Vorstand und Hauptausschuss trafen sich zur Klausurtagung

Kreisdekanat Coesfeld, 11.03.19 (pbm/mek). „Ich träume von einer Kirche“ – mit einem geistlichen Impuls von Dorothee Hammschmitt eröffnete Guido Sondermann, Sprecher des Kreiskomitees der Katholiken im Kreisdekanat Coesfeld, den Klausurtag. Dazu waren der Hauptausschuss und der Vorstand des Kreiskomitees in der Benediktinerabtei Gerleve zusammengekommen.
Themenschwerpunkt des Treffens war die neue Markenkampagne des Bistums „Für dein Leben gern.“ mit ihren Videos, Plakaten und Inhalten. Ziel war es, daraus einen Themenfahrplan für die kommende Wahlperiode zu entwickeln.
Auf großes Interesse stieß bei den Teilnehmern das Plakat „Leider nicht bei jeder Panne für sie da – Unsere 1.000 Seelsorgerinnen und Seelsorger“. Mit diesem Thema wird sich das Gremium schwerpunktmäßig in der nächsten Sitzung beschäftigen. Dabei wird es darum gehen, die heutige Rolle der Seelsorger in den Pfarreien zu beleuchten. Welche Aufgaben und Zuständigkeiten sind bei den leitenden Pfarrern angesiedelt und welche könnten beispielsweise auch von Laien und Ehrenamtlichen ausgeführt werden? Um diese Themen zu erörtern, hat das Gremium Karl Render, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge Personal im Bischöflichen Generalvikariat, für das nächste Treffen eingeladen.
Des Weiteren wurde die Positionierung des Kreiskomitees zu aktuellen Themen der Kirche diskutiert. Hier waren unter anderem der Missbrauchsskandal, die daraus resultierenden Kirchenaustritte und die „MHG“-Studie, die die Deutsche Bischofskonferenz in Auftrag gegeben hatte mit dem Ziel, mehr Klarheit und Transparenz zum Thema sexueller Missbrauch an Minderjährigen zu erlangen, Themen. Auch wenn in vielen Pfarreien „Institutionelle Schutzkonzepte“ erarbeitet wurden und werden, fühlen sich trotzdem viele Haupt- und Ehrenamtliche sprachlos. Das Kreiskomitee der Katholiken ermutigt die Verantwortlichen in Pfarreiräten und Kirchenvorständen dazu , über das Thema vor Ort zu sprechen.

Kein Moscheebau an der Hansestraße

Coesfeld, 11.03.19 (PM). Der Türkisch-Islamische Kulturverein teilt mit, dass die Pläne zum Bau eines neuen Gebetshauses an der Hansestraße aufgegeben werden. „Aus dem Neubau wird leider nichts“, bedauert Sener Bozdere, Vorsitzender des Vereins: „Das Objekt war zu groß geplant und damit zu teuer. Uns fehlt dazu einfach das Geld. Wir hatten bei unseren Mitgliedern Spenden gesammelt, aber das reichte letztlich nicht“, bedauert er die Finanzierungslücke. Es sei jetzt zu klären, wo der Kulturverein ein neues Domizil finden kann.
Der Gebetsraum am Katthagen steht nur noch bis Mitte des Jahres zur Verfügung. Bürgermeister Heinz Öhmann: „Wir warten dringend darauf, dass der jetzige Gebetsraum aufgegeben wird. Denn es ist geplant, auf dem Grundstück Wohnungsbau zu ermöglichen. Außerdem ist die Promenade am Wiemannweg fertigzustellen. Wir konnten bisher auf die Planungen des Kulturvereins Rücksicht nehmen“.
Beide, Bozdere und Öhmann hoffen deshalb, dass sich schnell ein neuer Raum, eine Halle mit angeschlossener Wohnung oder ein Haus findet, in dem der Türkisch-Islamische Kulturverein eine dauerhafte Bleibe findet. Bozdere: „Wir können uns ein Gebäude vorstellen, das wir entsprechend umbauen könnten. Sowohl Miete als auch Kauf kommen in Betracht.“ Wer entsprechende Räumlichkeiten kennt, kann sich gerne beim Verein oder bei der Stadt melden.
Bürgermeister Heinz Öhmann ergänzt: „Das Grundstück an der Hansestraße ist nach wie vor städtisch. Wir werden jetzt ein Konzept entwickeln, was damit geschehen soll, nachdem der Kulturverein nun kein Interesse mehr hat“. Denn das Gelände ist, so Öhmann weiter, durchaus attraktiv: In unmittelbarer Nähe zum Bahnhof, gut erschlossen und auch städtebaulich interessant.

SPD lehnt Tariferhöhung für Bus und Bahn ab“

Kreis Coesfeld, 08.03.19 (PM/hlm).„Das Schlichtungsergebnis mit 2,14 % statt 2,43 % ist für die SPD keine Option”, so Sprecher der Sozialdemokraten im Kreis Coesfeld, Hermann-Josef Vogt. Die zwei Schlichtungsrunden zwischen den Verkehrsunternehmen und den politischen Vertretern der Stadt Münster und der Münsterland-Kreise hat als Vorschlag eine Tariferhöhung für Bus und Bahn im Münsterland erarbeitet. „Zwar gibt es in einigen Bereichen keine Tariferhöhung, aber insgesamt ist das Ergebnis nicht ausreichend“, kritisiert der SPD-Frontmann das Verhandlungsergebnis.

Auf Antrag der SPD-Fraktion hat der Kreistag im vergangenen Jahr über Tariferhöhungen für Bus und Bahn, im Kreis ist das ein spezieller Westfalentarif, für 2019 diskutiert. Mit 41 Ja-Stimmen bei drei Enthaltungen hatten eine deutliche Mehrheit aller Fraktionsmitglieder beschlossen, gegen eine Erhöhung der Tarife zu werben und sich für eine Senkung der Preise einzusetzen.

Das jetzige Ergebnis überrascht Vogt und stößt auf Unverständnis. Er begründet die ablehnende Haltung der SPD: “Wir können es unseren Kunden nicht erklären, warum wir vor einigen Wochen für eine Nulllösung waren, wenn wir jetzt dem Tariftableau zustimmen.” Zwei Beschlussvorschläge will die 13-köpfige Fraktion in den Kreistag einbringen. Mit einem Vorschlag will die SPD den sogenannten „eigenwirtschaftlichen“ Verkehr abschaffen. Mit dem anderen Antrag soll die positive Mitarbeit der Verkehrsunternehmen bei Diskussionen um neue Tarifstrukturen und Tarifentgelte verbindlich fixiert werden. „Die neuen Tarife müssen für unsere Kunden deutlich einfacher und vor allem günstiger sein,“ unterstreicht der SPD-Verkehrsexperte.

Vorbereitungen zum für das Jubiläumsjahr 2019

Kreis Coesfeld, 05.03.19 (PM). Bei seiner ersten Sitzung stösst der Diözesanvorstand erstmal mit Sektgläsern auf das Jubiläumsjahr 2019 zum 160-jährigen Bestehen des Kolpingwerkes Diözesanverband Münster an. In einem etwas ungewöhnlichem Umfeld. Sie stehen inmitten von 160 Paar gebrauchten Schuhen. Der Vorstand und Mitarbeitende der Geschäftsstelle sammelten diese für die bundesweite Kolping-Aktion „Mein Schuh tut gut“. Ungewöhnlich passt ebenso zum Jubiläum, denn wer feiert schon 160 Jahre anstatt das übliche Viertel-Jahrhundert?

„Die Kirche kann und darf sich von der sozialen Frage nicht zurückziehen!“ ist ein Zitat Adolph Kolpings. Es war Intention, nicht bis zum 175 Jubiläumstag zu warten. Gerade jetzt, in der Zeit vieler Umbrüchen in Familien, Kirchen, Gesellschaftsstrukturen, Wertewandel, Weltklima, Weltpolitik oder gewandelten Denkweisen mit den einher gehenden Veränderungen ehrenamtlich-sozialen Engagements, wollte der Finger gehoben werden.

Und so steht das Kolpingjahr 2019 ganz in dem Zeichen, auf gesellschaftliche Veränderungsprozesse durch Bewusstseinsbildung und aktive Mitwirkung zu reagieren. „Sich einer starken Gemeinschaft wie dem Kolpingwerk zu versichern, Erlebnisse und Gespräche miteinander zu teilen und Freude am gemeinsamen Tun zu erleben, sind nicht der schlechtesten Wege, sein Umfeld lebenswert zu gestalten“, nennt Diözesanvorsitzender Harold Ries die Absichten des Vorstandes.

Doch zurück zu den Schuhen: Dies war der symbolische Start des Diözesanvorstandes für die Mitmachaktion „160 mal X – mitmachen, mitmischen, miteinander“. Hierbei sind Kolpingsfamilien aufgerufen, über’s Jubiläumsjahr soziale Aktionen mit der Jubiläumszahl 160 zu verbinden. Egal ob 160 km Sponsoren-Lauf oder radeln oder mit 160 Leuten singen, 160 Kindern vorlesen, für 160 Senioren einen Nachmittag gestalten…. der Vorstand ist sich sicher: Kolpingsfamilien hatten schon immer kreative und pfiffige Ideen, wenn es um’s „mitmachen, mitmischen, miteinander“ gehen soll. Diese über’s gesamte Jubiläumsjahr laufende „160 mal X“ – Aktion ist eine von vielen Veranstaltungen und Angeboten, mit denen der Diözesanverband Münster im vorderen Sinne sein 160-jähriges Bestehen feiert.

Infos und Termine zu den Jubiläumsveranstaltungen gibt es unter diesem Link.

Klinik-Umbau in Etappen bis Oktober 2020

Coesfeld, 21.02.19 (PM). „Wir streben an, den Erweiterungsbau zum Geburts- und Hebammenzentrum Coesfeld in mehreren Etappen bis Oktober 2020 zu realisieren“, das stellte der Geschäftsführer der Christophorus-Trägergesellschaft Dr. Mark Lönnies klar. Auf Einladung des CDU-Stadtverbandes und der CDA (CDU-Sozialausschüsse) informierte Lönnies vor über 30 Interessierten über die laufenden Umbaumaßnahmen, die zur Stärkung des Standortes Coesfeld beitragen.
Im letzten Jahr gab es 2.154 Geburten am Klinik-Standort Coesfeld – fast 400 mehr als im Jahr zuvor. Damit seien die räumlichen Kapazitäten jetzt schon mehr als erreicht. Geplant sind im neuen Gebäudeteil eine Normalstation, das Geburts- und Hebammenzentrum im ersten Obergeschoss (OG), darüber die Frauenklinik mit drei zusätzlichen Kreißsälen und weiteren Funktionsräumen. Im dritten und vierten OG gibt es Komfort-Stationen mit insgesamt 45 Betten. CDU-Chef Valentin Merschhemke erläuterte die vom Gesetzgeber vorgesehene Zusammenführung von Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Kinderkrankenpflege zur neuen generalistischen Ausbildung. Es gab unter den anwesenden Mitgliedern des CDU-Kreis-Arbeitskreises Pflege auch kritische Stimmen, ob dieses Vorhaben der Politik problemlos umzusetzen sei. Die bisherige Schule für Gesundheitsberufe zieht als „carecampus“ – Pflegeakademie im Kreis Coesfeld, mit einem weiteren Standort in Dülmen, gegen Ende des Jahres in das frühere Postgebäude um.
Zuvor hatte Dr. Lönnies das Thema behandelt: „Personalmangel als Zukunftsperspektive?“ Bundesweit fehlen derzeit etwa 100.000 Arbeitnehmer im Pflegebereich. Zwar habe die Politik die verschärfte Situation erkannt und Maßnahmen eingeleitet, die jedoch mangels nicht vorhandener Lehrer und Arbeitskräfte bei weitem kaum reichen werden. Dr. Lönnies stellte eine Reihe von innovativen Aktionen der Christophorus-Trägergesellschaft vor. Sie reichen von Infos für Schüler der 11. Und 12. Klassen im Praktikantenwesen über neue „Werbeformen“ bei Schulveranstaltungen (Zirkeltraining) bis hin zum Kinderferienprogramm und zum Ausbau der Kindertagespflege für unter Dreijährige. Für den Geschäftsführer sind Mitarbeiterbindung und neue Konzepte zur Identitätsstiftung der Christophorus-Einrichtungen elementar wichtig.

Schulen für Gesundheits- und Pflegeberufe schließen sich zusammen

Kreis Coesfeld, 20.02.19 (pbm/mek). Am 1. Januar 2020 tritt die Reform der Pflegeberufe in Kraft. Junge Menschen werden dann generalisiert zum Pflegefachpersonal ausgebildet. Um den Zukunftsschritt mitgehen zu können, legten der Caritasverband für den Kreis Coesfeld und die Christophorus-Kliniken GmbH ihre beiden Schulen für Gesundheitsberufe beziehungsweise Pflegeberufe zusammen. Gemeinsam mit acht weiteren kirchlichen Trägern und rund 50 Kooperationspartnern geht die Pflegeakademie im Kreis Coesfeld „carecampus“ mit den Standorten Coesfeld und Dülmen an den Start.

„In vielen Feldern fehlen uns heute Pflegekräfte. Es ist schwierig, geeignetes Personal zu finden. Deshalb begrüßen wir die Reform, die die Bundesregierung bereits 2017 verkündet hat“, erläutert Christian Germing, Vorstand des Caritasverbands für den Kreis Coesfeld und Geschäftsführer der Schule für Pflegeberufe in Dülmen. Große Schnittmengen und eine gemeinsame Basis verbänden ohnehin die unterschiedlichen Pflegeberufe. Egal ob im Krankenhaus, in der ambulanten oder stationären Altenpflege. „Künftig können Auszubildende im dritten Jahr den generalistischen Teil fortsetzen oder ihre Kenntnisse in der Altenpflege beziehungsweise in der Versorgung von Kindern und Jugendlichen vertiefen“, informiert er weiter. Und Dr. Mark Lönnies, Geschäftsführer der Christophorus-Kliniken und Geschäftsführer der Schule für Gesundheitsberufe in Coesfeld, fügt hinzu: „Diese Veränderung ist eine Chance, den Beruf attraktiver zu gestalten. Im Verlauf des Berufslebens gibt es vielleicht auch den Wunsch, in verschiedenen Bereichen zu arbeiten. Dem wird die neue generalistische Ausbildung gerecht.“

Jährlich absolvieren an den beiden Schulen rund 100 junge Menschen einen Teil ihrer Ausbildung. „Diese hohe Zahl möchten wir im Kreis Coesfeld gern beibehalten. Natürlich konkurrieren wir auf dem Markt mit anderen Trägern“, weiß Germing. Er hofft, dass sich junge Menschen nicht von dem vermeintlich schlechten Image des Pflegeberufs wie beispielsweise der Bezahlung abschrecken lassen. „Die Ausbildungsvergütung beträgt im ersten Jahr mehr als 1000 Euro brutto monatlich und ist im Vergleich sehr hoch. Als Fachkraft liegt das Anfangsbruttogehalt bei rund 2900 Euro“, erläutert Lönnies. Wochenenddienste und Schichtarbeit gehörten allerdings zum Berufsbild. „Viele sagen aber auch, dass es für sie eine Phase ihres Lebens ist ,und sie später in Bereiche wie beispielsweise die Tagespflege wechseln möchten, in denen es andere Anforderungen gebe“, berichtet er weiter.

Auf die Zukunft gerichtet ist nicht nur der Zusammenschluss der beiden Schulen, sondern auch der Umzug der Coesfelder Schule vom Standort Goxel in die Innenstadt. Zurzeit sind die Umbauarbeiten im ersten Stock des ehemaligen Postgebäude in vollem Gang. „Im Vergleich zum alten Standort verdoppeln wir unsere Fläche auf 1700 Quadratmeter. Unser Ziel ist es, künftig auch Fort- und Weiterbildungsangebote an diesem attraktiven Standort anzubieten“, erklärt Lönnies. Und Germing fügt hinzu: „Das drückt sich auch in unserer Bezeichnung ‚Pflegeakademie‘ aus.“ Der neue Name „carecampus“ spiegele ein umfassendes Verständnis von Pflege (care) ebenso wieder wie das Thema Ausbildung (campus). Das neue Logo, das von der Coesfelder Agentur Bruderherz entwickelt wurde, ließe viel Platz für Assoziationen. „Die beiden Bögen, die den Schriftzug einfassen, könnten behütende Hände sein oder beispielsweise auf das ‚C‘ des Kreises Coesfeld hinweisen“, erläutert er weiter. Zwar müssten noch einige Eckpunkte in der Zusammenlegung der beiden Schulen geklärt werden, aber sowohl Träger als auch Kooperationspartner gingen gut gerüstet in die Zukunft.

Sparkassen Münsterland Giro jetzt mit Firmenwertung

Münsterland, 21.02.19 (PM). Erstmalig wird es beim 14. Sparkassen Münsterland Giro eine eigene Firmenwertung geben. Die Schmitz Cargobull AG aus Horstmar im Kreis Steinfurt konnte hierfür als Sponsor gewonnen werden. Ab sofort können sich Firmen ab einer Mannschaftsgröße von 4 Personen für die Radsportveranstaltung hier anmelden. Zur Auswahl stehen drei Strecken, die in diesem Jahr hauptsächlich durch den Kreis Steinfurt und den Teutoburger Wald führen: der Cup der Sparkasse Münsterland Ost über 60 Kilometer, der Cup der Westfälischen Provinzial Versicherung über 100 Kilometer und der Cup der LBS über 130 Kilometer. Ob das Gemeinschaftsgefühl gestärkt oder die sportliche Fitness der Mitarbeiter gesteigert werden soll, willkommen sind alle Firmen, die neben einer großen Portion Motivation Spaß am Radsport haben und gemeinsam einen schönen Tag verbringen wollen.

„Aufgrund unseres gemeinsamen Themas „Bewegung“, so Andreas Schmitz, Vorstandsvorsitzender des global agierenden Anhängerherstellers, „ist der Sparkassen Münsterland Giro mit seiner schönen Streckenführung ideal für ein Engagement im Radsport. Als traditionsreiches Familienunternehmen aus dem Münsterland freuen wir uns, dass Schmitz Cargobull jetzt Teil der Giro-Familie ist.“

Schon jetzt ist klar: Auch Schmitz Cargobull wird mit einer Mannschaft am 03. Oktober starten. Getreu dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ freut sich die Belegschaft auf die kommende Radsportsaison, denn bereits das gemeinsame Training wird für viel Spaß sorgen.

Planfeststellungsbeschluss zu Gewässerentwicklung und Hochwasserschutz der Berkel

Münster/Coesfeld, 19.02.19 (PM/hlm). Während des Regionale-2016-Prozesses entwickelte die Stadtverwaltung mit Bürgerbeteiligung und Wasserexperten die Umgestaltung der Berkel. Es brauchte den Spagat zwischen städtebaulichen und ökologischen Anforderungen unter Berücksichtigung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie und neuen Hochwasserschutzrichtlinien. Der umsetzbare Kompromiss gliedert sich in die Projektnamen NaturBerkel und UrbaneBerkel. Ein Teil der Baumaßnahmen sind im vollen Gang, Teilbereiche gar abgeschlossen. Andere Maßnahmen sind noch immer auf dem Papier, mit zeitlichen Zielvorgaben. Bis zum 4. März 2019 hat nun die Bezirksregierung Münster den Planfeststellungsbeschluss zur Gewässerentwicklung und Hochwasserschutz im Stadtgebiet von Coesfeld, Berkel mit Hochwasserrückhaltebecken (HRB) Fürstenwiesen, öffentlich ausgelegt.

Mit den Baumaßnahmen soll die Renaturierung der Berkel mit einem Potential zur Entwicklung einer natürlichen Auenlandschaft sowie der Verbesserung des Hochwasserschutzes in Coesfeld weiter fortschreiten.

Der Planfeststellungsbeschluss zu dem Antrag liegt seit dem 18. Februar und bis einschließlich zum 4. März beim Abwasserwerk der Stadt Coesfeld, Dülmener Straße 80, 48563 Coesfeld, öffentlich aus und kann dort eingesehen werden. Der Beschluss kann montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12.30 Uhr eingesehen werden.

Der Beschluss ist im Auslegungszeitraum auch hier im Internet einsehbar.

Bergung eines verunglückten Lkw

Coesfeld, 18.02.19 (ots/hlm). Am Dienstag (19.02.19) wird ab 09.00 Uhr ein verunglückter Lkw an der B 525 geborgen. Für die Dauer von drei bis vier Stunden wird die Bundesstraße zwischen Rekener Straße und Borkener Straße (K 46 / Weißes Kreuz) gesperrt. Die Polizei bittet Ortskunde den Bereich zu umfahren. Laut der Pressemitteilung wird eine Umleitung eingerichtet.

Parkgebühren mit dem Mobiltelefon zahlen

Coesfeld, 18.02.19 (hlm). Einfach geht es – ohne die Suche nach dem nötigen Kleingeld: das Parken um die Innenstadt von Coesfeld. An den öffentlichen Parkplätzen Kuchenstraße, Hohe Lucht, Walkenbrückenstraße, Pfauengasse, Kellerstraße, Ritterstraße, Mittelstraße und Schützenring/Ecke Münsterstraße-Daruper Straße lässt sich die Parkgebühr mit dem Mobiltelefon bezahlen. Notwenig ist dazu das Herunterladen einer App auf das Smartphone. Die Anbieter sind:
EasyPark, Park Now, Park And Joy, Yellowbrick und moBiLET. Das Prinzip hat keine hohen Hürden und ist leicht verständlich. Nach der Einrichtung eines Benutzerkontos kann der verwendete Parkplatz unter Angabe der Zonennummer, die an den Parkautomaten zu finden sind, und des Kfz-Kennzeichens gebucht werden. Das Beenden der Parkdauer wird per App bestätigt. Es fallen die gewöhnlichen Parkgebühren zuzüglich von anbieterabhängiger Gebühr. Diese Transaktionskosten unterscheiden sich  bei den Anbieter:

Anbieter …….  Transaktionsgebühr ….. Anmeldung
EasyPark …….. nicht bekannt…………… per App oder Telefon (0221 2601888)
Park Now ……. 0,25 € pro Vorgang…… per App Kundenkonto o. Zahlung über Mobilfunkanbieter
Park And Joy . 0,19 € pro Vorgang…… per App Kundenkonto o. Zahlung über Mobilfunkanbieter
Yellowbrick …. 0,25 € pro Vorgang……per App Kundenkonto
moBiLET …….. 0,10 € pro Vorgang….. per App oder Telefon (0221 2601888), Zahlung über Guthabenkonto.