Klinik-Umbau in Etappen bis Oktober 2020

Coesfeld, 21.02.19 (PM). „Wir streben an, den Erweiterungsbau zum Geburts- und Hebammenzentrum Coesfeld in mehreren Etappen bis Oktober 2020 zu realisieren“, das stellte der Geschäftsführer der Christophorus-Trägergesellschaft Dr. Mark Lönnies klar. Auf Einladung des CDU-Stadtverbandes und der CDA (CDU-Sozialausschüsse) informierte Lönnies vor über 30 Interessierten über die laufenden Umbaumaßnahmen, die zur Stärkung des Standortes Coesfeld beitragen.
Im letzten Jahr gab es 2.154 Geburten am Klinik-Standort Coesfeld – fast 400 mehr als im Jahr zuvor. Damit seien die räumlichen Kapazitäten jetzt schon mehr als erreicht. Geplant sind im neuen Gebäudeteil eine Normalstation, das Geburts- und Hebammenzentrum im ersten Obergeschoss (OG), darüber die Frauenklinik mit drei zusätzlichen Kreißsälen und weiteren Funktionsräumen. Im dritten und vierten OG gibt es Komfort-Stationen mit insgesamt 45 Betten. CDU-Chef Valentin Merschhemke erläuterte die vom Gesetzgeber vorgesehene Zusammenführung von Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Kinderkrankenpflege zur neuen generalistischen Ausbildung. Es gab unter den anwesenden Mitgliedern des CDU-Kreis-Arbeitskreises Pflege auch kritische Stimmen, ob dieses Vorhaben der Politik problemlos umzusetzen sei. Die bisherige Schule für Gesundheitsberufe zieht als „carecampus“ – Pflegeakademie im Kreis Coesfeld, mit einem weiteren Standort in Dülmen, gegen Ende des Jahres in das frühere Postgebäude um.
Zuvor hatte Dr. Lönnies das Thema behandelt: „Personalmangel als Zukunftsperspektive?“ Bundesweit fehlen derzeit etwa 100.000 Arbeitnehmer im Pflegebereich. Zwar habe die Politik die verschärfte Situation erkannt und Maßnahmen eingeleitet, die jedoch mangels nicht vorhandener Lehrer und Arbeitskräfte bei weitem kaum reichen werden. Dr. Lönnies stellte eine Reihe von innovativen Aktionen der Christophorus-Trägergesellschaft vor. Sie reichen von Infos für Schüler der 11. Und 12. Klassen im Praktikantenwesen über neue „Werbeformen“ bei Schulveranstaltungen (Zirkeltraining) bis hin zum Kinderferienprogramm und zum Ausbau der Kindertagespflege für unter Dreijährige. Für den Geschäftsführer sind Mitarbeiterbindung und neue Konzepte zur Identitätsstiftung der Christophorus-Einrichtungen elementar wichtig.

Schulen für Gesundheits- und Pflegeberufe schließen sich zusammen

Kreis Coesfeld, 20.02.19 (pbm/mek). Am 1. Januar 2020 tritt die Reform der Pflegeberufe in Kraft. Junge Menschen werden dann generalisiert zum Pflegefachpersonal ausgebildet. Um den Zukunftsschritt mitgehen zu können, legten der Caritasverband für den Kreis Coesfeld und die Christophorus-Kliniken GmbH ihre beiden Schulen für Gesundheitsberufe beziehungsweise Pflegeberufe zusammen. Gemeinsam mit acht weiteren kirchlichen Trägern und rund 50 Kooperationspartnern geht die Pflegeakademie im Kreis Coesfeld „carecampus“ mit den Standorten Coesfeld und Dülmen an den Start.

„In vielen Feldern fehlen uns heute Pflegekräfte. Es ist schwierig, geeignetes Personal zu finden. Deshalb begrüßen wir die Reform, die die Bundesregierung bereits 2017 verkündet hat“, erläutert Christian Germing, Vorstand des Caritasverbands für den Kreis Coesfeld und Geschäftsführer der Schule für Pflegeberufe in Dülmen. Große Schnittmengen und eine gemeinsame Basis verbänden ohnehin die unterschiedlichen Pflegeberufe. Egal ob im Krankenhaus, in der ambulanten oder stationären Altenpflege. „Künftig können Auszubildende im dritten Jahr den generalistischen Teil fortsetzen oder ihre Kenntnisse in der Altenpflege beziehungsweise in der Versorgung von Kindern und Jugendlichen vertiefen“, informiert er weiter. Und Dr. Mark Lönnies, Geschäftsführer der Christophorus-Kliniken und Geschäftsführer der Schule für Gesundheitsberufe in Coesfeld, fügt hinzu: „Diese Veränderung ist eine Chance, den Beruf attraktiver zu gestalten. Im Verlauf des Berufslebens gibt es vielleicht auch den Wunsch, in verschiedenen Bereichen zu arbeiten. Dem wird die neue generalistische Ausbildung gerecht.“

Jährlich absolvieren an den beiden Schulen rund 100 junge Menschen einen Teil ihrer Ausbildung. „Diese hohe Zahl möchten wir im Kreis Coesfeld gern beibehalten. Natürlich konkurrieren wir auf dem Markt mit anderen Trägern“, weiß Germing. Er hofft, dass sich junge Menschen nicht von dem vermeintlich schlechten Image des Pflegeberufs wie beispielsweise der Bezahlung abschrecken lassen. „Die Ausbildungsvergütung beträgt im ersten Jahr mehr als 1000 Euro brutto monatlich und ist im Vergleich sehr hoch. Als Fachkraft liegt das Anfangsbruttogehalt bei rund 2900 Euro“, erläutert Lönnies. Wochenenddienste und Schichtarbeit gehörten allerdings zum Berufsbild. „Viele sagen aber auch, dass es für sie eine Phase ihres Lebens ist ,und sie später in Bereiche wie beispielsweise die Tagespflege wechseln möchten, in denen es andere Anforderungen gebe“, berichtet er weiter.

Auf die Zukunft gerichtet ist nicht nur der Zusammenschluss der beiden Schulen, sondern auch der Umzug der Coesfelder Schule vom Standort Goxel in die Innenstadt. Zurzeit sind die Umbauarbeiten im ersten Stock des ehemaligen Postgebäude in vollem Gang. „Im Vergleich zum alten Standort verdoppeln wir unsere Fläche auf 1700 Quadratmeter. Unser Ziel ist es, künftig auch Fort- und Weiterbildungsangebote an diesem attraktiven Standort anzubieten“, erklärt Lönnies. Und Germing fügt hinzu: „Das drückt sich auch in unserer Bezeichnung ‚Pflegeakademie‘ aus.“ Der neue Name „carecampus“ spiegele ein umfassendes Verständnis von Pflege (care) ebenso wieder wie das Thema Ausbildung (campus). Das neue Logo, das von der Coesfelder Agentur Bruderherz entwickelt wurde, ließe viel Platz für Assoziationen. „Die beiden Bögen, die den Schriftzug einfassen, könnten behütende Hände sein oder beispielsweise auf das ‚C‘ des Kreises Coesfeld hinweisen“, erläutert er weiter. Zwar müssten noch einige Eckpunkte in der Zusammenlegung der beiden Schulen geklärt werden, aber sowohl Träger als auch Kooperationspartner gingen gut gerüstet in die Zukunft.

Sparkassen Münsterland Giro jetzt mit Firmenwertung

Münsterland, 21.02.19 (PM). Erstmalig wird es beim 14. Sparkassen Münsterland Giro eine eigene Firmenwertung geben. Die Schmitz Cargobull AG aus Horstmar im Kreis Steinfurt konnte hierfür als Sponsor gewonnen werden. Ab sofort können sich Firmen ab einer Mannschaftsgröße von 4 Personen für die Radsportveranstaltung hier anmelden. Zur Auswahl stehen drei Strecken, die in diesem Jahr hauptsächlich durch den Kreis Steinfurt und den Teutoburger Wald führen: der Cup der Sparkasse Münsterland Ost über 60 Kilometer, der Cup der Westfälischen Provinzial Versicherung über 100 Kilometer und der Cup der LBS über 130 Kilometer. Ob das Gemeinschaftsgefühl gestärkt oder die sportliche Fitness der Mitarbeiter gesteigert werden soll, willkommen sind alle Firmen, die neben einer großen Portion Motivation Spaß am Radsport haben und gemeinsam einen schönen Tag verbringen wollen.

„Aufgrund unseres gemeinsamen Themas „Bewegung“, so Andreas Schmitz, Vorstandsvorsitzender des global agierenden Anhängerherstellers, „ist der Sparkassen Münsterland Giro mit seiner schönen Streckenführung ideal für ein Engagement im Radsport. Als traditionsreiches Familienunternehmen aus dem Münsterland freuen wir uns, dass Schmitz Cargobull jetzt Teil der Giro-Familie ist.“

Schon jetzt ist klar: Auch Schmitz Cargobull wird mit einer Mannschaft am 03. Oktober starten. Getreu dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ freut sich die Belegschaft auf die kommende Radsportsaison, denn bereits das gemeinsame Training wird für viel Spaß sorgen.

Planfeststellungsbeschluss zu Gewässerentwicklung und Hochwasserschutz der Berkel

Münster/Coesfeld, 19.02.19 (PM/hlm). Während des Regionale-2016-Prozesses entwickelte die Stadtverwaltung mit Bürgerbeteiligung und Wasserexperten die Umgestaltung der Berkel. Es brauchte den Spagat zwischen städtebaulichen und ökologischen Anforderungen unter Berücksichtigung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie und neuen Hochwasserschutzrichtlinien. Der umsetzbare Kompromiss gliedert sich in die Projektnamen NaturBerkel und UrbaneBerkel. Ein Teil der Baumaßnahmen sind im vollen Gang, Teilbereiche gar abgeschlossen. Andere Maßnahmen sind noch immer auf dem Papier, mit zeitlichen Zielvorgaben. Bis zum 4. März 2019 hat nun die Bezirksregierung Münster den Planfeststellungsbeschluss zur Gewässerentwicklung und Hochwasserschutz im Stadtgebiet von Coesfeld, Berkel mit Hochwasserrückhaltebecken (HRB) Fürstenwiesen, öffentlich ausgelegt.

Mit den Baumaßnahmen soll die Renaturierung der Berkel mit einem Potential zur Entwicklung einer natürlichen Auenlandschaft sowie der Verbesserung des Hochwasserschutzes in Coesfeld weiter fortschreiten.

Der Planfeststellungsbeschluss zu dem Antrag liegt seit dem 18. Februar und bis einschließlich zum 4. März beim Abwasserwerk der Stadt Coesfeld, Dülmener Straße 80, 48563 Coesfeld, öffentlich aus und kann dort eingesehen werden. Der Beschluss kann montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12.30 Uhr eingesehen werden.

Der Beschluss ist im Auslegungszeitraum auch hier im Internet einsehbar.

Bergung eines verunglückten Lkw

Coesfeld, 18.02.19 (ots/hlm). Am Dienstag (19.02.19) wird ab 09.00 Uhr ein verunglückter Lkw an der B 525 geborgen. Für die Dauer von drei bis vier Stunden wird die Bundesstraße zwischen Rekener Straße und Borkener Straße (K 46 / Weißes Kreuz) gesperrt. Die Polizei bittet Ortskunde den Bereich zu umfahren. Laut der Pressemitteilung wird eine Umleitung eingerichtet.

Parkgebühren mit dem Mobiltelefon zahlen

Coesfeld, 18.02.19 (hlm). Einfach geht es – ohne die Suche nach dem nötigen Kleingeld: das Parken um die Innenstadt von Coesfeld. An den öffentlichen Parkplätzen Kuchenstraße, Hohe Lucht, Walkenbrückenstraße, Pfauengasse, Kellerstraße, Ritterstraße, Mittelstraße und Schützenring/Ecke Münsterstraße-Daruper Straße lässt sich die Parkgebühr mit dem Mobiltelefon bezahlen. Notwenig ist dazu das Herunterladen einer App auf das Smartphone. Die Anbieter sind:
EasyPark, Park Now, Park And Joy, Yellowbrick und moBiLET. Das Prinzip hat keine hohen Hürden und ist leicht verständlich. Nach der Einrichtung eines Benutzerkontos kann der verwendete Parkplatz unter Angabe der Zonennummer, die an den Parkautomaten zu finden sind, und des Kfz-Kennzeichens gebucht werden. Das Beenden der Parkdauer wird per App bestätigt. Es fallen die gewöhnlichen Parkgebühren zuzüglich von anbieterabhängiger Gebühr. Diese Transaktionskosten unterscheiden sich  bei den Anbieter:

Anbieter …….  Transaktionsgebühr ….. Anmeldung
EasyPark …….. nicht bekannt…………… per App oder Telefon (0221 2601888)
Park Now ……. 0,25 € pro Vorgang…… per App Kundenkonto o. Zahlung über Mobilfunkanbieter
Park And Joy . 0,19 € pro Vorgang…… per App Kundenkonto o. Zahlung über Mobilfunkanbieter
Yellowbrick …. 0,25 € pro Vorgang……per App Kundenkonto
moBiLET …….. 0,10 € pro Vorgang….. per App oder Telefon (0221 2601888), Zahlung über Guthabenkonto.

 

Polizei sucht Zeugen

Coesfeld, 18.02.19 (PM/ots). Bargeld und Geldkassetten stahlen unbekannte Täter bei einem Einbruch in Maria-Montessori-Grundschule an der Semnarstraße. Die Täter gelangten auf bislang unbekannte Art und Weise in der Nacht von Freitag auf Samstag in das Gebäude. Im Inneren der Schule hebelten sie mehrere Türen auf und durchsuchten die Räumlichkeiten nach Wertgegenständen. Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme waren ein geringer Bargeldbetrag und Geldkassetten aus Diebesgut bekannt. Personen, die Angaben zu dem Einbruch machen können, werden gebeten sich bei der Polizei in Coesfeld, Tel. 02541/140, zu melden.

CDU Coesfeld mit neuer Info-Broschüre

Coesfeld, 16.02.19 (PM). In diesen Tagen verteilt die CDU Coesfeld eine neue Infobroschüre an die Haushalte der Kreisstadt. CDU-Vorsitzender Valentin Merschhemke stellte sie in der jüngsten Vorstandssitzung des Stadtverbandes vor und erklärte: „Wir freuen uns sehr, dass wir den Mitbürgerinnen und Mitbürgern zeigen können, was wir als Partei und Fraktion mitgestalten, so aktuelle Stadt-Projekte wie die Neugestaltung des Bahnhofsgebäudes, die Förderung neuer Kindertagesstätten oder eine zielgerichtete mittelfristige Innenstadtgestaltung“. Die Broschüre gehört zu den Info-Bausteinen, mit denen die Partei und die Fraktion in den kommenden Monaten verstärkt den Kontakt suchen wollen. „Das erfreuliche Interesse an der Politik werden wir künftig vermehrt zum Anlass nehmen, noch stärker als bisher die politische Diskussion und das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadt zu suchen“, so CDU-Chef Merschhemke bei der Vorstellung.

In weniger als vier Monaten ist die Europawahl 2019 Vergangenheit

Ein Leserbeitrag von Franz Lenhard

Coesfeld, 12.02.19 (PM). Nicht wenige sehen in der kommenden Europawahl eine Schicksalswahl. Es hilft nicht, nach der Wahl über Ursachen weiterer Verluste der Volksparteien zu spekulieren. Eine weitere Erstarkung des Nationalismus und Populismus zu beklagen, der immer mehr dazu beiträgt, Europa zu schwächen, hilft keinem. Jetzt und sofort gilt es Stellung zu beziehen und sich starkzumachen für Europa. Deutlich mehr als die Hälfte der europäischen Bürgerinnen und Bürger möchten weiter in einem geeinten Europa leben. Die Gemeinschaft bietet trotz aller Fehler und bürokratischen Hemmnissen einige unschätzbare Vorteile, nicht zuletzt Frieden und Wohlstand.

Am 18.03.2019 wird in Stuttgart der Erich Fromm Preis an “Pulse of Europe” verliehen. Es ist wichtig, diesen Pulse of Europe in der Gesellschaft zu etablieren. Wir sind Europa und das sollte viel deutlicher werden. Bürgerinnen und Bürger fühlen sich von den Politikern nicht ernst genommen und übergangen. Das ist nicht nur ein europäisches Problem, sondern auch ein Nationales. Ziele können nur gemeinsam erreicht werden. Hier setzt die Politik der paneuropäischen Partei “Volt” an. Sie wurde vor zwei Jahren von dem Italiener Andrea Venzon, der Französin Colombe Cahen-Salvador und dem Deutschen Damian Boeselager gegründet.

Das Ziel

Eine gemeinsame europäische Partei mit Fraktionsstatus im Europäischen Parlament zu schaffen. Aktuell gibt es die Bewegung Volt in 31 Ländern. In elf ist sie als Partei registriert. In sieben tritt sie zur Europawahl an, darunter Deutschland.

Die Besonderheiten

Neben dem nationalen Grundsatzprogramm besteht seit Oktober 2018 die Amsterdam Deklaration als europäisches Wahlprogramm. Volt möchte Europa zu einer modernen Gemeinschaft auf föderaler Basis mit Direktwahlen, mehr Demokratie und Transparenz und vor allem mehr Bürgerrechten reformieren. Durch mehr Bürgerbeteiligung ist es möglich, Politik verständlicher und transparenter zu machen, um ein gemeinsames „Wir Europäer“ zu erzeugen. Der Satz, „nur gemeinsam sind wir stark“ hat für Europa zunehmend Bedeutung. Daran will die regionale Gruppe Volt-Coesfeld ansetzen. Am Samstag, den 16.02.2019 wird in der Zeit von 10 bis 16 Uhr in der Fußgängerzone Ecke Schüppen/Süringstraße einen Aktionsstand errichtet, um einerseits über Volt zu informieren, aber auch um Stimmen und Meinungen über Europa und die Politik im Allgemeinen einzusammeln. Dazu wurde ein Fragebogen erstellt, der anonym ausgefüllt werden kann. Es ist der Bewegung wichtig zu erfahren, was für Bürgerinnen und Bürger von politischer Bedeutung ist. Diese Antworten werden über ein Programm ausgewertet und die Ergebnisse an unsere politische Abteilung weiter geleitet. So können alle Bürgerinnen und Bürger indirekt die zukünftige Politik von Volt mit bestimmen. An der Umfrage kann auch online unter dieser Adresse teilgenommen werden. Die Ergebnisse werden nach der Auswertung veröffentlicht, um weitere positive Diskussionen auszulösen. Weitere Informationen sind auf der Internetseite von Volt zu lesen.

Bezirksregierung übergibt Zuwendungsbescheid

Münster/Coesfeld, 06.02.19 (PM). Einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 5,3 Millionen Euro hat Regierungspräsidentin Dorothee Feller heute in der Bezirksregierung dem Coesfelder Bürgermeister, Heinz Öhmann, übergeben. Damit hat die Bezirksregierung Münster das Projekt NaturBERKEL, das im Rahmen der Regionalen 2016 entwickelt wurde, in Coesfeld mit insgesamt 6,6 Millionen Euro gefördert.

Das Projekt „NaturBERKEL“ besteht aus der Berkel oberhalb der Innenstadt, der Fegetasche und der Berkel-Umflut. Dabei stehen die Ökologie und damit die Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie und der Hochwasserschutz, im Vordergrund. Durch verschiedene wasserbauliche Maßnahmen wird die Gewässerdurchgängigkeit im Stadtgebiet hergestellt und die ökologische Situation der Gewässer verbessert. Gleichzeitig wird der Hochwasserschutz für die Stadt Coesfeld an neue Erkenntnisse angepasst und sichergestellt.

In einem ersten Bauabschnitt, den die Bezirksregierung Münster bereits mit 1,3 Millionen Euro gefördert hat, werden derzeit im Wesentlichen die innerstädtischen Gewässer Fegetasche und Umflut ökologisch umgestaltet und die Durchgängigkeit dieser Gewässer geschaffen.

Der jetzt geförderte zweite Bauabschnitt, die Umgestaltung des Hochwasserrückhaltebeckens Fürstenwiesen, kann als interdisziplinäres Projekt verstanden werden, mit dem der Hochwasserschutz nachhaltig gesichert wird und dies mit einer attraktiven Gestaltung des Hochwasserrückhaltebeckens und einer langfristigen ökologischen Aufwertung der Berkel und ihrer Zuflüsse verbunden wird. Die Gewässer werden dabei erlebbar und naturnah umgestaltet.

Der Fördersatz beträgt 80 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten von insgesamt 8,2 Millionen Euro.