DRK gibt 20 Tipps für richtiges Verhalten bei Unwettern

 

 Ungeschützte Orte meiden, an denen Sie von durch Hagel oder Sturm

mitgerissene Gegenstände getroffen werden können!

 

 Bei Sturm in Gebäuden Schutz suchen, bei starken Stürmen Hallen mit großen Deckenspannweiten meiden!

 

 Vorher rechtzeitig bewegliche Gegenstände wie Gartenmöbel, Fahrräder etc. sichern!

 

 Im Freien bei Hagel notfalls mit dem Gesicht zum Boden hinlegen, Kopf und Nacken mit Händen schützen!

 

 Bei Gewitter in Gebäuden Schutz suchen! In freiem Gelände mit eng stehenden Füßen möglichst in einer Mulde auf den Fußballen in die Hocke gehen (möglichst wenig Kontaktfläche zum Boden)!

 

 Im Haus bei Hagel und Stürmen Fenster, Roll- oder Fensterläden schließen und von ungeschützten Öffnungen fernhalten!

 

 Tief- oder innenliegende Räume aufsuchen! Autos, Wohnwagen, Zelte und leichte Gebäude sind bei Sturm nicht sicher!

 

 Bei Blitzschlag sind Sie im Auto sicher (Faradayscher Käfig). Im Fahrzeug bleiben und keine blanken Metallteile berühren! Nicht unter Bäumen parken!

 

 Offenes Gelände, Berggipfel, Bäume, Türme, Masten und Antennen meiden, nicht an Zäune fassen oder anlehnen!

 

 Wasserstellen (Seen, Schwimmbecken usw.) nicht mehr aufsuchen!

 

 Zu Überlandleitungen einen Mindestabstand von 50 Metern einhalten!

 

 Metallische Gegenstände (Regenschirme, Fahrräder etc.) meiden!

 

 Bei schlechter Sicht durch Wolkenbruch rechts ran fahren und stehen bleiben! Unterführungen meiden!

 

 Empfindliche Geräte vom Stromnetz nehmen oder Überspannungsschutz verwenden (im Handel erhältlich).

 

 Verletzten Erste Hilfe leisten, notfalls den Rettungsdienst 112 rufen.

 

 Vor Betreten überfluteter Räume und Keller Strom abschalten, Lebensgefahr durch Stromschlag!

 

 Bei austretenden Schadstoffen (z.B. Heizöl) Feuerwehr rufen!

 

 Keine feucht gewordenen Elektrogeräte in Betrieb nehmen!

 

 Stark beschädigte Gebäude nicht betreten, bei stark beschädigten Dächern vom Haus wegbleiben, Feuerwehr rufen!

 

 Ruhe bewahren, Lokalradio einschalten und/oder Warn-Apps nutzen! (z. B. »Warnwetter « vom Deutschen Wetterdienst, »NINA« vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz, »Mein-DRK« für Erste-Hilfe-Tipps)

 

 Vor dem Aufräumen alle Schäden für die Versicherung dokumentieren!

Eindeutige Zustimmung vom Ausschuss für den Träger der neuen KiTa

Coesfeld, 17.01.18 (dow). Die Entscheidung auf der Ausschusssitzung Jugend, Familie, Senioren und Soziales am Dienstag (16.01.18) im großen Sitzungsaal des Rathauses viel schnell und einstimmig: Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wird der Träger der neu zu errichtenden Kindertagesstätte (Kita) werden. Viele Wahlalternativen gab es nicht. Denn nur das DRK blieb schlussendlich als Interessent übrig. Im späteren Verlauf der Sitzung lobt CDU-Ausschussmitglied Bernhard Kestermann das Engagement des Sozialverbandes, als Träger der geplanten Einrichtung die “gesellschaftliche Verantwortung” zu übernehmen. Der Mitbewerber, die Lebenshilfe Wohnverbund NRW gGmbH, hatte Ende letzten Jahres den Rückzug aus dem Projekt mitgeteilt.

Der Standort der neuen Kita ist nicht unter Dach und Fach. Im Visier steht der Bereich Galgenhügel, der als Wohnbaugebiet entwickelt werden soll.[1] Dazu Bedarf es der Änderung der Bebauungsplan 29. Klar ist: Das Haus soll im Kindergartenjahr 2019/2020 zur Verfügung stehen. Damit hätte die Stadt Coesfeld zukünftig 75 zusätzliche Plätze im Betreuungsangebot. Neugierig stellt Nicole Dicke (Pro Coesfeld) die Frage nach der Finanzierung des Bauvorhabens. Schlagartig kommt von Ingo Ochtrup (stellv. Vorsitzender des DRK Ortsverein Coesfeld) die Antwort: „Zwei Kitas in so kurzer Zeit bauen – das schaffen wir nicht.“ Damit spielt er auf das geplante Kita-Projekt am Kalksbecker Weg an, wo alsbald der Spatenstich erfolgen wird. Auf ein Datum lässt sich der DRK-Mann nicht festnageln. Auch wenn Ausschussvorsitzender Norbert Hagemann das mit versucht.

Für das weitere Bauprojekt ist sich Ochtrup sicher, bald einen passenden Investor zu finden. Damit hätte das DRK mit seinem zertifizierten Familienzentrum im Stadtgebiet Coesfeld vier Kindergärten in seiner Obhut. Für die Leiterin des DRK-Kindergartens „Kleine bunte Welt“, Anke Gerdemann, und Christiane Schwering (Fachberatung Kindergärten / DRK-Kreisverband) ein Verbund, der sich gegenseitig stärken kann. Besonders wenn es kurzzeitig personelle Lücken zu schließen gibt.

[1] Quelle: https://www.coesfeld.de/sessionnet/sessionnetbi/vo0050.php?__kvonr=2004028379

Personelle und inhaltliche Neuerungen geplant

Coesfeld, 17.01.18 (PM). „Ärmel aufkrempeln ist angesagt”, stellte CDU-Vorsitzender Valentin Merschhemke bei einer Sitzung der neuen Strategiekommission der Partei und der Fraktion fest. Damit zielt er direkt auf die Baustellen ‘Kommunalpolitisches Arbeitsprogramm‘ und ,Neue Wahlkampfideen‘. Das bisherige Wahlprogramm soll gemeinsam mit Mitgliedern und interessierten Bürgerinnen und Bürger weiterentwickelt werden.

Neben der Erkenntnis, dass Vieles aus dem Programm von 2014 bereits begonnen oder sogar umgesetzt wurde, stand die strategische Weiterentwicklung und Aktualisierung der Schwerpunkte auf der Tagesordnung. Auf einer Klausurtagung am 21. April. werden Fraktion und Partei und alle Vereinigungen die Inhalte vertiefen. „Auf der nächsten Vorstandssitzung des OV Lette wird die weitere Vorgehensweise vorgestellt“, unterstrich der Letteraner Ortsverbandsvorsitzende Dr. Heiner Kleinschneider. Nach den Mitgliederversammlungen sollen die Ortsverbände eigene Veranstaltungen durchführen. Danach erfolgt eine Überarbeitung in den CDU-Arbeitskreisen. Einig waren sich alle CDU-Aktiven, dass neue Kandidatinnen und Kandidaten für die Ratsarbeit ab 2020 angesprochen werden müssen. Hierfür sollen Angebote „Fit fürs Mandat“ zusammen mit der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) geschaffen werden, wie KPV-Kreisvorsitzender Gerrit Tranel anregte. Stadtverbands-Vorsitzender Merschhemke unterstrich das harmonische Miteinander von Parteivorständen und Fraktion in der Kreisstadt und stellte den politischen Fahrplan für das erste Quartal 2018 vor. Er ermutigte die Verantwortlichen mit viel Klugheit und Elan die kommenden Herausforderungen anzugehen. Ergänzend dazu nannte Fraktionsvorsitzender Richard Bolwerk Beispiele, wie bürgernah Kommunalpolitik in den letzten Jahren gestaltet wurde. In den Bereichen Kitas. Jugend, Soziales, Bildung, Schule, Umwelt und Planung habe die die CDU nicht nur Veranstaltungen und Gespräche mit den Bürgern durchgeführt, sondern auch Beschlüsse mit Augenmaß gefasst. Letzte CDU-Initiativen sind die Themen „Bezahlbarer Wohnraum“ und Kontakt zur muslimischen Gemeinde. Wenn auch die Union keine absolute Mehrheit im Rat mehr hat, so habe die Fraktion stets argumentativ ihren Standpunkt verdeutlicht und CDU-Vorstellungen großenteils durchsetzen können.

Kommunalwahlen Coesfelds

25 Jahre Fusion von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN / 35 Jahre Die GRÜNEN in Coesfeld

Ein Tischgespräch mit Coesfelder Parteimitgliedern

 

Coesfeld, 17.01.18 (dow). Am 17.01.1993 schlossen sich zwei Initiativen in Hannover zu einer Gemeinschaft zusammen: das im ostdeutschen Teil vertretene BÜNDIS 90 und die im westdeutschen Teil etablierten GRÜNEN. Beide hatten große politische Schnittmengen. Ein Zusammenschluss war daher opportun. Schließlich stand ein Jahr später die Bundestagswahl an. Die Zweite nach der Wiedervereinigung Deutschlands. Bei der Wahl 1990 konnten beiden Parteien getrennt nicht viele Stimmen für sich gewinnen. Sie scheiterten an der Fünf-Prozent-Hürde. Gemeinsam schafften sie als Bündnis den Einzug in den Bundestag 1994. Mit der Vereinigung waren nicht alle einverstanden. Einer der großen Gegner war Matthias Paltzeck, damals Mitglied von Bündnis 90, heute SPD-Mann.

Die Veränderungen durch die Fusion hatte sich auf der Bundes- und Landesebene abgespielt. Lokal war das weit weg. „Wir haben nur einen holprigen Namen bekommen“, witzelt Erich Prinz, der seit den Anfängen der GRÜNEN in Coesfeld dabei ist. „Es rücken durch die Bezeichnung der Begriff Demokratie, Freiheit und Menschenrechte in den Vordergrund“, interpretiert Norbert Vogelpohl, Ortsverbandssprecher in Coesfeld. Im Kollektiv mit der Ökologie sind es die tragenden Werte der Partei von Beginn an gewesen. Schließlich sprossten DIE GRÜNEN aus der Friedens-, Antiatomkrafts- und Frauenbewegung. Aber die Gesellschaft assoziierte mit dem Parteinamen mehr den Umweltschutz.

Als sich vor 35 Jahren der Ortsverband der GRÜNEN formierte, kolorierte sich die Parteienlandschaft in der CDU-dominierten Stadt. Vor allem wollten die Gründungsmitglieder die Jugend für sich gewinnen. “Die 1968 haben in Coesfeld ja erst in den 1980er Jahren begonnen”, frotzelt Erich Prinz über die „verspätete rebellische” Generation in der Kreisstadt. Das Rezept ging auf. Seit 1984 ist die ökologische Stimme im Stadtrat vertreten – immer zwischen sechs bis zehn Prozent Wähleranteil.

Aber es bleiben Wermutstropfen. „Bis heute treten wir bei einigen Themen, besonders bei der Landwirtschaft, auf der Stelle“, resümiert Charlotte Ahrendt-Prinz die Arbeit in der Lokalpolitik. In der ländlich geprägten Region muss der Boden für Missstände erst aufbereitet werden. Dicke Bretter bohren, wie es so schön heißt. Als Beispiel nennt die Fraktionssprecherin das Aufzeigen der illegalen Nutzung von Grünrandstreifen an den Ackerrändern, die über Jahre hinweg umgebrochen und mit bewirtschaftet wurden. Das Feld beackert seit Jahren der Leiter des Baubetriebshofs der Stadt Coesfeld, Theo Reckert. Er setzt sich für die Rückholung der Randstreifen an den Wirtschaftswegen ein.

„Ökologische landwirtschaftliche Entwicklung – Flächenverbrauch – Massentierhaltung – Klimaschutz; das sind Ziele, für die wir uns lokal weiter einsetzen werden“, spricht überzeugt Erich Prinz. Stichwort Klimaschutz. Da ist schnell der öffentliche Personennahverkehr bzw. die Mobilität Gesprächsstoff am Tisch. Norbert Vogelpohl bilanziert: „Durchschnittlich 23 Stunden pro Tag steht das Auto.“ Die Alternative: Mobilität mit Elektro-Fahrrädern weiter fördern und Autos vor oder aus der Stadt halten. Erich Prinz sieht den Parkplatz am Konzert-Theater als Beispiel: „Ungenutzter Leerstand über den Tag hinweg. Mehr Parkraum braucht es nicht, sondern kreative Lösungen für die Anbindung zur Stadt.“ Den Grünen wird der lokalpolitische Stoff so schnell nicht ausgehen. Doch braucht es auch jungen Nachwuchs. Norbert Vogelpohl lockt: „Bei uns gibt es die Möglichkeit, die Zukunft mitzugestalten.“ Charlotte Ahrendt Prinz setzt nach: „Eine Alternative in der Parteienlandschaft gibt’s nicht zu uns, um sich für den Umweltschutz politisch zu engagieren.“

Eröffnung Japanische Glaskunst im Glasmuseum Lette

Coesfeld, 16.01.18 (hlm). Wenn Glas mit Absicht zerspringt, hat der japanische Künstler Yoshiaki Kojiro seine Finger mit im Spiel. Seine Spezialität ist es, Glasschaum in geometrische Formen zu geben und die endgültige Formgebung dem Brennofen zu überlassen. Aus der Ferne erinnert das kubistisch anmutende Kunstwerk, das gerade mit anderen Exponaten im Glasmuseum Lette zu bewundern ist, an einen Eiswürfel. Es zieht den Betrachter in den Bann. Die Risse auf der Oberfläche, die tief reichenden Einkerbungen lassen ein Gedankenspiel entstehen. Ist es ein Gletscher oder zerbrochenes Eis?

“Breaking Composition 6” von Yoshiaki Kojiro (Foto hlm)

Mit der ersten Ausstellung im neuen Jahr über die japanische Glaskunst öffnet die Kuratorin Dr. Ulrike Hoppe-Oehl einen Betrachtungsraum in die asiatische Kunstrichtung, die bisher im europäischen Raum im verborgenen geblieben ist. Doch gerade die junge japanische Kunstszene ist experimentierfreudig und lässt die traditionellen Werte in die Werke einfließen. 18 japanische Künstler, die ihre Lebensmittelpunkte teilweise auch in Europa haben, stellen ihre Kunstwerke bis zum 2.April 2018 im Glasmuseum aus.

Glasmuseum Alter Hof Herding
Letter Berg 38
48653 Coesfeld-Lette
Tel.: 024546 / 934241

Öffnungszeiten
Mittwoch und Samstag: 14 – 17 Uhr
Sonntag: 11 bis 17 Uhr

Einzelkarte: 2,00€
Kinder und Jugendliche frei

Aftershowparty zum Abschluss

Coesfeld, 16.01.18 (PM). Zum “Live Culture”-Event, dieses Mal organisiert von Brawl Concerts e.V., präsentierte sich die Begegnungsstätte Grenzenlos am vergangenen Freitag mit Platzmangel. Jung und Alt kämpften bei der achten Auflage dieser Veranstaltung um die Plätze, um den Klängen der Coesfelder Band “Motofunk” um Sängerin Stephanie Osterholt zu lauschen. So dauerte es nicht lang, bis die ersten Gäste zu den Funk- und Rockklängen der Band tanzten. Nachdem auch mehrere Besucher und Kulturakteure zu den Instrumenten griffen, um im Rahmen der Open Stage gemeinsam zu musizieren, fand der Abend gemeinsam mit Coesfeldern, Flüchtlingen und weiteren Gästen auf der Tanzfläche zur “Aftershowparty” seinen Abschluss. (Foto Jochen Müller)

Open Stage

Erste Open Stage in 2018 im vollbesetzten Atelier Blaues Tor

Coesfeld, 15.01.18 (dow). Christoph Albermann steht in der Zuschauerreihe vorne und beobachtet aufmerksam die Bühne. Der Coesfelder lebt als Auszubildender zurzeit in Hammeln. Heute Abend ist es für ihn das erste Mal. „Mein erster Live-Auftritt ist das nicht, aber der erste hier auf der Open Stage in Coesfeld“, grinst er. 10 Minuten Zeit hat er, wie alle andern Künstler auch an diesem Abend. Er nimmt seine Gitarre und covert extra für seine Mutter „Casimir pulaski day“ von Sufjan Stevens. Sie hat sich unter die rund 50 Gäste im voll besetzen Atelier Blaues Tor gemischt. Gerührt und mit Stolz applaudiert sie ihrem Sohn zu, als er von der Bühne geht. „Das ist hier ein kleiner überschaubarer Ort mit netten Leuten“, lobt Albermann die Location nach seinem Auftritt.

Auch für Jalé Bilekay ist an diesem Abend eine Premiere. „Gruppenkuscheln“ fällt ihr spontan ein, als sie zwischen den drei Coesfelder Jungs Dennis, Frank und Ludger von Hometown Connection ihren Platz auf der eng besetzen Bühne einnimmt. Dann greift Sie zum Mikrofon und singt ihr selbst geschriebenes Lied „Verflucht“ erstmals live. Reichlich Wow-Rufe gibt es dafür als Belohnung. Mitten im Publikum klatschen begeistert ein Vater mit seiner Frau und den beiden jungen Töchtern Beifall. „Es sind doch noch Ferien“, schmunzelt er über den abendlichen Familienausflug in die Welt Coesfelds Kleinkunstbühnen. „Das ist hier so schön unkompliziert“, kommentiert er den Abend. Eben einfach einfach. So wie der Auftritt von Moritz Hentz. Der Stammgast der Open Stage versprüht seine Leidenschaft für Gitarre und Gesang ohne viel Schnickschnack. Frei nach dem Zitat von Leonardo Da Vinci: “Einfachheit ist die schönste Vollendung.” Der 18-Jährige macht in diesem Jahr zwei Mal Abitur. Das Klassische am Pius Gymnasium im Sommer. Und vorher sein “Gitarrenabitur” mit seinen Freunden im Konzerttheater am 18.01.18.

Nicht nur Musik gibt es auf die Ohren bei der ersten Open Stage im neuen Jahr. Mit lockeren, amüsanten aber auch nachdenklichen Texten bereichern die Künstler der schreibenden Zunft Lisa Otto, Sebastian Driemel und Sibylle Nath, als Greta Arend, den Abend mit ihren Lesungen.

Die nächste Open Stage im Atelier Blaues Tor gibt es am 01.02.18, 19 Uhr. Fans der alternativen Bühnenszene brauchen nicht so lange warten. Bereits am 21.01.18, 15 bis 19 Uhr, gibt es reichlich Live-Erlebnisse auf der „Industrie Arts by Gossens“.

Eine Bilderstrecke von der ersten Open Stage in 2018 gibt es hier.

Vollmachen bitte ...

Stadtmarketing verkauft neue Coesfeld-Tasse

Coesfeld, 12.01.18 (PM). Egal ob Kaffee, Tee oder Kakao: In die neue Coesfeld-Tasse passt jedes Getränk. Udo Hoppe, Geschäftsführer des Stadtmarketing Vereins Coesfeld & Partner, wirbt: „Touristen und Coesfelder wünschten sich so ein unverwechselbares und alltagstaugliches Souvenir.“ Die weißen Becher sind beidseitig mit dem roten Coesfeld-Logo bedruckt und sind für die Spülmaschine geeignet.

Zum Preis von 4,50 Euro gibt es die Tasse ab sofort im Bürgerbüro im Rathaus, geöffnet montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 12 Uhr.

Nikolaus_AROB

“Die Rute war ja früher grün. Nicht aus vertrockneten Zweigen. Denn sie sollte beim Berühren Glück bringen und Wünsche erfüllen.” Da staunte die Nachbarschaft Am Roten Baum, als der Nikolaus bei seinem Besuch die Wahrheit über die Rute erzählte. Die war nicht zum Bestrafen von ungehörigen Kinder gedacht. Das war natürlich auch nicht bei den Kindern der Nachbarschaft nötig. Die waren alle artig und konnten sich vom Nikolaus und seinem Knecht Ruprecht die Tüte mit Leckereien abholen.

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23:26 gegen Tabellenzweiten Schwerte

Die weibliche B – Jugend der DJK Coesfeld musste sich in ihrem vorletzten Spiel der Oberliga Vorrunde der HSG Schwerte Westhoven in einem spannenden und phasenweise hochklassigen Spiel mit 23:26 (12:14) geschlagen geben. Nach den beiden Niederlagen gegen Dortmund und Gladbeck müssen die Coesfelderinnen ihr letztes Spiel gegen Braumbauer gewinnen gleichzeitig darauf hoffen, dass Greven das letzte Spiel verliert, um in der Oberliga zu verbleiben.

Die Voraussetzungen für das Spiel waren auf Coesfelder Seite nicht optimal: Neben der weiter verletzungsbedingt fehlenden Jule Boemer liefen etliche Spielerinnen erkältet oder mit Blessuren auf. Für beide Mannschaften stand viel auf dem Spiel und so entwickelte sich das erwartet enge Match, in dem sich beide Teams nichts schenkten. Über Spielminute 12 (4:6), den Halbzeitstand 12:14 und das 17:19 in der 33. Spielminute lagen die Mädchen aus Schwerte bis zu 36. Spielminute immer mit wenigen Toren in Führung. ohne sich jedoch gegen die fightenden Coesfelderinnen entscheidend absetzen zu können.

Auf die schnellen Gegenstöße sowie auf die dynamisch vorgetragene schnelle Mitte der Schwerterinnen mussten sich die Coesfelderinnen erst einstellen. Dieses gelang mit zunehmender Spielzeit immer besser und im Angriff konnten die DJK – Spielerinnen nach zum Teil sehenswerten Kombinationen zu Torerfolgen kommen. Allerdings leisteten sie sich zwischenzeitlich immer wieder einmal leichte technische Fehler oder agierten überhastet, was vom Gegner konsequent zu eigenen Torerfolgen genutzt wurde. Beim Spielstand von 17:19 stand dann das Spiel auf des Messers Schneide, denn die Coesfelderinnen sorgten mit einem Kraftakt und drei blitzsauber herausgespielten Toren für den zwischenzeitlichen 20:20 Ausgleich in der 39. Spielminute.

Die Mannschaft aus Schwerte erwies sich aber als nervenstark und nutze im Anschluss die sich bietenden Chancen, um sich vorentscheidend auf 21:25 abzusetzen. (44. Spielminute). Letztendlich musste die Coesfelder B –Jugend dann in eine 23:26 Niederlage einwilligen.

Das Trainergespann Walli Brand und Oliver Puthen zeigten sich dennoch nach dem Spiel nicht unzufrieden mit der Leistung ihrer Schützlinge. „Wir haben bisher in allen Spielen zeigen können, dass wir mit jeder Mannschaft unserer Vorrundengruppe auf Augenhöhe mithalten können. Heute können wir unserer Mannschaft keinen Vorwurf machen, denn alle Spielerinnen haben sich in den Dienst der Mannschaft gestellt und alles auf die Platte gebracht, was sie hatten.“ Mannschaft und Trainer hoffen nun auf den eigenen Sieg in Brambauer und auf die Schützenhilfe des VFL Gladbeck gegen Greven, um den Verbleib in der Oberliga doch noch zu realisieren. „Vielleicht haben wir am letzten Spieltag einmal das Quäntchen Glück, das uns bisher in der Vorrunde besonders in engen Spielen gefehlt hat.“