuerung von technischen Anlagen sowie durch ein strukturiertes Informationsmanagement, erzielen. Durch diese Maßnahmen stellen sich in der Regel kurzfristig wirtschaftliche Vorteile ein, wobei im Regelfall nur Maßnahmen mit niedrigen Amortisationszeiten zur Umsetzung kommen.

Workshop „Klimagerechte Stadtentwicklung / Klimaanpassung“

15. Mai 2018, 18.00 – 20.00 Uhr, Großer Sitzungssaal, Rathaus, Markt 8, Coesfeld
Der Klimawandel erfordert in Städten die Entwicklung von Strategien zum Schutz vor dessen Auswirkungen und der Anpassung daran sowie die Abstimmung der Maßnahmen mit anderen drängenden Aufgaben der nachhaltigen Stadtentwicklung. Im Workshop sollen die Potenziale klimagerechter Stadtentwicklung der Stadt Coesfeld in Form von u.a. Leitbildern, planerischer und rechtlicher Instrumente oder auch informeller Rahmenplanungen diskutiert werden.

Mit den Ergebnissen aus den Workshops wurde dann das Klimaschutzkonzept erarbeitet. Es wurde dem Ausschuss für Umwelt, Planen und Bauen am 10. Oktober vorgelegt und wird am 8. November im Rat der Stadt beraten.

Informationen zum Klimaschutzkonzept gibt es auch auf der Website der Stadt.

Vortrag am 30. Oktober 2018 in Coesfeld

Kreis Coesfeld, 22.10.18 (PM/kid). Kurz zum Shoppen in die Niederlande oder bequem über Amazon aus dem EU-Ausland bestellen – für viele sind die Europäische Union und die mit ihr verbundenen Vorteile ganz selbstverständlich. Aber seit der Finanzkrise läuft die EU im Krisenmodus. Prof. Dr. Eckart Stratenschulte, der 24 Jahre lang die Europäische Akademie Berlin leitete, wird am Dienstag, 30. Oktober 2018, um 18:00 Uhr im Trend-Center der Parador GmbH in Coesfeld einen spannenden Vortrag über die Zukunft der EU halten.

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen; ihre Meinung zur Zukunft Europas ist ebenfalls gefragt: Sie können per Mobiltelefon abstimmen oder auch direkt mit Prof. Dr. Stratenschulte diskutieren. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung wird bis zum 25. Oktober 2018 erbeten unter https://europa-im-trend.eventbrite.de oder per E-Mail an: post@eu-direct.info

Diese Veranstaltung wird vom Kreis Coesfeld in Zusammenarbeit mit dem europe direct-Büro Steinfurt sowie der wfc Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Coesfeld gmbH organisiert. Die Moderation übernimmt Kreismitarbeiterin Marina Kallerhoff.

Coesfelder Ursulawochenende vom 26. bis 28. Oktober 2018

Coesfeld, 12.10.18 (PM). Seit Jahrhunderten zieht der Ursulamarkt in Coesfeld Menschen aus der gesamten Region an. Sie nutzen die Gelegenheit, sich vor dem Winter mit Gütern und Lebensmitteln einzudecken. In der Nachkriegszeit bis weit in die neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts gab es kostenlosen Kohl seitens der Stadt. Heute ist das Ursulawochenende, das immer Ende Oktober – nach dem Festtag der heiligen Ursula am 21. Oktober – stattfindet, ein Mix aus “Verkaufsoffenem Sonntag” und einem Fest für die gesamte Familie. Aufgrund des Lokalkolorits konnte das Wochenende zum Glück seinen ursprünglichen Charme bewahren.

Krammarkt mit zahlreichen Verkaufsständen und einem Korn aus dem Zinnlöffel

Wie jedes Jahr beginnt das Ursulawochenende mit dem Krammarkt am Freitag (26.10.). Um 10 Uhr begehen die Kiepenkerle den Markt aus alter Tradition. Ferdinand und Karsten Bröckerhoff kredenzen Korn aus dem Zinnlöffel. Aber auch dieses Jahr bleiben die Kiepenkerle nicht allein: Zu ihnen gesellen sich zehn Damen und Herren von Heimatverein und zwei Herrschaften aus der Kolpingspielschar. In Münsterländer Tracht reichen sie Korn und Ochsenblut.
Die Marktstände selbst öffnen um 8 Uhr. Anders als die übrigen Krammärkte hat der Ursulamarkt bis 17 Uhr geöffnet. Auf die Besucher warten frische Marktwaren, Blumen und Feinkost, zusätzlich auch Leder- und Dekorationsartikel, Haushaltswaren, Schmuck, Textilien, selbstgenähte Kleinkindtextilien und Korbwaren. Leckere Grillwurst, Backfisch und Pommes Frites, Waffeln und Crepes garantieren, dass die Küche daheim getrost einen Urlaubstag einlegen kann.
Wer sich mit frischem Fleisch, Geflügel oder Fisch, mit Obst, Bioprodukten, Blumen, Honig und holländischem Lakritz eindecken will, kann das am Ursulawochenende nicht nur vor- sondern auch nachmittags.

Verkaufsoffener Sonntag (28.10.18) ab 11.00 Uhr

Am Sonntag sind die geöffneten Geschäfte der Anziehungspunkt. In der Zeit von 13 bis 18 Uhr haben die Kunden Gelegenheit zum Bummeln. In den Fachmärkten und Boutiquen stellen die Einzelhändler ihre Herbstkollektionen vor. Es locken attraktive Angebote und tolle Schnäppchen. „Eine gute Gelegenheit, sich auch schon mit Geschenkideen für den Gabentisch inspirieren zu lassen“, sagt Udo Hoppe, Geschäftsführer des Stadtmarketing Verein Coesfeld & Partner e.V.
„Van Toeten noch Bloazen“ aus dem benachbarten Holland sorgt in gewohnter Manier für gelöste Stimmung – vom ersten Ton an! „Die Straßenband hat einen richtiggehenden Fanclub in Coesfeld“, sagt Katja Koch, Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle von Coesfeld & Partner e.V. Ein weiteres Highlight ist der von Kindern umschwärmte Ballonkünstler „Ballooni“.

Um 11 Uhr öffnen die Fahrgeschäfte und Buden, um 13 Uhr die Geschäfte.
Viel Lokalkolorit mit Coesfelder Betrieben und Einrichtungen wie Bauen und Leben oder den Servicewelten
Das Lokalkolorit bringen Coesfelder Betriebe und Einrichtungen ein. Sie informieren auf dem Marktplatz über ihre Produkte und Angebote. Erneut sind Wintergärten Bökenkröger und Lameko Sonnen- und Lichtschutztechnik mit Ausstellungen vertreten.
Natürlich wird auch die Kinder-Schmink-Aktion des Liebfrauen-Kindergartens wieder viele Kinder zu Elfen, Schmetterlingen und Löwen verwandeln.
Ein ganz besonderes Highlight des Ursulamarktes wird wieder der Verkauf des „Coesfelder Adventskalenders“ der Bürgerstiftung Coesfeld sein. Nach dem großen Erfolg des letzten Jahres möchte die Bürgerstiftung dort anknüpfen. Der Erlös der Aktion dient der Unterstützung verschiedener Fördermaßnahmen wie „Soziales Lernen“, „Pferdestärken“ sowie zahlreicher weiterer Projekte. Sobald die Ziehung der Gewinner Ende November beginnt, finden Sie auf der Homepage der Bürgerstiftung die Gewinnnummern und die zugehörigen, zahlreichen Gewinne. Außerdem wird die Coesfelder Allgemeine Zeitung die Gewinner täglich bekannt geben.
Wer den Garten bereits jetzt für das Frühjahr frisch machen möchte, kann sich in diesem Jahr mit reichlich Blumenzwiebeln eindecken. Die Allgemeine Zeitung und auch die IKK Classic wird über ihr Angebot informieren. Neu dabei ist in diesem Jahr die KTG Kamintechnik. Sie bieten Kamineinsätze nach Maß an, was für Altbausanierungen immer wieder ein großes Thema ist. Natürlich werden auch Bier und Säfte verköstigt sowie Waffeln, Eis, Pommes & Co., Bastel- und Dekorationsartikel angeboten. Holländischer Lakritz von Herrn Rooseboom aus Enschede darf natürlich nicht fehlen sowie Feinkost der Firma Rmadan und Reibekuchen in verschiedenen Varianten!
Und egal, ob Sie erst zum Bummeln in die Innenstadt oder zum Zuschauen der zahlreichen Attraktionen wie z.B. dem Kinderkarussel an der Lamberti-Kirche streben: Ein Ausflug vom 26. bis 28. Oktober in die Kreisstadt lohnt allemal!

Auch für Bio-Obst und -Gemüse neuer Händler auf dem Freitagsmarkt

Coesfeld, 11.10.18 (PM). Einen Hauch Mittelmeer ins Münsterland bringt seit Anfang Oktober „Der Olivenstand“ dienstags und freitags auf den Coesfelder Wochenmarkt: Mit eingelegten Tomaten, Schafskäse- und Pesto-Variationen aus eigener Herstellung, mit Ciabatta, kalt gepressten Olivenölen und feinen Essigsorten und natürlich auch mit Oliven. Händler Martin Winterhoff aus Münster sagt aus Überzeugung: „Über Geschmack lässt sich streiten, über Qualität nicht!“
Frische Waren aus ihrem Naturkostladen bietet seit einigen Wochen auch Christina Jansen aus Senden an: Sie bereichert den Freitagsmarkt mit einer bunten Auswahl von ausgesuchtem Bio-Obst und –Gemüse.

<h2>Bundesminister Carsten Linnemann zu Gast beim MIT-Kreisverband</h2>

Dülmen/Coesfeld, 01.1018 (PM). Ob das geplante Einwanderungsgesetz, Fachkräftemangel im ländlichen Raum oder die Integration von Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt, derBundesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT), Dr. Carsten Linnemann MdB, präsentierte auf Einladung des MIT-Kreisverbandes Coesfeld in einem pointierten politischen Rundumschlag Aktuelles aus Berlin. Im Ausstellungsraum „il bagno“ der Firma Elting in Dülmen diskutierte der promovierte Diplom-Volkswirt anschließend mit rund 50 Unternehmern und Dienstleistern, CDU-Mitgliedern und interessierten Bürgern aus dem gesamten Kreisgebiet.

„Die Wirtschaftslage ist sehr gut, aber dennoch ist die Unsicherheit in der Bevölkerung so groß wie nie zuvor“, bringt der Paderborner Bundestagsabgeordnete die aktuelle Gemütslage auf den Punkt. Die Themen Migration, Sicherheit und Kriminalität beschäftigen die Öffentlichkeit. „Die Menschen wollen keinen Rechtsruck, sondern Rechtsstaatlichkeit.“ Das setze voraus, dass sich auch der Staat an die von ihm selbst gesetzten Regeln halte. „Wir müssen das Vertrauen der Menschen zurückgewinnen und ihnen Halt geben.“ Deshalb brauche die Union wieder mehr Profil und einen „politischen Kompass“, um die Zukunft der Volkspartei zu sichern. „Auch als Fraktion müssen wir uns wieder selbstbewusst und unabhängig vom Regierungshandeln präsentieren“, fordert der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Offensiv müsse sich die Union mit den Fragen der Zukunft beschäftigen: Europa und die Klärung, wofür die EU und wofür die Nationalstaaten zuständig sind, die Integration von Flüchtlingen, die Außen- und Sicherheitspolitik, die Digitalisierung und der Islam. „Der politische Islam muss von der Mitte der Gesellschaft aus bekämpft werden. Wir müssen genau zuhören, was die Imame hier predigen. Jeder, der in Deutschland predigt, sollte unsere Sprache sprechen.“ Das geplante Einwanderungsgesetz berücksichtige den steigenden Bedarf an Fachkräften und regele die Erwerbsmigration transparent. „Mit der sogenannten 3-plus-2-Regelung erlauben wir schon jetzt Flüchtlingen, die bereits eine Ausbildung in Deutschland begonnen haben, diese abzuschließen und eine Anschlussbeschäftigung auszuüben.“

Vehement setzte sich Linnemann auch für den Abbau von Bürokratie und die Vereinfachung des Steuersystems ein. Zudem kündigte er an, den Mittelstand in den Vordergrund zu stellen. „Es sind gerade die kleinen und mittleren Betriebe, die in Deutschland für Arbeits- und Ausbildungsplätze sorgen. Indem wir wieder stärker den Mittelstand und die dort Beschäftigten in den Blick nehmen, stärken wir gleichzeitig all jene, die dieses Land am Laufen halten.“ Die vielen Denkanstöße aus der lebhaften Diskussionsrunde nehme er mit nach Berlin, kündigte der MIT-Bundesvorsitzende an, um sich dort auch weiterhin für einen starken Mittelstand und den Erhalt der wirtschaftlichen Prosperität der Region einzusetzen.

Letzter gemeinsamer Arbeitskreis am Mittwoch (19.09.)

Coesfeld, 13.09.18 (PM) .Am Mittwoch (19.09.) findet um 18.30 Uhr der letzte gemeinsame Arbeitskreis in Sachen Dorfinnenentwicklungskonzept DIEK Lette statt, und zwar im Foyer der Kardinal-von-Galen-Grundschule in Lette.

Dabei werden die erstellten Projektportfolios noch einmal besprochen. Welche Priorität bekommen die einzelnen Projekte? Wie können die angestoßenen Ideen verstetigt werden? Das sind Fragen, die an diesem Abend geklärt werden sollen, bevor das Konzept zum DIEK in den Fachausschüssen und im Rat behandelt wird.

Weitere Termine

Donnerstag (04.10.) Vorberatungen im Bezirksausschuss Lette und

Mittwoch (10.10.) im Ausschuss für Umwelt, Planen und Bauen;

Donnerstag (08.11.) Beschluss im Rat der Stadt Coesfeld.

Alle Ergebnisse werden außerdem der Öffentlichkeit vorgestellt in einer großen Abschlusspräsentation zum Dorfinnenentwicklungskonzept DIEK am Dienstag (06.11.).

Zum Thema DIEK Dorfinnenentwicklungskonzept Lette

Insgesamt 19 konkrete Ideen sind zusammengekommen, seitdem das DIEK, das Dorfinnenentwicklungskonzept für Lette, im vergangenen Frühling angestoßen worden ist. Viele Interessierte aus ganz unterschiedlichen Bereichen haben daran mitgewirkt. Gesammelt wurden die Projektideen in drei Arbeitskreisen zu verschiedenen Themenschwerpunkten: Dorfentwicklung, Verkehr, Tourismus, Mobilität und Umwelt.

Hier eine Auswahl der Projektideen für Lette

o  Errichtung eines Dorfgemeinschaftshauses,
o  Aufwertung verschiedener Plätze: Alter Kirchplatz, Gemeindeplatz
o  Umgestaltung Heimathaus
o  Umgestaltung des Teiches am Philosophenweg
o  Schaffung von Wohnmobilstellplätzen
o  Verkehrssicherheit in Lette auf verschiedene Aspekte prüfen
o  Förderung des Austausches zu technischen Neuerungen
o  Naturlehrpfad

60 Jahre EUREGIO / Baustellen gibt es noch genug

Coesfeld, 06.09.18 (hlm). Vor 60 Jahren übernahm die EUREGIO mit ihrer Gründung eine Vorreiterrolle. Ihr Ziel war und ist es, die deutsch-niederländische Grenzregionen wirtschaftlich und kulturell zu verbinden. In vielen Teilen gelang es ihr auch, so ein Tenor der Rednerbeiträge bei der Festveranstaltung mit einer Podiumsdiskussion unter den Lettern “60 Jahre EUREGIO – Chancen der heimischen Wirtschaft in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit”. Bevor Rob Welten, Präsident der EUREGIO, sein Loblied auf das gemeinsame Erreichte anstimmt, heißt Christoph Almering, Geschäftsführer der Zweckgemeinschaft, als und Moderator 50 Vertreter aus Wirtschaft und Verwaltung im Coesfelder Rathaus willkommen. Einen Seitenhieb auf die derzeit bröckelnde Stimmung in der EU und die Isolationsbestrebungen einiger Mitgliedsstaaten verkneift sich Welten nicht: “Hier steht ein wirtschaftliches Europa mit Garant für Frieden und Sicherheit.”

Handel- und Wirtschaftsverkehr der drei wichtigsten Partner von NRW. (Grafik hlm)

Der freie Handels- und Wirtschaftstransfer funktioniert zwischen den Nachbarländern sehr gut. Verstärkt durch den Abbau der Schlagbäume in den 1970er Jahren. Zuvor pflegten beide bereits enge wirtschaftliche Kontakt. Für Nordrhein-Westfalen sind die Niederlande der größte Handelspartner, vor Frankreich und England. Aber ein langer Bauzaun steht noch an der Grenze. Allen voran Werner Schaurte-Küppers, Präsident der 1905 gegründeten deutsch-niederländischen Handelskammer, zählt die hell strahlenden Baustellenleuchten auf: Digitalisierung, Verkehrsinfrastruktur und Fachkräftemangel. Jedes Licht markiert einen eigenen Bauabschnitt, der stellenweise nach einer Dauerbaustelle klingt, wie sich aus den Statements der Teilnehmer herausfiltern lässt. Lodewijk an der Borg, als Vertreter eines grenznahen niederländischen Unternehmens, gräbt mit der Schaufel ein Bauloch ein klein wenig tiefer. Schließlich gibt es ein paar kleinere soziokulturelle Differenz und der schlipslose Geschäftsführer der Kaak Group zählt schmunzelnd auf: “Die Niederländer tragen keine Krawatten, Duzen sich sofort und haben flache Hierarchien.” Was sich witzig anhört, hat Tiefgang. Grenzübergreifende Zusammenarbeit heißt nicht, einen gesellschaftlichen Einheitsbrei zu haben, sondern seine eigene Identität zu bewahren. Es geht also um eine Mischung aus Konsens und Akzeptanz. Die Teilnehmer der Podiumsrunde blicken in eine alte Baugrube: Bis heute fehlt die gegenseitige Anerkennung von Berufsabschlüssen. Schaurte-Küppers deutet an, dass eine Leiter angelegt ist, in Form einer übergreifend arbeitenden Kommission. Das wäre eine Erleichterung zur Diffusion von Fachkräften. Hilfe bietet schon jetzt der an der EUREGIO angedockte Grenzinfopunkt, der an der EUREGIO an, der als Beratungsstelle in Sachen Arbeit, Wohnen und Bildung arbeitet.

Viel bewegt sich in der EUREGIO. (Grafik hlm)

Heinz Öhmann, Coesfeld Bürgermeister und EUREGIO-Ratsmitglied, wirft in eine Baugrube eine Schüppe Kies und hebt den Fördertopf INTERREG der Europäischen Union hervor. Mit den Zuschüssen werden auch grenzübergreifende Projekte finanziert. Aufträge, die europaweit ausgeschrieben und sich aus der EU-Nachbarschaft kaum jemand bewirbt. So ist die Erfahrung von Öhmann. Da wird die sprachliche Barriere eine Rolle spielen. Die Ausschreibungsunterlagen sind in der Muttersprache bei den Vergabestellen hinterlegt. Eine Übersetzung fehlt in der Regel.

Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr liefert ein passendes Abschlusswort für die Podiumsdiskussion. Coesfeld sei kein Grenzland und weit weg. Um so wichtiger ist es für ihn, die Kommunikation in den weiteren Grenzraum zu verstärken. Zusammenwachsen beginnt mit der Begegnung der Menschen und ist Basis zur Reduzierung von Ängsten.