Stadt plant Fahrradstraße durch Wohngebiete

Coesfeld, 15.05.19 (PM). Eine Fahrradstraße ist prinzipiell eine gute Idee, die auch von den Coesfelder Nachbarschaften Meinertstraße-Eschstraße und Am Roten Baum unterstützt wird. Es dient der Steigerung der Attraktivität der Stadt und erhöht die Sicherheit der Radfahrer. Genau eine solche Straße will die Stadt Coesfeld zur Verbesserung der Mobilität vom Süden aus in Richtung Innenstadt einrichten. Sie soll parallel zur Dülmener Straße größtenteils durch Wohngebiete führen und bis nahe am Stadtzentrum reichen. Auf dieser Strecke hätten die Radfahrer Vorrang. Querungshilfen verbessern die Überquerung an den Kreuzungen Druffelsweg und Grimpingstraße. Die Höchstgeschwindigkeit wird auf 30 km/h festgesetzt. Genau das sehen die beiden Nachbarschaften für ihr Wohnquartier mit großen Bedenken. Denn Am Roten Baum, Eschstraße und Meinertstraße sind verkehrsberuhigte Bereiche, in denen Schritttempo gilt. 1987 investierte die Stadt gemeinsam mit den Anwohnern in die Aufwertung dieses Wohnquartiers und schuf damit einen Leuchtturm für familienfreundliches Wohnen in Stadtnähe. Die Spielstraßen sind bis heute die Kommunikationsräume in den sich das vielfältige Nachbarschaftsleben abspielt. „Das Spielen auf der Straße wird dann für unsere rund 50 Kinder in den Nachbarschaften nicht mehr möglich sein“, argumentiert der Vorsitzende der Nachbarschaft Meinertstraße-Eschstraße, Michael Roters. Dem fügt Kathrin Gerdes, zweite Vorsitzende der Nachbarschaft Am Roten Baum, hinzu: „Nach der Verordnung für Fahrradstraßen müssen die Fußgänger Gehwege nutzen.“ Die seien zwar durch rote Pflastersteine optisch gekennzeichnet, aber teilweise zu schmal, um mit Kinderwagen problemlos durchzukommen – geschweige denn für Menschen, die auf Gehhilfen angewiesen sind. „Da sind Kratzer an parkenden Autos vorprogrammiert“, meint David Kuntjoro von der Nachbarschaft Am Roten Baum. Seit über 30 Jahre gibt es einen respektvollen und umsichtigen Umgang mit Radfahrern in den verkehrsberuhigten Bereichen. Warum eine Fahrradstraße die Qualität verbessern soll, ist den Anwohnern nicht plausibel. „Das verschlechtert eher die Situation, da Autofahrer, die bisher nur Schritt fahren durften, nun mit 30 durch die Straße donnern dürfen und den Weg als Abkürzung nutzen“, befürchtet Petra Levermann vom Am Roten Baum. Am heutigen Mittwoch ist um 18 Uhr die Bürgeranhörung der Stadt Coesfeld im Rathaus. Die Nachbarschaften werden dann ihre Positionen vorbringen.

Planfeststellungsbeschluss zu Gewässerentwicklung und Hochwasserschutz der Berkel

Münster/Coesfeld, 19.02.19 (PM/hlm). Während des Regionale-2016-Prozesses entwickelte die Stadtverwaltung mit Bürgerbeteiligung und Wasserexperten die Umgestaltung der Berkel. Es brauchte den Spagat zwischen städtebaulichen und ökologischen Anforderungen unter Berücksichtigung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie und neuen Hochwasserschutzrichtlinien. Der umsetzbare Kompromiss gliedert sich in die Projektnamen NaturBerkel und UrbaneBerkel. Ein Teil der Baumaßnahmen sind im vollen Gang, Teilbereiche gar abgeschlossen. Andere Maßnahmen sind noch immer auf dem Papier, mit zeitlichen Zielvorgaben. Bis zum 4. März 2019 hat nun die Bezirksregierung Münster den Planfeststellungsbeschluss zur Gewässerentwicklung und Hochwasserschutz im Stadtgebiet von Coesfeld, Berkel mit Hochwasserrückhaltebecken (HRB) Fürstenwiesen, öffentlich ausgelegt.

Mit den Baumaßnahmen soll die Renaturierung der Berkel mit einem Potential zur Entwicklung einer natürlichen Auenlandschaft sowie der Verbesserung des Hochwasserschutzes in Coesfeld weiter fortschreiten.

Der Planfeststellungsbeschluss zu dem Antrag liegt seit dem 18. Februar und bis einschließlich zum 4. März beim Abwasserwerk der Stadt Coesfeld, Dülmener Straße 80, 48563 Coesfeld, öffentlich aus und kann dort eingesehen werden. Der Beschluss kann montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12.30 Uhr eingesehen werden.

Der Beschluss ist im Auslegungszeitraum auch hier im Internet einsehbar.

Parkgebühren mit dem Mobiltelefon zahlen

Coesfeld, 18.02.19 (hlm). Einfach geht es – ohne die Suche nach dem nötigen Kleingeld: das Parken um die Innenstadt von Coesfeld. An den öffentlichen Parkplätzen Kuchenstraße, Hohe Lucht, Walkenbrückenstraße, Pfauengasse, Kellerstraße, Ritterstraße, Mittelstraße und Schützenring/Ecke Münsterstraße-Daruper Straße lässt sich die Parkgebühr mit dem Mobiltelefon bezahlen. Notwenig ist dazu das Herunterladen einer App auf das Smartphone. Die Anbieter sind:
EasyPark, Park Now, Park And Joy, Yellowbrick und moBiLET. Das Prinzip hat keine hohen Hürden und ist leicht verständlich. Nach der Einrichtung eines Benutzerkontos kann der verwendete Parkplatz unter Angabe der Zonennummer, die an den Parkautomaten zu finden sind, und des Kfz-Kennzeichens gebucht werden. Das Beenden der Parkdauer wird per App bestätigt. Es fallen die gewöhnlichen Parkgebühren zuzüglich von anbieterabhängiger Gebühr. Diese Transaktionskosten unterscheiden sich  bei den Anbieter:

Anbieter …….  Transaktionsgebühr ….. Anmeldung
EasyPark …….. nicht bekannt…………… per App oder Telefon (0221 2601888)
Park Now ……. 0,25 € pro Vorgang…… per App Kundenkonto o. Zahlung über Mobilfunkanbieter
Park And Joy . 0,19 € pro Vorgang…… per App Kundenkonto o. Zahlung über Mobilfunkanbieter
Yellowbrick …. 0,25 € pro Vorgang……per App Kundenkonto
moBiLET …….. 0,10 € pro Vorgang….. per App oder Telefon (0221 2601888), Zahlung über Guthabenkonto.

 

Bezirksregierung übergibt Zuwendungsbescheid

Münster/Coesfeld, 06.02.19 (PM). Einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 5,3 Millionen Euro hat Regierungspräsidentin Dorothee Feller heute in der Bezirksregierung dem Coesfelder Bürgermeister, Heinz Öhmann, übergeben. Damit hat die Bezirksregierung Münster das Projekt NaturBERKEL, das im Rahmen der Regionalen 2016 entwickelt wurde, in Coesfeld mit insgesamt 6,6 Millionen Euro gefördert.

Das Projekt „NaturBERKEL“ besteht aus der Berkel oberhalb der Innenstadt, der Fegetasche und der Berkel-Umflut. Dabei stehen die Ökologie und damit die Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie und der Hochwasserschutz, im Vordergrund. Durch verschiedene wasserbauliche Maßnahmen wird die Gewässerdurchgängigkeit im Stadtgebiet hergestellt und die ökologische Situation der Gewässer verbessert. Gleichzeitig wird der Hochwasserschutz für die Stadt Coesfeld an neue Erkenntnisse angepasst und sichergestellt.

In einem ersten Bauabschnitt, den die Bezirksregierung Münster bereits mit 1,3 Millionen Euro gefördert hat, werden derzeit im Wesentlichen die innerstädtischen Gewässer Fegetasche und Umflut ökologisch umgestaltet und die Durchgängigkeit dieser Gewässer geschaffen.

Der jetzt geförderte zweite Bauabschnitt, die Umgestaltung des Hochwasserrückhaltebeckens Fürstenwiesen, kann als interdisziplinäres Projekt verstanden werden, mit dem der Hochwasserschutz nachhaltig gesichert wird und dies mit einer attraktiven Gestaltung des Hochwasserrückhaltebeckens und einer langfristigen ökologischen Aufwertung der Berkel und ihrer Zuflüsse verbunden wird. Die Gewässer werden dabei erlebbar und naturnah umgestaltet.

Der Fördersatz beträgt 80 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten von insgesamt 8,2 Millionen Euro.

Stadt lädt zur Bürgerversammlung ein

Coesfeld, 30.01.19 (PM). Die Stadt lädt zu einer Bürgerversammlung am Dienstag (12.02.) um 18 Uhr im ehemaligen Stadtschloss (2. OG), Bernhard-von-Galen-Straße 10, ein. Dabei geht es um die Aktualisierung der Gestaltungssatzung für die Coesfelder Innenstadt.

Die bisherige Gestaltungssatzung stammt aus dem Jahr 2006. Sie wird zurzeit aktualisiert, denn veränderte Rahmenbedingungen und erkannte Lücken erfordern eine Überarbeitung und Fortschreibung der bestehenden Gestaltungsvorgaben.

Ziel der Gestaltungssatzung ist es, das charakteristische Stadtbild der Innenstadt zu erhalten und sicherzustellen, dass sich Um- und Neubauten in das städtebauliche Umfeld einfügen. Die Gestaltungssatzung trifft u.a. Regelungen zur Gestaltung der Dächer, der Dachaufbauten, der Fassaden und Werbeanlagen.

Nähere Informationen zur aktuellen Gestaltungssatzung findest sich auf dieser Webseite der Stadt.

Bürgerinfo zum Bebauungsplan „Meddingheide II“

Coesfeld, 30.01.19 (PM). Die Stadtverwaltung informiert im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung am Montag (11.02.) über den Bebauungsplan Nr. 138 „Wohngebiet Meddingheide II“. Zu der Veranstaltung, die um 18.30 Uhr im Foyer der Kardinal-von-Galen-Schule (Am Haus Lette 5) beginnt, sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen.

Der Rat der Stadt Coesfeld hat am 08.11.2018 den Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplanes gefasst. Mit dem geplanten Baugebiet soll für den südlichen Ortsrand von Lette eine geordnete und nachhaltige städtebauliche Entwicklung sichergestellt werden. Aufgrund der bisher unbebauten Flächen zwischen dem Wohngebiet „Meddingheide I“ im Südwesten und dem Wohngebiet „Großer Esch“ im Nordosten bietet sich die bauliche Schließung dieses Bereiches, zwischen der Coesfelder Straße und dem Peilsweg, an. Weitere Informationen bietet die Stadt hier auf der Webseite an.

KiTa, Kalki, Bahnhof und weitere Punkte auf der Agenda

Coesfeld, 17.12.18 (PM/hlm). Die letzte öffentliche Sitzung des Jahres ist im Großen Sitzungssaal des Kreishauses I an der Friedrich-Ebert-Straße. Ein ungewöhnlicher Ort für die Mitglieder des Coesfelder Stadtrates. Denn die Bauarbeiten im Sitzungssaal des Coesfelder Rathauses sind noch nicht abgeschlossen.

Die Sitzung beginnt mit dem nicht öffentlichen Teil um 16.30 Uhr. Ab ca. 17.00 Uhr haben die Zuhörer bei der Einwohnerfragestunde die Möglichkeit Angelegenheiten vorzubringen. Insgesamt im Anschluss 32 Punkte zur Abstimmung und Beratung auf dem Programm. Darunter der Bebauungsplan für die Integrative KiTa am Gerlever Weg. Mit dem Beschluss kann im nächsten Schritt die Öffentlichkeit beteiligt werden.

Auf der Tagesordnung steht ebenfalls der Neubau des Coesfelder Bahnhof, nachdem die Planer den ersten Entwurf überarbeiten haben.

Auch berät der Stadtrat über die zukünftige Entwicklung des Grundstücks, auf dem das Kalksandsteinwerk am Kalki steht. Um dort ein Solarkraftwerk zu errichten, ist die Änderung des Bebauungsplanes notwendig. Der Baggersee bleibt von den geplanten Baumaßnahmen unberührt.

Die Sitzungsunterlagen sind auf der Webseite der Stadt Coesfeld hinterlegt und können hier abgerufen werden.

Den Bahnhofscharakter bewahren

Coesfeld, 14.12.18 (PM). „Der Coesfelder Bahnhof ist Eigentum der DB AG und wie sie mit dem öffentlichen Eigentum umgeht, sieht man am Bahnhofsgebäude selbst und an dem neuen Tunnel“, so beginnt Vorsitzender Hermann-Josef Vogt die Diskussion in der SPD um den Bahnhof. Jahrelang herrschte Stillstand. Im Jahr 2014 kommt es zum Investoren- und Architektenwettbewerb um das Bahnhofsgebäude. Dabei wurde Abriss und Neubau, Erhaltung von Teilbereichen und Anbauten konzeptionell zugelassen. Zugleich wurden Ansprüche und Erwartungen an das Gebäude formuliert: eine Radstation mit Reparaturservice, Bahnhofspaten, offenes Gebäude für die Betriebszeiten, Warteraum, Toilettenanlagen, Fahrkartenverkauf und –beratung etc. Ebenso wurden auf architektonische Kreativität und Gestaltung wert gelegt.
„Seitens der SPD erfüllte der erste Preisträger all diese Erwartungen und Hoffnungen,“ so Ratsmitglied Thomas Stallmeyer. „Leider konnte sich dieses Projekt durch veränderte Rahmenbedingungen bei dem möglichen Betreiber nicht mehr verwirklichen lassen,“ erläutert Vogt. Im Wettbewerbsverfahren wurde nun auf den Zweitplatzierten zugegangen. Stallmeyer erklärt: „Über dessen Entwürfe und Konzepte werden wir in der Politik zusammen mit dem Gestaltungsbeirat und der Öffentlichkeit in den nächsten Wochen weiter diskutieren.” Erst dann sei deutlich, welche Entwicklung der Bahnhof nehmen könne.
Die Verantwortung für den Zustand des Bahnhofes sehen die Sozialdemokraten bei der Deutschen Bahn AG. “Die Stadt Coesfeld wird hoffentlich mit einem Investor den Bahnhofscharakter bewahren”, hofft die SPD in der Pressemitteilung. Sie ist sich im Klaren darüber, dass sich der Bahnhof zu einem Haltepunkt Coesfeld entwickeln kann. Dennoch wird sich die SPD für ein Gebäude mit Leben einsetzen, das von vielen Bahnfahrern gern genutzt wird.

Baustelle wandert Richtung Letter Straße

Coesfeld, 13.12.18 (PM). Die Kanalsanierung an der Hinterstraße macht weiter Fortschritte. Wurde bisher hauptsächlich im Übergang zur Kupferstraße gearbeitet, wandert die Baustelle jetzt täglich ein paar Meter weiter Richtung Letter Straße. Dort werden die Kanäle je nach Witterung ab etwa Februar nächsten Jahres erneuert: Von der Ecke Hinterstraße/Letter Straße (Modehaus Heckmann) bis zur Einmündung Pfauengasse (Kochlöffel). Die Mischwasserkanäle in der Hinterstraße und der Letter Straße stammen teilweise noch aus den 1930er bzw. 1950er Jahren. Sie werden jetzt an die aktuellen Gegebenheiten angepasst. Denn seither wurden nicht nur immer mehr angrenzenden Flächen versiegelt, auch die Intensität und Häufigkeit von starken Regenfällen hat deutlich zugenommen. In beiden Straßen tauscht das Bauunternehmen die alten Steinzeugrohre gegen neu Betonrohre mit größerem Durchmesser aus. „Wenn das Wetter hält und durcharbeiten werden kann, werden wir bis Ende Februar mit den Kanälen in der Hinterstraße fertig sein“, erklärt Patrick Voelker. Bis dahin bleibt die Verkehrsregelung bestehen: Die Hinterstraße und der Parkplatz Pfauengasse können derzeit über die Pfauengasse und weiter über die Davidstraße verlassen werden. Der Jakobiring ist von der Letter Straße aus in beiden Richtungen befahrbar; die Einbahnstraßenregelung ist so lange aufgehoben. Im neuen Jahr wird zunächst die Kreuzung mit der Pfauengasse voll gesperrt. Ab diesem Zeitpunkt kann der Parkplatz Pfauengasse nur noch über die Kupferstraße erreicht werden. Sobald die Fahrbahn in der Hinterstraße zwischen Pfauengasse und Jakobiring provisorisch wiederhergestellt ist, wird hier und im Jakobiring die Einbahnstraßenregelung wieder in Kraft gesetzt, so wie vor Beginn der Baumaßnahme. Der Parkplatz Pfauengasse kann dann wieder über diese Route verlassen werden. Die Kanalbaustelle an der Hinterstraße wandert dann in den Bereich zwischen Letter und Abzweig Pfauengasse. Patrick Voelker: „Das Abwasserwerk und die Baufirma versuchen, dass die Grundstücke weiterhin erreichbar bleiben, soweit das aus Sicherheitsgründen vertretbar ist. Wir bitten die Anlieger aber um Verständnis: Bei der Durchführung einer Kanalbaumaßnahme lassen sich Behinderungen für die Anwohner leider nicht vermeiden.“

Informative Abschlussveranstaltung mit Preisverleihung

Coesfeld, 19.11.18 (PM). Große Augen und strahlende Gesichter gab es Mittwochabend bei den Schülerinnen und Schülern, die am Logo-Wettbewerb zum Klimaschutzkonzept der Stadt Coesfeld teilgenommen hatten und nun ausgezeichnet wurden: Gewonnen hat der Entwurf von Adrian Mulji. Sein Logo ist nun das Erkennungszeichen für das neu erarbeitete Integrierte Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzept der Stadt Coesfeld.
Beides – Konzept und Logo – wurden jetzt im Rahmen einer informativen und lebendigen Abschlussveranstaltung der Öffentlichkeit präsentiert. Etwa 60 Besucher waren dazu ins Pädagogische Zentrum gekommen. Sie erlebten zunächst einen informativen Vortrag zum Thema „Nachhaltige Mobilität“, gehalten von Prof. Prof. h.c. Dr.-Ing. Martin Robert Lühder von der FH Münster. Jenny Kamp von der Firma energielenker aus Greven informierte über die in mehreren Workshops erarbeiteten Klimaziele der Stadt Coesfeld und die im Konzept ausgearbeiteten Maßnahmen.
Guido Wallraven, Klimamanager in Saerbeck, stellte vor, wie dort das Konzept mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger umgesetzt wurde. Er erläuterte, dass Saerbeck damit weltweit Beachtung gefunden hat. Aus dem Konzept hätten sich sogar internationale Kooperationen ergeben. Dadurch wurde sehr anschaulich gezeigt, welche Möglichkeiten und Chancen sich in der Umsetzungsphase des Konzeptes für die Kommune ergeben können.
Das Coesfelder Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzept ist hinterlegt auf der Website www.coesfeld.de. Ansprechpartner im Rathaus ist Wolfgang Zeisberg, Tel. (02541) 939-1250 im Fachbereich Bauen und Umwelt.