Interessante Orte

Anna-Katharina-Emmerick-Haus

Das Geburtshaus der Mystikerin Anna-Katharina Emmerick (1774 – 1824) liegt in Flamschen. Emmerick trug die Stigmen der Wundmale Christi und wurde 2004 in Rom selig gesprochen. Besichtigung nach Voranmeldung bei Familie Steens, Tel. 02541-846880 oder 0176-43000836.

Geburtshaus-Emmerick

Antonius-Kapellchen

Das Antonius-Kapellchen befindet sich an der Ecke Neustraße/Pumpengasse. Nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde die Kapelle in der Nähe des ehemaligen Standorts neu aufgebaut und wird heute von einer Nachbarschaft als Gedenkstätte gepflegt.

Architekturensemble Ernsting’s Family Lette

Entworfen von den Architekten Santiago Calatrava, David Chipperfield, Fabio Reinhart, Bruno Reichlin und Johannes Schilling beeindrucken Verwaltungsgebäude und Vertriebscenter von Ernsting’s Familiy inmitten einer von Landschaftsarchitekt Peter Wirtz konzipierten Gartenlandschaft mit architektonischer Einzigartigkeit.

Ernsting-Family

Bischhofsmuehle

Bischofsmühle (Mühlenmuseum)

Die gut erhaltene Bischofsmühle am Honigbach südöstlich der Coesfelder Innenstadt zählt zu den ältesten Wassermühlen des Westmünsterlandes und beheimatet seit 2004 ein Museum. Öffnungszeiten nach Vereinbarung. Kontakt Heinz Seesing, Tel. 02541-88468, heinz@seesing.de oder Georg Veit, Tel. 02541-85464, veit.coesfeld@freenet.de

Ehemalige Synagoge

Die ehemalige Synagoge zeugt von der seit dem Mittalelter in Coesfeld ansässigen jüdischen Gemeinde. Seit 2013 im Besitz der Stadt dient das Gebäude heute als Veranstaltungsstätte und Ort des Gedenkens an die Verfolgung der jüdischen Coesfelder.

Ehemaliges Stadtschloss

Das Schloss wurde 1664 als Jesuitenkolleg erbaut, ab 1803 vom Wild- und Rheingraf, dem späteren Fürsten zu Salm-Horstmar  als Schlossgebäude genutzt. Nach dem Krieg diente das Gebäude als Provinzialhaus und Kloster des Ordens der Schwestern unserer Lieben Frau. 1977 erwarb die Stadt das Gebäude und den angrenzenden Park. In der ehemaligen Klosterkapelle werden heute Trauungen durchgeführt.

Jagdschlösschen

Das ehemalige Jagdschloss gehörte zum Kloster Varlar, diente bis 1963 als Forsthaus und wird heute als Wohnhaus genutzt. Sirksfeld

Jüdischer Friedhof

Der Friedhof wurde ab 1896 für Bestattungen genutzt, die letzte Beisetzung fand 1995 statt. Auf dem Friedhofsgelände sind 47 Grabsteine erhalten. Eine Gedenkstele erinnert an die Verfolgung und Ermordung von jüdischen Coesfeldern unter der nationalsozialistischen Terrorherrschaft.

Kirchen

St. Lamberti-Kirche: Die ehemalige romanische Kirche hat im Laufe der Zeit mehrere Umbauten erfahren. Im Innern der gotischen Hallenkirche befindet sich hinter dem Hochaltar das Coesfelder Gabelkreuz aus dem 14. Jahrhundert, das eine Reliquie des heiligen Kreuzes beherbergt. Ein besonderes Schmuckstück ist der barocke Turm, der durch Gottfried Laurenz Pictorius (1686-1703) erbaut wurde und Einflüsse des holländischen Klassizismus zeigt.

Lamberti-Kirche

St. Jakobi-Kirche: Die ursprünglich bischöfliche Kapelle, die 1195 dem Kloster Varlar übrtragen worden war, wurde noch vor 1258 Pfarrkirche. 1945 durch Bomben völlig zerstört wurde der ziegelbau im neuromanischen Stil neu errichtet. Die Jakobikirche ist heute eine Station des historischen Jakobspilgerweges.

St.-Jakobi

Evangelische Kirche: Im Jahr 1673 legte Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen den Grundstein für die von Laienbruder Anton Hülse gebaute Jesuitenkirche St. Ignatius. Knapp zehn Jahre nach Kriegsende gelang der Wiederaufbau der Kirche, die sich seit 1969 im Besitz der evangelischen Kirchengemeinde befindet.

Evangelische-Kirche

Kreishaus

Das historische Kreishaus ist 1925/27 gebaut worden. Die neubarocke, zweigeschossige Dreiflügelanlage aus Backstein steht in der Tradition der Münsterländischen Schlossbaukunst. Heute ist hier ein Teil der Kreisverwaltung untergebracht.

Kriegerehrenmal

Das Denkmal wurde 1928 von dem in Coesfeld geborenen Prof. Joseph Enseling geschaffen und befindet sich auf dem ehemaligen Friedhof der Pfarrgemeinde St. Jakobi. Es erinnert an die Opfer des 1. Weltkriegs. Der Künstler Prof. Jörg Heydemann erweiterte 1992 die Anlage mit einem Denkmal.

Große Kapelle

Kreuzweg, Kleine und Große Kapelle

Der Große Kreuzweg wurde 1659 angelegt und von Fürstbischofs Christoph Bernhard von Galen gestiftet. Ausgangspunkt und Ziel ist die Lambertikirche. Von hier führt ein zehn Kilometer langer Weg zu den architektonischen Kleinoden Kleine und Große Kapelle, die beide 1659 durch Bernhard Spoede errichtet wurden.

Kunstverein Münsterland

Der Kunstverein wird als Teil der Ernsting Stiftung seit seiner Gründung 1998 von bürgerschaftlichem Engagement getragen. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kunst für jeden erlebbar zu machen, zeitgenössische Künstler zu fördern, Möglichkeiten der Begegnung mit der Gegenwartskunst zu schaffen und Kunst zu vermitteln. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 14 – 18 Uhr, Samstag, 10 – 13 Uhr und Sonntag 11 – 17 Uhr. Jakobiwall 1, www.kunstverein-muensterland.de

Kunstverein

Windmuehle-Lette

Letter Windmühle

Das Wahrzeichen des Ortes Lette wurde 1813 erbaut und kam 1891 in den Besitz der langjährigen Pächterfamilie Rütter. Besichtigung nach Vereinbarung, Tel. 02546-234 oder 02542-877312.

Loburg

Der herrschaftliche Adelssitz liegt von Gräften umgeben in der Bauernschaft Sirksfeld und wird derzeit von Franz Prinz zu Salm-Salm und Sophia Prinzessin zu Salm-Salm und ihren drei Kindern bewohnt. Die Wurzeln von Haus Loburg sollen bis in die Zeit Karls des Großen (747 – 814 n.Chr. zurückreichen. Eine Besichtigung ist nur von außen möglich

Haus-Loburg

Marktplatz

Der Marktbrunnen der als Kunstwerk mit dem Namen „Konferenz der Elemente“ von Prof. Jürgen Goertz Ende der 80er-Jahre geschaffen wurde, lässt vielfältige Interpretationen zu. So kann das Werk als Aufruf verstanden werden, sensibler mit der Umwelt umzugehen.

Marktplatz-Coesfeld

Blick auf Coesfeld,  Marktplatz mit Marktkreuz

Blick auf Coesfeld, Marktplatz mit Marktkreuz

Marktkreuz

Eines der ältesten Rechtssymbole ist das nachgebildete Marktkreuz vor dem Rathaus. Seit 1947, dem 750-jährigen Stadtjubiläum, findet die Vereidigung des Stadtrates wie in der frühen Neuzeit wieder vor dem Kreuz statt.

Museen:

Eisenbahnfreunde-Verein „Alter Bahnhof Lette (Kreis Coesfeld)“ e.V., Bahnhofsallee 47, Coesfeld-Lette, Öffnungszeiten: jeden ersten Sonntag im Monat 15 bis 18 Uhr, Sonderführungen: Wilhelm Farwick, Tel.: 02541-6986

Glasmuseum Alter Hof Herding, Letter Berg 38, Coesfeld-Lette, Tel.: 02546-930511 / Glasdepot, Letter Berg 41, Coesfeld-Lette, Tel.. 02546-934241, Öffnungszeiten: mittwochs von 14 bis 17 Uhr, sonntags ab 11 Uhr

Heimatmuseum Lette, Bahnhofsallee 10, Coesfeld-Lette, Tel.: 02546-234, Öffnungszeiten: jeden ersten Sonntag im Monat von 15 bis 17 Uhr

Puppen- und Spielzeugmuseum, Walkenbrückenstr. 25, Coesfeld, Öffnungszeiten: mittwochs, samstags und sonntags von 14.30 – 17.30 Uhr, Sonderöffnungen und -führungen: Tel. 02541-70912

Stadtmuseum DAS TOR, Mühlenplatz 3, Coesfeld, Tel.: 02541 9481-21, Öffnungszeiten: samstags und sonntags 14 bis 17 Uhr, Gruppenbesuche und Führungen nach Vereinbarung

Glasmuseum

Glasmuseum

Heimatmuseum Lette

Heimatmuseum Lette

Puppenmuseum

Puppenmuseum

Natz-Thier-Haus

Natz-Thier-Haus

Die Geschichte des Hauses in der Pfauengasse reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück und beherbergt heute einen Werkstattladen der Behindertenwerkstatt Haus Hall und ein Museum, das dem Heimatdichter Natz Thier gewidmet ist. Führungen nach telefonischer Vereinbarung: 02541-94810 oder über den Werkstattladen (Öffnungszeiten: Mo – Fr:  9.30 – 12.00 Uhr und 14.30 – 18.00 Uhr

Neumühle

Im Jahr 1670 erbaute die Stadt diese neue Mühle in der Bauerschaft Stockum als Ersatz für die am Walkenbrückentor zerstörte Mühle. Bis 1891 wurde sie bewirtschaftet, heute ist sie in Privatbesitz

Pulverturm

Pulverturm

Als eines der ältesten historischen Gebäude war der Pulverturm über mehrere Jahrhunderte Teil der Befestigungsanlage der Stadt. Nach der schweren Zerstörung wurde er 1945 wieder aufgebaut. Seit 2001 beherbergt der Pulverturm den Heimatverein Coesfeld

Rathaus

Das Rathaus, in dem sich auch das Bürgerbüro und die Tourist Information befinden, wurde im Jahr 1955 neu errichtet, nachdem das alte gotische Rathaus in den letzten Kriegstagen völlig zerstört worden war.

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Ruine der Ludgerusburg

Die Ludgerusburg stammt aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts und wurde unter Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen errichtet, nie vollendet und nach seinem Tod abgerissen. Heute ist nur noch die Ruine des Torhauses mit Nischen und Schießscharten am Eingang des Stadtparks erhalten.

Schlosspark

Der Schlosspark liegt als grüne Oase direkt an der Berkel zwischen Liebfrauenschule und Krankenhaus in unmittelbarer Nähe zur Coesfelder Innenstadt. Er bildet das Herzstück des Regionale-Projekts Urbane BERKEL und wird nach einer umfassenden Umgestaltung am 25. Juni 2017 als Ort der Begegnung und „Park für alle“ feierlich eröffnet.

Stadtbücherei und Stadtarchiv

Die Stadtbücherei ist der zentrale Ort für Informationsbeschaffung und Bildung, Leseförderung und digitale Medien, kommerzfreie Unterhaltung und Kommunikation. Öffnungszeiten: dienstags und donnerstags 10 bis 13 Uhr und 15 bis 18 Uhr, mittwochs 15 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 13 und 15 bis 18 Uhr, samstags 10 bis 13 Uhr, Tel.. 02541-9393100

Walkenbrückentor

Das Walkenbrückentor ist das Wahrzeichen der Stadt und liegt an der Berkel-Umflut und Promenade mitten in der Altstadt, im sogenannten Mühlenviertel und ist Teil der ehemaligen Stadtbefestigung. Heute beherbergt das Walkenbrückentor das Stadtmuseum „DAS TOR“.

Walkenbrueckentor

Wehranlage__Umflut___ehemalige_Muehle

Wehranlage/Umflut

Die Geschichte des früheren Mühlengebäudes an der Umflut reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die ehemalige Mühle in ein Wohnhaus umgebaut, das heute in Privatbesitz ist.