Fußball: Sparkassen-Cup : GW Nottuln gewinnt Turnier

Landesligist GW Nottuln hat den Sparkassen-Cup in Coesfeld gewonnen

Im Finale setzten sich die Grün-Weißen am Sonntagabend ungefährdet mit 5:0 (4:0) gegen den A-Ligisten SG Coesfeld 06 durch. Erst vor etwas über zwei Wochen hatte GWN im ersten Testspiel die SG nur knapp mit 1:0 bezwungen.

Ein Klassenunterschied war tatsächlich phasenweise zu sehen, wenn auch nicht so, wie es auf dem Papier zu erwarten gewesen wäre. Denn nicht der Bezirksligist SuS Stadtlohn II drückte dieser Partie den Stempel auf, sondern die SG Coesfeld 06. “Laufarbeit und Einsatzbereitschaft passten”, sah sich Patrick Steinberg gestern Abend nach dem verdienten 4:0-Sieg beim Sparkassen-Cup der DJK-VBRS bestätigt. Das war die Grundlage für den Erfolg.

Von Beginn an wirkte der A-Ligist bissiger und spielfreudiger gegen eine SuS-Reserve, die offenbar mit schweren Beinen zu kämpfen hatte. So hätte Marius Wiesmann sein Team nach Doppelpass mit Tim Croner schon in der achten Minute in Führung bringen können, aber er scheiterte aus zehn Metern am Torwart. Mayrick Kallus traf drei Minuten später nach Wiesmann-Flanke per Kopf nur das Außennetz. Kallus war dann auch an der Führung beteiligt: Seine Flanke flog bis an den zweiten Pfosten, wo Lukas Höseler zum 1:0 vollendete (35.).

Nach dem Seitenwechsel kam der große Auftritt der Leihgabe aus der zweiten Mannschaft: Nach einem Einwurf von Marius Wiesmann und einer Ablage von David Plesker landete der Ball bei Tim Croner, der die Kugel volley aus 20 Metern ins Netz nagelte (63.). Sieben Minuten später war erneut Croner zur Stelle, der den Ball nach einem feinen Spielzug über Chris Wedel, Lucas Jacobs und Marius Wiesmann zum 3:0 ins lange Eck lenkte. “Die Tore waren allesamt schön herausgespielt”, lobte der Trainer sein Personal, das direkt nach dem 2:0 eine Schrecksekunde überstehen musste: Torwart Marcel Wulfert vertändelte den Ball, aber der anschließende Treffer für die Stadtlohner fiel aus Abseitsposition. Wulfert machte in der 79. Minute seinen Patzer wieder gut, als er gegen Christian Grewe und Mustafa Kaya rettete.

Den Schlusspunkt setzte ein Neuzugang: Simon Lovermann legte den Ball in der 86. Minute in den Lauf von Chris Wedel, der zum 4:0 ins lange Eck traf “ vielleicht nicht ganz unhaltbar”. Patrick Steinberg war’s egal. “Das war wieder ein Schritt nach vorne”, zeigte er sich völlig zufrieden und richtete den besonderen Dank an die Spieler aus der Reserve: “Sie haben eine hervorragende Qualität.”

SuS Stadtlohn II – SG Coesfeld 06 0:4; Tore: 0:1 Lukas Höseler (35.), 0:2 und 0:3 Tim Croner (63., 70.), 0:4 Chris Wedel (86.).

Wetterfest müssen die Besucher beim 3. Berkelaktionstag schon sein, um dem Aprilwetter Paroli zu bieten. Ausgerechnet als -“ viel früher als erwartet “- die in Stadtlohn gestarteten Staffelläufer am Schlosspark eintreffen, empfängt sie ein prasselnder Schauer. Die Siegerduos, Ralf Gottheil und Robert Tausewald (Herren) und Sarah Kaute mit Christian Spangenberg (Mixed) heimsen nach fast exakt zweistündigem Lauf neben einer Urkunde einen Sandsteinpokal des Sponsors Sparkasse Westmünsterland ein. Einer der rund 25 Teilnehmer lief gar ein Drittel der rund 30 Kilometer in Holzschuhen.

Auch die etwa 60 Radler, die nach einem kurzen Stopp bald nach Billerbeck weiterfahren, trotzen den Regengüssen. Dann aber kommt die Sonne wieder hervor und schnell füllen sich die Bänke im Schlosspark und die Tischgarnituren auf dem Rasen, an denen nicht nur Kaffee und Kuchen vom Seniorennetzwerk), sondern auch Poffertjes schmecken – ein kulinarischer Gruß von den Berkelanrainern aus den Niederlanden.

Wahrend die Chöre aus den Berkelstädten und Live-Musiker sich auf der AZ-Bühne abwechseln, bittet Stadtführerin Anne Grütters in die Unterwelt. In insgesamt drei ausgebuchten Touren erkunden rund 90 Interessierte unter dem Motto “Berkel Down Under” den Flusslauf aus ungewöhnlicher Perspektive. Oberirdisch locken vor allem die Steine im Wasser so manchen Besucher zur Flussüberquerung und Übermütige holen sich nasse Füße.

Über 1000 Besucher, schätzt Larissa Bomkamp (Stadt Coesfeld), haben am Ende geberkelt und viele mitgesungen: “Ich will zurück ins Berkelland.”

Unbekannte Autoknacker treiben in der Stadt ihr Unwesen. Die Polizei verzeichnete insgesamt sechs Pkw-Aufbrüche. In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben die Täter vier Autos in der Innenstadt aufgebrochen. Laut Polizei waren die Pkw im Parkhaus am Krankenhaus, auf der Kapuzinerstrasse, auf dem Pendlerparkplatz am Bahnweg sowie am Basteiring abgestellt. Die Täter schlugen jeweils Seitenscheiben ein und stahlen nach bisherigen Erkenntnissen eine Sporttasche, Zigaretten und eine Packung Saft. Zwischen Freitag- und Sonntagabend schlugen Unbekannte auf dem Pendlerparkplatz am Bahnhof an einem Auto die Seitenscheibe an der Fahrertür ein und stahlen eine Tasche mit Sauna-Utensilien. In der Nacht zu Montag schlugen die Täter auf der Loburger Strasse die hintere Dreieckscheibe eines Wagens ein und stahlen vom Rücksitz ebenfalls eine Sporttasche mit Brille, Schmuck und Bekleidung. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 14-0 entgegen.

Die Filiale von hettlage fashion an der Letter Straße wird zum 31. Januar kommenden Jahres schließen. Das bestätigte gestern die Geschäftsführung des Unternehmens in Recklinghausen. „Wirtschaftliche Gründe“ führte ein Sprecher dafür an.

Seit mehr als 100 Jahren gelte das Traditionsunternehmen als gute Einkaufsadresse für Damen- und Herrenmode in der Region. „Es genügt jedoch nicht länger, ein vielfältiges und qualitatives Sortiment an Top-Marken zu präsentieren“, heißt es wörtlich. „Denn in den letzten Jahren konnten beide Häuser nicht mehr genügend Umsatz generieren, um rentabel zu arbeiten.“ Handel und Kundenverhalten hätten sich in den vergangenen zehn Jahren stark verändert. Zum einen werde Spezialisierung und das besondere Einkaufserlebnis heute mehr honoriert als die Vielfalt nach dem Motto „alles unter einem Dach“. Zum anderen sei der Kunde in Zeiten des florierenden Online-Handels nicht mehr gewillt, gegebenenfalls mehrere Tage auf seine Ware zu warten, wenn er sie morgen schon vor die Haustür geliefert bekommen könne.

hettlage fashion sei bestrebt, für die rund 70 Mitarbeiter (30 davon in Coesfeld) eine „vernünftige Lösung“ zu finden, heißt es. Ihre „Professionalität, Leidenschaft und Serviceorientierung“ hätten nicht ausgereicht, um den Trend zu stoppen. Der vorübergehende Leerstand solle „optisch ansprechend gestaltet werden“.

Vor 50 Wochen steckten Vertreter der Verwaltung den Spaten im Schlosspark in die Erde, als symbolisches Zeichen für den Beginn der umfassenden Umgestaltung.

Unzählige Gäste, sogar aus den Niederlanden, sind gekommen, schließlich ist das Berkel-Projekt Bestandteil der Regionale 2016. Dem Regen trotzen sie einfach mit bunten Regenschirmen. Bei einem Rundgang präsentierte Moderatorin Silke Florijn die vielfältigen Möglichkeiten und Facetten des Parks. Die ältere Generation erinnert sich noch an den mauerumgebenden Nonnenpark des Liebfrauenklosters. In seiner neuen Gestalt bietet er Erholung, Entspannung, Spiele und Sport. Und er ist zu einem Ort des Gedenkens geworden. Denn mit der Stele wird an Coesfelds jüdischen Mitbürger erinnert, die während der nationalsozialistischen Zeit nach Riga deportiert wurden.

Eröffnet wurde auch das Angebot „Sport im Park“. Jeden Tag gibt es für alle Interessierten Angebote mit Trainer zum Mitmachen, Beginn um 18.30 Uhr. Einfach vorbeikommen und mitsporteln.

Bei den Tänzerinnen fuhren alte Hasen und junge Küken in diesem Jahr zum ersten Mal gemeinsam zum Turnfest.

Die älteren Tänzerinnen wollten sich allerdings in diesem Jahr eher auf Workshops konzentrieren und nahmen nur an einem Wettkampf teil, dem DTB Fun Dance Cup.

Die Black Juwels zeigten ihre energiegeladene Choreografie zu „Scared of me“ und begeisterten dazu den extrem gefüllten Sommergarten mit ihrem Tanz.

Später durften sie dann noch einmal bei schönstem Wetter auf einer riesigen Bühne, den Tanz vor tausenden Zuschauern präsentieren.

Die sechs Juwelen hatten unheimlich viel Spaß und freuten sich über ihren gelungenen Tanz und ihre gute Platzierung (Platz neun von 41). Noch schöner war aber das Lob von Jury-Mitglied und Europameister Philipp Boy.

Die Bailandos starteten ihre Turnfest-Premiere gleich besonders. Sie hatten sich als eine der zwölf besten deutschen Showgruppen für die Tuju-Show qualifiziert. Eine Tuju-Show ist emotional, spannend, großartig, luftig und unvergesslich.

Unter dem Motto: „Mal eben meine Welt retten“ präsentierten ausgewählte Gruppen der Deutschen Turnerjugend die Tuju-Show auf dem Berliner Messegelände

Die beiden Turnerinnen aus Coesfeld, Andrea Wiesner und Nicola Kemmerling, hatten wieder den Termin für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften im Turnen und in der Leichtathletik rot auf dem Kalender eingekreist.

Da der Wettkampf erst am fünften Tag des Turnfestes stattfand, hatten die Coesfelderinnen zuvor vier Tage Turnfest mit zahlreichen Aktionen und vier Nächte mit wenig Schlaf in schulischen Quartieren hinter sich.

Besondere Bedingungen, die aber für alle Teilnehmerinnen gleich waren und auch den Reiz eines Turnfestes ausmachen.

42 Mehrkämpferinnen aus 16 Bundesländern hatten sich auf die Reise nach Berlin gemacht. Gestartet wurde in der Altersklasse der 20- bis 30-Jährigen.

Nicola Kemmerling und Andrea Wiesner hatten sich bereits im vergangenen Jahr für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Andrea Wiesner für die SG Coesfeld 06 und Nicola Kemmerling für ihren Studiensportverein PSV Chemnitz.

Der Wettkampftag startete mit den turnerischen Disziplinen Boden, Stufenbarren, Sprung und Schwebebalken. Andrea Wiesner konnte ihre Leistungen stabil abrufen und musste keine wesentliche Punktverluste hinnehmen. 45,70 Pkt. waren ihre Basis für die kommenden leichtathletischen Disziplinen.

Auch für Nicola Kemmerling lief es sehr gut. Lediglich am Schwebebalken, ihrem persönlichen Zittergerät, büßte sie leider wichtige Punkte ein. Mit 50,20 Pkt. ging sie in den leichtathletischen Teil.

In den Disziplinen Sprint, Weitsprung, Kugelstoßen und Schleuderball mussten sie noch am gleichen Tag ihr Können beweisen.

Das leichtathletische Training der vergangenen Wochen machte sich nun bezahlt und führte sie mit guter Kondition durch den Wettkampf. Mit einigen persönlichen Bestleistungen sammelten sie wertvolle Punkte.

Am Ende des anstrengenden Tages fiel die Bilanz für die beiden Coesfelderinnen positiv aus. Nicola Kemmerling erreichte mit Platz sechs wieder ein Top Ten-Ergebnis, und Andrea Wiesner belegte mit Platz 18 eine Platzierung in der ersten Teilnehmerhälfte. Damit haben beide die guten Leistungen der Vorjahre bestätigt und wieder einmal bewiesen, dass sie sich deutschlandweit etabliert haben.

Die Feuerwehr war gestern Mittag im Einsatz, um einen Brand im Keller eines Friseursalons an der Kupferstraße zu löschen. Verletzte waren zum Glück nicht zu beklagen. Die Rauchschwaden stiegen aus dem Salon, der direkt gegenüber der VR-Bank-Geschäftsstelle liegt. Die Kupferstraße war während des Einsatzes voll gesperrt. Wie Feuerwehrsprecher Richard Schulze-Holthausen mitteilte, ist vermutlich ein in Brand geratener Trockner im Keller die Ursache. Zwei Löschzüge mit rund 40 Mann waren im Einsatz und hatten das Feuer schnell gelöscht und die Räume wieder gelüftet.

Matthias Wessendorf mit seiner Königin Claudia Vollmer und den Ehrendamen Anika Schürmann und Johanna Wessendorf.