Die Filiale von hettlage fashion an der Letter Straße wird zum 31. Januar kommenden Jahres schließen. Das bestätigte gestern die Geschäftsführung des Unternehmens in Recklinghausen. „Wirtschaftliche Gründe“ führte ein Sprecher dafür an.

Seit mehr als 100 Jahren gelte das Traditionsunternehmen als gute Einkaufsadresse für Damen- und Herrenmode in der Region. „Es genügt jedoch nicht länger, ein vielfältiges und qualitatives Sortiment an Top-Marken zu präsentieren“, heißt es wörtlich. „Denn in den letzten Jahren konnten beide Häuser nicht mehr genügend Umsatz generieren, um rentabel zu arbeiten.“ Handel und Kundenverhalten hätten sich in den vergangenen zehn Jahren stark verändert. Zum einen werde Spezialisierung und das besondere Einkaufserlebnis heute mehr honoriert als die Vielfalt nach dem Motto „alles unter einem Dach“. Zum anderen sei der Kunde in Zeiten des florierenden Online-Handels nicht mehr gewillt, gegebenenfalls mehrere Tage auf seine Ware zu warten, wenn er sie morgen schon vor die Haustür geliefert bekommen könne.

hettlage fashion sei bestrebt, für die rund 70 Mitarbeiter (30 davon in Coesfeld) eine „vernünftige Lösung“ zu finden, heißt es. Ihre „Professionalität, Leidenschaft und Serviceorientierung“ hätten nicht ausgereicht, um den Trend zu stoppen. Der vorübergehende Leerstand solle „optisch ansprechend gestaltet werden“.

Vor 50 Wochen steckten Vertreter der Verwaltung den Spaten im Schlosspark in die Erde, als symbolisches Zeichen für den Beginn der umfassenden Umgestaltung.

Unzählige Gäste, sogar aus den Niederlanden, sind gekommen, schließlich ist das Berkel-Projekt Bestandteil der Regionale 2016. Dem Regen trotzen sie einfach mit bunten Regenschirmen. Bei einem Rundgang präsentierte Moderatorin Silke Florijn die vielfältigen Möglichkeiten und Facetten des Parks. Die ältere Generation erinnert sich noch an den mauerumgebenden Nonnenpark des Liebfrauenklosters. In seiner neuen Gestalt bietet er Erholung, Entspannung, Spiele und Sport. Und er ist zu einem Ort des Gedenkens geworden. Denn mit der Stele wird an Coesfelds jüdischen Mitbürger erinnert, die während der nationalsozialistischen Zeit nach Riga deportiert wurden.

Eröffnet wurde auch das Angebot „Sport im Park“. Jeden Tag gibt es für alle Interessierten Angebote mit Trainer zum Mitmachen, Beginn um 18.30 Uhr. Einfach vorbeikommen und mitsporteln.

Bei den Tänzerinnen fuhren alte Hasen und junge Küken in diesem Jahr zum ersten Mal gemeinsam zum Turnfest.

Die älteren Tänzerinnen wollten sich allerdings in diesem Jahr eher auf Workshops konzentrieren und nahmen nur an einem Wettkampf teil, dem DTB Fun Dance Cup.

Die Black Juwels zeigten ihre energiegeladene Choreografie zu „Scared of me“ und begeisterten dazu den extrem gefüllten Sommergarten mit ihrem Tanz.

Später durften sie dann noch einmal bei schönstem Wetter auf einer riesigen Bühne, den Tanz vor tausenden Zuschauern präsentieren.

Die sechs Juwelen hatten unheimlich viel Spaß und freuten sich über ihren gelungenen Tanz und ihre gute Platzierung (Platz neun von 41). Noch schöner war aber das Lob von Jury-Mitglied und Europameister Philipp Boy.

Die Bailandos starteten ihre Turnfest-Premiere gleich besonders. Sie hatten sich als eine der zwölf besten deutschen Showgruppen für die Tuju-Show qualifiziert. Eine Tuju-Show ist emotional, spannend, großartig, luftig und unvergesslich.

Unter dem Motto: „Mal eben meine Welt retten“ präsentierten ausgewählte Gruppen der Deutschen Turnerjugend die Tuju-Show auf dem Berliner Messegelände

Die beiden Turnerinnen aus Coesfeld, Andrea Wiesner und Nicola Kemmerling, hatten wieder den Termin für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften im Turnen und in der Leichtathletik rot auf dem Kalender eingekreist.

Da der Wettkampf erst am fünften Tag des Turnfestes stattfand, hatten die Coesfelderinnen zuvor vier Tage Turnfest mit zahlreichen Aktionen und vier Nächte mit wenig Schlaf in schulischen Quartieren hinter sich.

Besondere Bedingungen, die aber für alle Teilnehmerinnen gleich waren und auch den Reiz eines Turnfestes ausmachen.

42 Mehrkämpferinnen aus 16 Bundesländern hatten sich auf die Reise nach Berlin gemacht. Gestartet wurde in der Altersklasse der 20- bis 30-Jährigen.

Nicola Kemmerling und Andrea Wiesner hatten sich bereits im vergangenen Jahr für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Andrea Wiesner für die SG Coesfeld 06 und Nicola Kemmerling für ihren Studiensportverein PSV Chemnitz.

Der Wettkampftag startete mit den turnerischen Disziplinen Boden, Stufenbarren, Sprung und Schwebebalken. Andrea Wiesner konnte ihre Leistungen stabil abrufen und musste keine wesentliche Punktverluste hinnehmen. 45,70 Pkt. waren ihre Basis für die kommenden leichtathletischen Disziplinen.

Auch für Nicola Kemmerling lief es sehr gut. Lediglich am Schwebebalken, ihrem persönlichen Zittergerät, büßte sie leider wichtige Punkte ein. Mit 50,20 Pkt. ging sie in den leichtathletischen Teil.

In den Disziplinen Sprint, Weitsprung, Kugelstoßen und Schleuderball mussten sie noch am gleichen Tag ihr Können beweisen.

Das leichtathletische Training der vergangenen Wochen machte sich nun bezahlt und führte sie mit guter Kondition durch den Wettkampf. Mit einigen persönlichen Bestleistungen sammelten sie wertvolle Punkte.

Am Ende des anstrengenden Tages fiel die Bilanz für die beiden Coesfelderinnen positiv aus. Nicola Kemmerling erreichte mit Platz sechs wieder ein Top Ten-Ergebnis, und Andrea Wiesner belegte mit Platz 18 eine Platzierung in der ersten Teilnehmerhälfte. Damit haben beide die guten Leistungen der Vorjahre bestätigt und wieder einmal bewiesen, dass sie sich deutschlandweit etabliert haben.

Die Feuerwehr war gestern Mittag im Einsatz, um einen Brand im Keller eines Friseursalons an der Kupferstraße zu löschen. Verletzte waren zum Glück nicht zu beklagen. Die Rauchschwaden stiegen aus dem Salon, der direkt gegenüber der VR-Bank-Geschäftsstelle liegt. Die Kupferstraße war während des Einsatzes voll gesperrt. Wie Feuerwehrsprecher Richard Schulze-Holthausen mitteilte, ist vermutlich ein in Brand geratener Trockner im Keller die Ursache. Zwei Löschzüge mit rund 40 Mann waren im Einsatz und hatten das Feuer schnell gelöscht und die Räume wieder gelüftet.

Matthias Wessendorf mit seiner Königin Claudia Vollmer und den Ehrendamen Anika Schürmann und Johanna Wessendorf.

Coesfeld. Marisa Kaup gewann dreimal Silber bei den Deutschen Schülermeisterschaften im Kanuslalom in Bad Kreuznach. Bereits in den Qualifikationsrennen zeigte die junge Coesfelderin ihr Potential. Mit Platz drei im Canadier und Platz elf im Kajak sicherte sie sich in beiden Disziplinen einen Platz im Halbfinale, das tags darauf folgen sollte.

In den Mannschaftswettbewerben fischte Marisa Kaup dann die ersten Medaillen aus der Nahe. Sowohl im Kajak-Einer-Team der weiblichen Schüler als auch in der weiblichen Canadier-Einer-Mannschaft erreichte Marisa Kaup den Silber- Rang.

In der NRW-Kajak- Renngemeinschaft mit Nele Baikowski (WSC Dormagen) und Enya Tollwerth (WSC Lippstadt) landete sie trotz eines nicht ganz fehlerfreien Laufes aufgrund der sehr schnellen Fahrzeit auf dem zweiten Platz hinter der Renngemeinschaft aus Sachsen.

Auch im Canadier-Einer waren die Sachsen knapp schneller. Somit ging auch hier der zweite Platz an die Renngemeinschaft NRW in der Besetzung Marisa Kaup, Nele Baikowski und Carlotta Haverkamp (KVS Schwerte).

Für die Schüler A (13 und 14 Jahre) wurde im Anschluss an die Mannschaftsläufe die Halbfinal- und Finalstrecke ausgehängt. Nach der Streckenbesichtigung war klar, die Fahrt wird nicht einfach, aber die Schlüsselstellen sollten Marisa Kaup sehr gut liegen. In beiden Bootsklassen zeigte sie eine kontrollierte Fahrt und qualifizierte sich mit Platz zwei im C1 und Platzacht im K1 für die Finals.

Nun gab es nichts mehr zu verlieren. Die Coesfelder Kanutin bewies Nervenstärke. Angefeuert durch die mitgereiste Familie und viele Sportler aus ganz Nordrhein-Westfalen zeigte sie im Canadier-Einer eine souveräne Leistung und übernahm im Ziel die Führung. Lediglich Charleen Stakelies aus Magdeburg unterbot als folgende Starterin noch ihre Zeit. Doch Silber war ihr nicht mehr zu nehmen.

Zu langem Jubel blieb keine Zeit, denn es ging nur 15 Minuten später in den Kajak Finallauf. Hier unterlief ihr direkt am ersten Tor ein Fahrfehler, sodass am Ende Platz zehn zu Buche stand. „Mir war der Canadier wichtiger, und Platz zwei ist ein Traum. Im Kajak fehlte danach ein wenig die Konzentration,“, freute sich die 13-jährige Coesfelderin.

Für Marisa Kaup geht es in vier Wochen weiter mit der Deutschen Jugendmeisterschaft auf der Olympiastrecke in Augsburg, für die sie sich mit ihrem Vize-Meistertitel zusätzlich qualifiziert hat.

„Wir blicken auf einen traumhaft erfolgreichen Wettkampf zurück. Drei Medaillen sind ein Riesen-Erfolg. Die beiden haben sich großartig präsentiert. Wir sind richtig stolz“, fasste Trainer und Vater Carsten Kaup das Abschneiden der DJK-Kanuten abschließend zusammen.

Für über 50 Akteure der Sportgemeinschaft Coesfeld 06 wurde das sportliche Highlight zur Wirklichkeit. Die Tanz- und Turnabteilung der SG 06 starteten gemeinsam zum größten Breitensportfest der Welt. Über 80.000 Teilnehmer verwandelten die Hauptstadt in eine farbenfrohe Sportarena.

Dass die Turner nicht nur eine gute Figur am Gerät abgeben, stellten sie beim Völkerballturnier unter Beweis. Nach teils dramatischen Spielen konnten sich die Turner der SG 06 letztendlich durchsetzen. Mit einem Satz Vorsprung wurden sie Turniersieger im Freizeitturnier des IDTF.

Ihre Vielseitigkeit stellten die Turner bei den Wahlwettkämpfen unter Beweis. Bei diesem größten „Turnfest-Wettkampf“ hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, entsprechend seiner Neigung und Können aus den angebotenen Disziplinen der Fachgebiete Gerätturnen, Gymnastik, Leichtathletik, Schwimmen, Trampolinturnen und Rope Skipping einen Vierkampf als Misch- oder Fachwettkampf zu absolvieren. Für die Turner stand bei diesem Wettkampf neben dem sportlichen Ehrgeiz vor allem der Spaß an erster Stelle.

Im Gegensatz dazu ging es in den Pokalwettkämpfen an die olympischen Geräte. Hier zeigten alle Coesfelder Turner in ihren jeweiligen Altersklassen gute bis sehr gute Leistungen. Florian Wein-Kleinschnitker (Platz 24), Jannik Voss (29), Alexander Sueck (19), Tim Jakob (10), Simon Sandscheper (13), Jari Aktas (11) und Vitali Züch (7) konnten sich in den großen Teilnehmerfeldern sehr gut behaupten.

Turnerinnen wie Turner waren zu Gast in der Max-Schmeling-Halle als Deutschlands Spitzenturner und -turnerinnen um die nationalen Titel kämpften. Auch hier war die besondere Turnfest-Stimmung zu spüren.

Coesfeld. Ein 33-jähriger Autofahrer aus Ahaus hat in der Nacht zu Sonntag einen spektakulären Unfall gebaut. Er und sein 38-jähriger Beifahrer kamen schwerverletzt ins Krankenhaus.

Der Autofahrer hatte nach eigenen Angaben sowohl Alkohol als auch Betäubungsmittel konsumiert.

Ein 32-jähriger Motorradfahrer aus Lette ist am Samstag in Goxel tödlich verunglückt. Er war auf der B525 in Richtung Coesfeld unterwegs und wollte ein vorausfahrendes Auto überholen. Er stieß dabei frontal mit dem Auto einer entgegenkommenden 47-jährigen Frau aus Stadtlohn zusammen. Der Kradfahrer aus Lette verstarb noch am Unfallort. Die Frau aus Stadtlohn wurde durch den Zusammenprall schwer verletzt.